Angebot an LVMH: Gefährliches Überwachungs-Werkzeug breitet sich aus
Ein Artikel von netzpolitik.org untersucht die Verbreitung von Überwachungstechnologien, die aus Werbedaten stammen, und stellt fest, dass solche Werkzeuge nicht nur von staatlichen Behörden, sondern auch von privaten Unternehmen genutzt werden können. Die Technologie, bekannt als ADINT (werbebasierte Aufklärung), wird von Firmen wie Penlink entwickelt und ermöglicht die Ortung von Mobilgeräten mit höherer Präzision. Eine Recherche des französischen Medienunternehmens Mediapart ergab, dass das Tool Webloc, eines der Produkte von Penlink, kürzlich einem Luxusterkonzern namens LVMH angeboten wurde, um Diebstähle zu untersuchen. Obwohl LVMH bestätigt, dass ein Dienstleister eine neue Technologie äs präsentiert wurde, werden Details zur Funktion und zum Einsatz des Webloc, unfra da Penlink keine Rückmeldungen vorlegen.
Einem französischen Luxuskonzern, LVMH, wurde Berichten zufolge ein Überwachungstool präsentiert, mit dem mobile Geräte weltweit mithilfe von Daten verfolgt werden können, die von der Werbebranche gesammelt wurden. - Unternehmen, das sich auf standortbasierte Intelligenz spezialisiert hat. org, die die Ergebnisse der französischen Publikation Mediapart bestätigte, die Technologie könnte es privaten Unternehmen, einschließlich LVMH, ermöglichen, Personen auf der Grundlage ihrer Bewegungsmuster zu überwachen, möglicherweise mit einer Präzision von mehreren Metern. Das System arbeitet unter dem Dach von ADINT oder Advertising-Based Intelligence, einem Begriff, der verwendet wird, um die Erfassung und Analyse von Standortdaten mobiler Geräte zu beschreiben, die über beliebte Apps gesammelt wurden.
Diese Daten fließen durch das Werbe-Ökosystem und werden an Unternehmen wie Penlink über Datenbroker verkauft. Rechtsexperten argumentieren, dass solche Praktiken gegen die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstoßen, da Benutzer in der Regel nicht über die Verwendung ihrer Standortdaten für diesen Zweck informiert sind oder zugestimmt haben.
LVMH stellte fest, dass im Vorjahr bei einem seiner Objekte Diebstahlvorfälle aufgetreten waren, und die Polizei untersuchte noch. Das Unternehmen bestätigte, dass es eine private Sicherheitsfirma beauftragt hatte, um diese Bedenken zu lösen. Durch diese Firma präsentierte ein Dienstleister eine "neue Technologie" an LVMH. Der Dienstleister war nach internen Mitteilungen Penlink, und die betreffende Technologie war Webloc. In seiner Antwort betonte LVMH, dass es während der ersten Gespräche nicht über die zugrunde liegende Technologie oder ihre Funktionalität informiert wurde. Das Unternehmen führte einen Test durch, um die vorgeschlagene Lösung zu bewerten, aber es war sich der spezifischen Fähigkeiten von Webloc nicht bewusst.
Nachdem LVMH die Natur des Vorschlags verstanden hatte, beendete es sofort weitere Gespräche und verfolgte das Angebot nicht weiter. Das Unternehmen stellte fest, dass es keinen Zugriff auf Berichte, Schlussfolgerungen oder Daten hatte, die aus dem Test erzeugt wurden, und keine daraus resultierenden Informationen kannte. Der potenzielle Einsatz von ADINT-Tools wie Webloc für strafrechtliche Ermittlungen wirft ethische und rechtliche Fragen auf. Während die Verfolgung gestohlener Waren oder die Identifizierung von Verdächtigen gerechtfertigt erscheinen mag, beruht die Methode auf Daten, die ohne Wissen oder Zustimmung des Benutzers gesammelt wurden.
Im April veröffentlichte das Citizen Lab an der University of Toronto einen Bericht, in dem die Fähigkeit von Webloc, Geräte basierend auf ihrem Standort zu verfolgen, detailliert beschrieben und die mit solchen Technologien verbundenen Risiken hervorgehoben wurde. Trotz der Kontroverse um Webloc behauptet LVMH, dass es das Tool nicht übernommen hat. Die Haltung des Unternehmens unterstreicht das wachsende Bewusstsein der Unternehmen für die Auswirkungen der Verwendung von Überwachungstechnologien, die aus der nicht einvernehmlichen Datenerfassung stammen.
Zu den Primärquellen (4)
Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.
Ein Artikel von netzpolitik.org untersucht die Verbreitung von Überwachungstechnologien, die aus Werbedaten stammen, und stellt fest, dass solche Werkzeuge nicht nur von staatlichen Behörden, sondern auch von privaten Unternehmen genutzt werden können. Die Technologie, bekannt als ADINT (werbebasierte Aufklärung), wird von Firmen wie Penlink entwickelt und ermöglicht die Ortung von Mobilgeräten mit höherer Präzision. Eine Recherche des französischen Medienunternehmens Mediapart ergab, dass das Tool Webloc, eines der Produkte von Penlink, kürzlich einem Luxusterkonzern namens LVMH angeboten wurde, um Diebstähle zu untersuchen. Obwohl LVMH bestätigt, dass ein Dienstleister eine neue Technologie äs präsentiert wurde, werden Details zur Funktion und zum Einsatz des Webloc, unfra da Penlink keine Rückmeldungen vorlegen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Berichterstattung betont die Risiken und ethischen Bedenken hinsichtlich der Nutzung von Werbedaten für Überwachungszwecke, insbesondere durch private Unternehmen.
Warum Faktentreue (85): The article accurately reports on the findings from Mediapart's investigation into Webloc being offered to private companies like LVMH. It references the primary source document and corroborates details about the technology, its origins, and the specific case with Moët Hennessy. However, it omits so
Warum Objektivität (75): The tone is somewhat alarmist, using phrases like 'gefährliches Überwachungs-Werkzeug' which implies a negative judgment. While it presents facts neutrally, the emphasis on privacy concerns and legal issues suggests a slight editorial bias toward criticizing the use of such tools.
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