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In der menschlichen DNA gibt es Spuren von Geistervorfahren .
Italy🔬 Wissenschaftvor 20 Tagen

In der menschlichen DNA gibt es Spuren von Geistervorfahren .

Forscher haben Spuren von "Geistervorfahren" im menschlichen Genom entdeckt, was auf eine Kreuzung zwischen frühen Menschen und unbekannten alten Homininen vor der Auswanderung des Homo sapiens aus Afrika hinweist. Die Studie, die von Forschern der University of California, Berkeley, in Science veröffentlicht wurde, nutzte eine neue Rechentechnik namens Trace, um diese genetischen Signaturen zu identifizieren, ohne Referenzgenome aus ausgestorbener Arten zu benötigen. Diese Methode analysierte komplette Genome aus modernen menschlichen Populationen weltweit, einschließlich Daten aus dem 1000 Genomes Project. Die Ergebnisse enthüllen bisher unbekannte Kreuzungsereignisse, einschließlich eines vor über 50.000 Jahren mit einem Geistervorfahren, dessen Gene etwa 1% des modernen menschlichen Genoms ausmachen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass Bewohner Ozeaniens genetische Spuren einer noch älteren "superarchaischen" Linie durch Denisovianer trugen.

Wissenschaftler haben Spuren längst verlorener menschlicher Vorfahren identifiziert, die in das Genom des modernen Menschen eingebettet sind, was eine komplexere Evolutionsgeschichte aufzeigt, als bisher verstanden wurde. Die in Science veröffentlichte Entdeckung wurde von Forschern der University of California, Berkeley, unter Verwendung einer neuen Rechenmethode namens Trace (TRacking Archaic Contributions via ARG Estimation) gemacht. Diese Technik ermöglicht es Wissenschaftlern, genetische Beiträge von alten Homininen zu erkennen, ohne sich auf Referenzgenome ausgestorbener Arten zu verlassen, einfach indem sie komplette moderne menschliche Genome analysieren.

Die Studie fand Hinweise auf eine Vermischung zwischen modernen Menschen und unbekannten archaischen Gruppen, die vor der Migration des Homo sapiens aus Afrika existierten. Ein solcher Vorfahre, der als "Geisterlinie" bezeichnet wird, kreuzte sich mit frühen Menschen vor über 50.000 Jahren, lange vor der jüngsten Migration des Homo sapiens nach Europa und Asien. Diese genetischen Spuren machen etwa 1% des modernen menschlichen Genoms aus, vergleichbar mit dem heute vorhandenen Prozentsatz der Neandertaler-DNA. Dies deutet darauf hin, dass diese mysteriösen Vorfahren Teil eines breiteren Netzwerks der menschlichen Evolution waren und ihr genetisches Erbe durch Vermischung überlebt hat.

Das Forscherteam entdeckte auch, dass die Bewohner Ozeaniens genetisches Material von einer noch älteren, "superarchaischen" Abstammung indirekt über den Denisovianern erben. Dieser Befund ist besonders aufregend, weil er darauf hindeutet, dass genetische Beiträge von einer menschlichen Bevölkerung stammen, die vor über einer Million Jahren lebte, obwohl es keine direkten DNA-Sequenzen von dieser Gruppe gab. Arjun Biddanda, ein Co-Erstautor der Studie, betonte, wie diese Entdeckung die Tiefe und Komplexität unserer gemeinsamen evolutionären Vergangenheit hervorhebt.

Um ihre Ergebnisse zu validieren, verwendeten die Forscher Simulationen, um die Genauigkeit der Trace-Methode zu testen, bevor sie sie auf hoch abdeckende Genome verschiedener Populationen auf der ganzen Welt anwendeten, einschließlich Daten aus dem 1000 Genomes Project.

Durch die Identifizierung von genetischen Markern, die mit diesen alten Abstammungen verbunden sind, können Wissenschaftler Einblicke in Merkmale gewinnen, die möglicherweise von diesen entfernten Verwandten beeinflusst wurden. Zum Beispiel zeigen einige Gene, die mit der Immunfunktion und der Hautpigmentierung verbunden sind, Anzeichen von Selektionsdruck, möglicherweise aufgrund von Umweltauspassungen, die mit archaischen Homininen geteilt werden. Solche Entdeckungen könnten helfen, Variationen in der Krankheitsanfälligkeit und anderen biologischen Eigenschaften unter modernen menschlichen Populationen zu erklären.

Die Forscher planen, dieses Werkzeug auf weitere Datensätze anzuwenden, um möglicherweise mehr Fälle von Vermischung zu entdecken und die Zeitleiste der menschlichen Evolution zu verfeinern.

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ANSA logoANSAUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 78vor 20 Tagen
In der menschlichen DNA gibt es Spuren von Geistervorfahren .

Forscher haben Spuren von "Geistervorfahren" im menschlichen Genom entdeckt, was auf eine Kreuzung zwischen frühen Menschen und unbekannten alten Homininen vor der Auswanderung des Homo sapiens aus Afrika hinweist. Die Studie, die von Forschern der University of California, Berkeley, in Science veröffentlicht wurde, nutzte eine neue Rechentechnik namens Trace, um diese genetischen Signaturen zu identifizieren, ohne Referenzgenome aus ausgestorbener Arten zu benötigen. Diese Methode analysierte komplette Genome aus modernen menschlichen Populationen weltweit, einschließlich Daten aus dem 1000 Genomes Project. Die Ergebnisse enthüllen bisher unbekannte Kreuzungsereignisse, einschließlich eines vor über 50.000 Jahren mit einem Geistervorfahren, dessen Gene etwa 1% des modernen menschlichen Genoms ausmachen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass Bewohner Ozeaniens genetische Spuren einer noch älteren "superarchaischen" Linie durch Denisovianer trugen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt wissenschaftliche Forschung ohne direkte politische Implikationen. Er konzentriert sich auf die Evolutionsbiologie und genetische Entdeckungen, die nicht von Natur aus politisch belastet sind. Es gibt keine offensichtlichen Rahmenverzerrungen, und der Inhalt bleibt streng sachlich und beschreibend für die Ergebnisse der Studie.

Warum Faktentreue (85): The article reports on a study published in Science by researchers from UC Berkeley, using a new computational technique called Trace to identify traces of ancient hominins in the human genome. It aligns with the cross-source consensus that these 'ghost ancestors' contributed genetic material to mod

Warum Objektivität (78): The article presents the findings in a neutral tone, explaining the methodology and implications without overt bias. However, it uses emotionally charged terms like 'fantasma' (phantom) and 'sconosciuti' (unknown), which may subtly imply mystery or intrigue rather than purely factual description.

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