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Polizeigesetz Schleswig-Holstein: „Direkt aus dem Roman 1984“
Germany🏛️ PolitikProgressivvor 6 Tagen

Polizeigesetz Schleswig-Holstein: „Direkt aus dem Roman 1984“

In dem Artikel wird ein vorgeschlagenes Polizeigesetz in Schleswig-Holstein diskutiert, das die Überwachungskapazitäten mit KI-Technologie erheblich erweitern würde. Das Gesetz erlaubt verlängerte Haftzeiten, elektronische Knöchelarmbänder zur Überwachung von Personen und erweiterte Videoüberwachung, auch für Störungen des Friedens. Michael Ebeling von Freiheitsfoo, einer Datenschutzbewegung, kritisiert das Gesetz als eine gefährliche Ausweitung der Polizeigewalt, da er mögliche Missbräuche gegen kritische und demokratische Bewegungen befürchtet. Er vergleicht das Gesetz mit dystopischen Visionen wie "1984". Das Gesetz hat bereits die erste Lesung im Landesparlament bestanden und wurde durch eine Änderung weiter verstärkt. Die Bestimmungen des Gesetzes erlauben die Haft von bis zu zwei Monaten ohne konkrete Beweise für Gefahr, was Bedenken hinsichtlich des ordnungsgemäßen Verfahrens und der bürgerlichen Freiheiten aufwirft.

Die Schleswig-Holstein-Regierung, bestehend aus Sozialdemokraten und Grünen, hat ein Polizeigesetz vorgeschlagen, das laut Kritikern den in George Orwells 1984 dargestellten Überwachungsstaat widerspiegelt.

Derzeit laufen Verhandlungen im Innensausschuss, in dem Vertreter von fünf politischen Parteien 58 Gruppen und Einzelpersonen um Feedback gebeten haben, darunter den Autor dieses Artikels. org, aber auch direkt an alle Ausschussmitglieder, die per E-Mail erreichbar sind. Sie warnen, dass das Gesetz zu schwerwiegenden Folgen führen könnte. Freiheitsfoo argumentiert, dass das Gesetz die Grundfreiheiten bedroht, indem es der Polizei ermöglicht, Einzelpersonen unter Androhung von Gefahr bis zu zwei Monaten festzuhalten. Diese Bestimmung schafft, wie sie behaupten, einen weiten Spielraum für Missbrauch und reduziert die persönliche Freiheit auf das Thema vorausschauender Algorithmen.

Die Gruppe warnt davor, dass solche Maßnahmen eine Bestrafung ohne Straftat ermöglichen, was den ordnungsgemäßen Prozess untergräbt. Das Gesetz erweitert auch die Fähigkeit der Behörden, Personen mit elektronischen Knöchel-Armbändern zu verfolgen. Seit 2020, als diese Technologie der örtlichen Polizei zur Verfügung stand, gab es zwei große Erweiterungen.

Freiheitsfoo kritisiert dies als Druck auf Konformität und argumentiert, dass eine lebendige Gesellschaft Vielfalt und Nichtkonformität erfordert. Sie stellen fest, dass Menschen, die sich beobachtet fühlen, dazu neigen, ihr Verhalten zu verändern, was möglicherweise den freien Meinungsäußerung und Dissens unterdrückt. Das Gesetz erlaubt auch zwei Formen der biometrischen Fernidentifikation.

Freiheitsfoo beschreibt dies als einen Versuch, alles gesetzlich zulässige möglich zu machen, was auf einen beunruhigenden Trend zu unkontrollierter Überwachung hindeutet. Kritiker argumentieren, dass diese Bestimmungen es der Polizei ermöglichen, jeden in öffentlichen Räumen jederzeit durch Videoüberwachung zu identifizieren.

Zu den Primärquellen (3)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

1 Berichte

netzpolitik.org logonetzpolitik.orgUnabhängigProgressivFaktentreue 75Objektivität 65vor 6 Tagen
Polizeigesetz Schleswig-Holstein: „Direkt aus dem Roman 1984“

In dem Artikel wird ein vorgeschlagenes Polizeigesetz in Schleswig-Holstein diskutiert, das die Überwachungskapazitäten mit KI-Technologie erheblich erweitern würde. Das Gesetz erlaubt verlängerte Haftzeiten, elektronische Knöchelarmbänder zur Überwachung von Personen und erweiterte Videoüberwachung, auch für Störungen des Friedens. Michael Ebeling von Freiheitsfoo, einer Datenschutzbewegung, kritisiert das Gesetz als eine gefährliche Ausweitung der Polizeigewalt, da er mögliche Missbräuche gegen kritische und demokratische Bewegungen befürchtet. Er vergleicht das Gesetz mit dystopischen Visionen wie "1984". Das Gesetz hat bereits die erste Lesung im Landesparlament bestanden und wurde durch eine Änderung weiter verstärkt. Die Bestimmungen des Gesetzes erlauben die Haft von bis zu zwei Monaten ohne konkrete Beweise für Gefahr, was Bedenken hinsichtlich des ordnungsgemäßen Verfahrens und der bürgerlichen Freiheiten aufwirft.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt das vorgeschlagene Polizeigesetz als eine erhebliche Bedrohung für die bürgerlichen Freiheiten und die Demokratie dar und betont die Besorgnis über Überwachung, Machtmissbrauch und die Erosion der Privatsphäre.

Warum Faktentreue (75): The article reports on a proposed police law in Schleswig-Holstein that would allow AI-based surveillance measures. It cites an analysis from Freiheitsfoo, a privacy advocacy group, which criticizes the law as invasive and a threat to democracy. The information aligns with the cross-source consensus

Warum Objektivität (65): The tone of the article leans toward critical reporting, using phrases like 'bedrohlich umfangreiche Erweiterung' and 'Gefahr für die Demokratie,' which carry strong negative connotations. While the article presents the arguments of Freiheitsfoo, it frames the issue in a way that emphasizes the risk

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