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AustriaEconomy5 days ago

Berlin rejects UniCredit offer for Commerzbank shares

The German federal government has rejected an offer by Italian bank UniCredit to acquire shares in Commerzbank. The Finance Agency stated that it supports Commerzbank's strategy of remaining independent and criticized UniCredit's approach as 'aggressive.' The offer was deemed economically unsuitable due to insufficient premium compared to Commerzbank's current stock price. The agency emphasized Commerzbank's role in financing Germany's economy and its significance as an employer in Frankfurt. Both the German government and Commerzbank leadership oppose the takeover. The German state still owns

Online seit heute, 11.07 Uhr

In Deutschland hat der Bund als Eigentümer von zwölf Prozent der Commerzbank-Aktien das von der italienischen Großbank UniCredit vorgelegte Angebot zum Tausch von Aktien der Commerzbank zurückgewiesen. Die zuständige Finanzagentur erklärte heute, sie unterstütze die Strategie der Eigenständigkeit der Commerzbank und lehne das „aggressive Vorgehen“ der UniCredit ab.

Das Angebot komme außerdem wirtschaftlich nicht infrage, da es keine „angemessene Prämie“ auf den aktuellen Kurs der Commerzbank enthalte.

Die Finanzagentur betonte, die Commerzbank spiele eine wichtige Rolle bei der Finanzierung der deutschen Wirtschaft und des deutschen Mittelstands. Sie sei als bedeutender Arbeitgeber zudem zentral für den Finanzstandort Frankfurt. „Beides gilt es auch in Zukunft sicherzustellen.“

Berlin und Commerzbank lehnen Übernahme ab

Die UniCredit kauft bereits sei Ende 2024 im großen Stil Anteile an der Commerzbank und strebt eine Übernahme an. Sie hat vorgeschlagen, das internationale Netzwerk der Commerzbank, das als zu komplex und ineffizient gilt, zu verkleinern und die Bank wieder stärker auf ihr Deutschland-Geschäft auszurichten. Die Commerzbank-Führung und die deutsche Regierung lehnen die Übernahme vehement ab.

Der deutsche Staat hält noch einen Anteil von 12,1 Prozent an der Commerzbank, ein Überbleibsel der Rettungsaktion von 2008 während der weltweiten Finanzkrise. Infolge der Übernahmepläne der UniCredit hatte die Bundesregierung angekündigt, keine weiteren Anteile zu verkaufen.

Anfang Mai legte die UniCredit ein freiwilliges Angebot für die Commerzbank vor, sie bietet eigene Aktien zum Tausch. Dieses Angebot endet heute um Mitternacht, kann aber verlängert werden. Die italienische Bank besaß bereits davor knapp 27 Prozent der Anteile, mittlerweile wurden ihr nach eigenen Angaben weitere rund 134.000 Aktien angeboten, was einem Anteil von „circa 11,91 Prozent des Grundkapitals“ entspreche.

Read the full article at ORF News
Source document: German Federal Government (via Finanzagentur)

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ORF NewsState / PublicCenter5 days ago
Berlin rejects UniCredit offer for Commerzbank shares

The German federal government has rejected an offer by Italian bank UniCredit to acquire shares in Commerzbank. The Finance Agency stated that it supports Commerzbank's strategy of remaining independent and criticized UniCredit's approach as 'aggressive.' The offer was deemed economically unsuitable due to insufficient premium compared to Commerzbank's current stock price. The agency emphasized Commerzbank's role in financing Germany's economy and its significance as an employer in Frankfurt. Both the German government and Commerzbank leadership oppose the takeover. The German state still owns

Bias read (Center): The article presents both the German government's rejection of the acquisition and UniCredit's proposal without overtly favoring either side. It includes direct quotes from the German Finance Agency and mentions the positions of both parties without editorializing or biased language.

Official sources cited

  • government German Federal Government (via Finanzagentur)
  • organisation UniCredit

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  • governmentGerman Federal Government (via Finanzagentur)
  • organisationUniCredit