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Warum Fett unter der 'Glückskurve' eine Gefahr für die Gesundheit des Herzens ist
Spain🩺 Gesundheitvor 7 Tagen

Warum Fett unter der 'Glückskurve' eine Gefahr für die Gesundheit des Herzens ist

In dem Artikel werden neue Forschungsarbeiten diskutiert, die die Einschränkungen der alleinigen Verwendung des Body Mass Index (BMI) zur Beurteilung von Gesundheitsrisiken, insbesondere von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hervorheben. Es wird erklärt, dass viszerales Fett, insbesondere um den Bauch, größere Gesundheitsrisiken birgt, als BMI-Messungen vermuten lassen. Die im Journal of the American College of Cardiology veröffentlichte Studie analysierte Daten von fast 260.000 Menschen über zwei Jahrzehnte und stellte fest, dass Personen mit normalem BMI, aber hohem Taillenumfang oder hohem Taille-Hüfte-Verhältnis ein signifikant erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko hatten. Umgekehrt hatten einige übergewichtige Personen mit niedrigeren Taille-Hüfte-Verhältnissen aufgrund der peripheren Fettverteilung ein verringertes Risiko. Der Artikel betont die Notwendigkeit genauerer Messungen wie Taillenumfang und hebt hervor, wie die derzeitigen medizinischen Praktiken zu stark auf BMI angewiesen sind, die nicht zwischen Muskelmasse, Wasser, subkutanem Fett und viszerösem Fett unterscheiden kann.

Diese Art von Fett, das sich um die inneren Organe ansammelt, birgt ein größeres Risiko für die Gesundheit des Herzens als bisher angenommen. Forscher analysierten Daten von fast 260.000 Personen über einen Zeitraum von etwa zwei Jahrzehnten und ergaben, dass die alleinige Verwendung des Body-Mass-Index (BMI) zur Beurteilung von Fettleibigkeit und damit verbundenen Risiken zu einer falschen Klassifizierung führen kann.

Die jüngsten Untersuchungen zeigen, dass die Messung des Taillenumfangs oder die Verwendung des Taille-Hüfte-Verhältnisses genauere Einblicke in das kardiovaskuläre Risiko bietet. Beispielsweise wurde festgestellt, dass Personen mit einem normalen BMI, aber hohen Taillenmessungen, ein bis zu 50% erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse im Vergleich zu Personen mit normalen Messungen aufweisen.

Auf der anderen Seite hatten 45% der mit Fettleibigkeit diagnostizierten Personen ein niedriges Taille-Hüfte-Verhältnis, was darauf hindeutet, dass sie mehr peripheres Fett als viszerales Fett trugen. Diese Gruppe war mit einem signifikant niedrigeren kardiovaskulären Risiko verbunden, als allein aufgrund ihres Gewichts vorhergesagt. Die Zusammensetzung des Körperfetts spielt eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der Gesundheitsergebnisse.

Dr. Diego Bellido, Präsident der spanischen Gesellschaft für Adipositas (SEEDO), betonte die Notwendigkeit eines umfassenderen Ansatzes zur Beurteilung von Adipositas und ihrer gesundheitlichen Auswirkungen. Er erklärte, dass die Messung des Taillenumfangs kostengünstig, schnell und in der Primärversorgung machbar ist. Während er den Wert des BMI anerkannte, betonte er, dass er durch zusätzliche Metriken wie die Taillengröße ergänzt werden sollte. Diese Diskussion steht im Einklang mit breiteren Bemühungen der medizinischen Wissenschaft, diagnostische Kriterien für Stoffwechselkrankheiten zu verfeinern.

In einer speziellen Ausgabe von The Lancet im vergangenen Jahr wurde die Notwendigkeit aktualisierter Richtlinien untersucht, um die Pathophysiologie chronischer Stoffwechselstörungen besser zu verstehen. Trotz der Behauptungen, dass der BMI veraltet sein könnte, argumentierte Dr. Andreea Ciudin, eine Endokrinologin am Vall d'Hebron University Hospital, dass sowohl der BMI als auch die Taillenmessungen wertvolle Werkzeuge bleiben. Sie stellte fest, dass die Messung des Taillenumfangs kostengünstig und genauso effizient ist wie die Berechnung des BMI.

Zu den Primärquellen (3)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

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El Mundo logoEl MundoUnabhängig🔒MitteFaktentreue 93Objektivität 95vor 7 Tagen
Warum Fett unter der 'Glückskurve' eine Gefahr für die Gesundheit des Herzens ist

In dem Artikel werden neue Forschungsarbeiten diskutiert, die die Einschränkungen der alleinigen Verwendung des Body Mass Index (BMI) zur Beurteilung von Gesundheitsrisiken, insbesondere von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hervorheben. Es wird erklärt, dass viszerales Fett, insbesondere um den Bauch, größere Gesundheitsrisiken birgt, als BMI-Messungen vermuten lassen. Die im Journal of the American College of Cardiology veröffentlichte Studie analysierte Daten von fast 260.000 Menschen über zwei Jahrzehnte und stellte fest, dass Personen mit normalem BMI, aber hohem Taillenumfang oder hohem Taille-Hüfte-Verhältnis ein signifikant erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko hatten. Umgekehrt hatten einige übergewichtige Personen mit niedrigeren Taille-Hüfte-Verhältnissen aufgrund der peripheren Fettverteilung ein verringertes Risiko. Der Artikel betont die Notwendigkeit genauerer Messungen wie Taillenumfang und hebt hervor, wie die derzeitigen medizinischen Praktiken zu stark auf BMI angewiesen sind, die nicht zwischen Muskelmasse, Wasser, subkutanem Fett und viszerösem Fett unterscheiden kann.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Neigung. Er konzentriert sich auf medizinische Forschung und gesundheitliche Auswirkungen und nicht auf politische oder soziale Kommentare.

Warum Faktentreue (93): The article accurately describes the limitations of BMI as an indicator of cardiovascular risk and highlights the importance of waist circumference and visceral fat distribution. It references a study published in the Journal of the American College of Cardiology and provides specific details such a

Warum Objektivität (95): The article presents information in a neutral and informative manner, avoiding overt bias or emotional language. It explains the scientific findings objectively, emphasizing the need for more comprehensive health assessments beyond BMI. There is no indication of favoring any particular viewpoint or

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