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GermanyMedicineOverlooked from the left5 days ago

Israel's Lebanese policy becomes a burden on framework agreements

The article discusses the potential impact of the U.S.-Iran nuclear deal on Israeli politics, particularly focusing on Prime Minister Benjamin Netanyahu's stance and strategy. It highlights Israel's lack of involvement in the negotiations and its concerns over Iran's military capabilities. The article also notes that Netanyahu's continued emphasis on security threats helps him maintain his image as a strong leader during the election campaign.

Aktualisiert am 14. Juni 2026, 18:17 Uhr

Neue Angriffe im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah verkomplizieren das geplante Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran.

© Bilal Hussein/​AP/​dpa

Nach israelischen Angriffen in Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut und angedrohten Gegenschlägen des Irans auf Israel hat US-Präsident Donald Trump die Seiten zur Zurückhaltung aufgerufen. Ursprünglich hatte Trump für Sonntag, seinen 80. Geburtstag, die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zur Beendigung des Iran-Kriegs zwischen den USA und dem Iran in Aussicht gestellt. Nach der neuen Eskalation im Libanon mahnte er auf Truth Social: «Dies könnte der Beginn eines langen und schönen Friedens sein – lasst uns ihn nicht verspielen!»

Den Gegenangriff Israels im Libanon verurteilt Trump in seinem Post. Der Angriff bei Beirut hätte nicht stattfinden dürfen, «insbesondere an einem besonderen Tag, an dem wir einem Friedensabkommen mit dem Iran so nahe sind», schrieb der Republikaner.

Nach Angriffen der libanesischen Hisbollah-Miliz auf den Norden Israels - das israelische Militär sprach von mehreren Sprengstoffdrohnen - hatte die israelische Luftwaffe am Sonntag erneut bei Beirut angegriffen. Es seien «Terrorziele» der Hisbollah in den als Dahija bekannten südlichen Vororten beschossen worden, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und des Verteidigungsministers Israel Katz. «Der Angriff erfolgte als Reaktion auf den Beschuss israelischen Territoriums durch die Hisbollah.» Nach libanesischen Angaben wurden mindestens drei Menschen getötet.

US-Präsident will Einstellung der Angriffe

Trump schrieb auf Truth Social weiter, Israel habe das Recht, sich gegen Bedrohungen zu verteidigen, jedoch sei die Attacke, auf die das Land reagiert habe, bedeutungslos gewesen - niemand sei getötet oder verletzt worden.

Trump rief zugleich alle Seiten auf, sich zurückzuhalten. Man stehe kurz davor, ein Abkommen mit dem Iran zu schließen, das Frieden für die Region - den Libanon eingeschlossen - bringen würde. Es solle keine Angriffe Israels mehr irgendwo im Libanon geben, schrieb der US-Präsident weiter. Und es solle auch keine Angriffe anderer Parteien, einschließlich der Hisbollah, gegen Israel mehr geben.

Iran hinterfragt diplomatische Bemühungen nach Angriff bei Beirut

Der Iran hatte nach den israelischen Angriffen bei Beirut die mögliche Einigung auf ein Rahmenabkommen mit den USA infrage gestellt. «Wenn Ihr (USA) weder den Willen noch die Fähigkeit habt, Euren Verpflichtungen nachzukommen, dann kann man den diplomatischen Weg auch nicht fortsetzen», schrieb Parlamentspräsident und Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf auf der Plattform X. Solchen Angriffen grünes Licht zu geben, könne keine diplomatischen Zugeständnisse erwirken.

Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) - die Elitestreitmacht der Islamischen Republik - drohten Israel mit Gegenschlägen. «Es besteht kein Zweifel, dass diese Verbrechen nicht unbeantwortet bleiben werden», sagte ein IRGC‑Sprecher im iranischen Staatssender Irib. Bereits am Sonntag vergangener Woche waren israelische Angriffe bei Beirut - die laut der Regierung in Jerusalem ebenso eine Antwort auf Hisbollah-Angriffe waren - Auslöser für iranische Raketenangriffe in mehreren Wellen auf Israels Norden und israelische Gegenschläge auf den Iran gewesen.

Die israelische Armee teilte am späten Nachmittag mit, sie stelle sich auf den möglichen Beschuss israelischer Gebiete in den kommenden Stunden ein. Das Militär sei in erhöhter Alarmbereitschaft und auf eine «Vielzahl defensiver und offensiver Szenarien vorbereitet».

Israel beschuldigt Hisbollah

Das israelische Außenministerium bezichtigte den Iran als Reaktion auf Ghalibafs X-Post der Lüge. «Es ist Irans Stellvertreter, die Hisbollah, die Israel heute Morgen wieder angegriffen hat, vollkommen unprovoziert», hieß es in einem X-Post des Ministeriums. Die Hisbollah schieße ständig auf israelische Zivilisten. Israel werde Angriffe auf sein Territorium nicht dulden.

Die Hauptbedingung für den Iran bei der Einigung mit den USA ist ein Ende der militärischen Operationen an allen Fronten, auch im Libanon. Teheran hat mehrfach betont, dass ohne die Verwirklichung dieser Forderung der Iran nicht bereit sei, den weiteren diplomatischen Prozess fortzusetzen.

Die neue Eskalation im Libanon erhöht die Unsicherheit, ob und wann das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, über das seit Wochen verhandelt wird, zu einem Abschluss kommt. Die Übereinkunft soll Ausgangspunkt sein für vertiefte Gespräche zwischen Washington und Teheran. Neben der Öffnung der Straße von Hormus soll die Vereinbarung Berichten zufolge die - fragile und mehrfach gebrochene - Waffenruhe um 60 Tage verlängern und Startpunkt für Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sein.

Die «New York Times» schrieb, das Trump-Team sei auch am Morgen (US-Ortszeit) noch vorsichtig optimistisch gewesen, dass das Abkommen mi…

Read the full article at Die Zeit
Source document: US-Iran Nuclear Deal Announcement

2 reports

Tagesschau (ARD)State / PublicRight5 days ago
Israel's Lebanese policy becomes a burden on framework agreements

The article discusses the potential impact of the U.S.-Iran nuclear deal on Israeli politics, particularly focusing on Prime Minister Benjamin Netanyahu's stance and strategy. It highlights Israel's lack of involvement in the negotiations and its concerns over Iran's military capabilities. The article also notes that Netanyahu's continued emphasis on security threats helps him maintain his image as a strong leader during the election campaign.

Bias read (Right): The article frames Netanyahu's reliance on security threats as a strategic move to bolster his leadership during elections, which aligns with a right-leaning perspective emphasizing national security and strong leadership. The tone suggests skepticism toward diplomatic agreements without direct以色列参与

Official sources cited

Die ZeitIndependentRight7 days ago
Iran War: Is the US-Iran Deal in Peril? Trump Condemns New Attacks

New attacks between Israel and Hezbollah have complicated plans for a framework agreement between the United States and Iran. U.S. President Donald Trump has called for restraint following Israeli strikes in southern Beirut and threatened Iranian counterattacks. Originally planning to sign a peace deal with Iran on his 80th birthday, Trump warned on Truth Social that the conflict could derail progress toward peace.

Bias read (Right): The article frames Trump’s calls for restraint and his criticism of Israeli actions in a manner that aligns with his known opposition to military escalation and support for diplomatic solutions. The emphasis on Trump’s warnings against undermining peace efforts suggests a sympathetic portrayal of U.

Official sources cited

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