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Plakataktion in MV: „Wir haben keine Angst. Wir zeigen Gesicht“
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Plakataktion in MV: „Wir haben keine Angst. Wir zeigen Gesicht“

Der Artikel beschreibt eine von der Fotografin Sabina von Kessel in Mecklenburg-Vorpommern (MV) organisierte Graswurzelkampagne, bei der sie Portraits von Einheimischen erstellt und sie auf Plakaten unter dem Motto "Wir zeigen Gesicht. Für ein weltoffenes MV" präsentiert. Die Initiative zielt darauf ab, die Vielfalt der Menschen in der Region vor den Regionalwahlen zu präsentieren. Von Kessel betont die Authentizität gegenüber der traditionellen politischen Propaganda, indem sie eher reale Einstellungen als inszenierte Hintergründe verwendet. Die Plakate enthalten Zitate wie "Bunt statt braun" und "Liebe ist stärker als Hass", die Themen Offenheit und Einheit hervorheben. Das Projekt umfasst sowohl öffentliche Plakate als auch eine Ausstellung im Kulturzentrum STRAZE in Greifswald. MV Von Kessel, die in der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika gearbeitet hat, kehrt zu ihren lokalen Wurzeln zurück, um die globale Bedeutung von Perspektiven innerhalb der Gemeinschaften hervorzuheben.

In Mecklenburg-Vorpommern wurde eine Fotokampagne mit dem Titel "We Have No Fear. We Show Our Faces" ins Leben gerufen, um die Vielfalt und Widerstandsfähigkeit der Einwohner vor den Landtagswahlen hervorzuheben. Die Initiative, die von der Fotografin Sabina von Kessel organisiert wurde, zeigt Porträts von Personen mit unterschiedlichen Hintergründen, Berufen und Gemeinschaften in der gesamten Region. Die ersten 100 Plakate wurden am Mittwochmorgen in den Städten Malchin und Gielow aufgehängt, weitere sollen in mehreren Schlüsselstädten wie Neustrelitz, Greifswald, Rostock und Schwerin verteilt werden.

Von Kessel entwarf die Plakate, um den traditionellen Wahlsiegeln zu ähneln, aber sie betonen die Authentizität gegenüber der politischen Botschaft. Ein Beobachter stellte Berichten zufolge die Frage, wo die assoziierte Partei auf dem Stimmzettel erscheinen würde, was die subtile, aber mächtige Natur der Kampagne hervorhebt. Von Kessel, die außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern geboren wurde, hat tiefe familiäre Bindungen zur Region, mit Vorfahren, die in lokalen Friedhöfen begraben sind. Sie verbrachte viele Jahre in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, darunter 12 Jahre in Indien und zwei in Südafrika mit der Afrikanischen Union.

Die Fotografien zeichnen Individuen in ihrer alltäglichen Umgebung, oft unter herausfordernden Bedingungen. Zum Beispiel fotografierte sie Kathrin, eine Landwirtin, an einem Februartag, der von starkem Schneefall und eiskalten Temperaturen gekennzeichnet war. Trotz des harten Wetters zeigte die Sitzung die harte Arbeit und das Engagement von Landwirten. , eine Putzfrau in Schwerin. Jedes Porträt wurde nach sinnvollen Gesprächen aufgenommen, die die Bedeutung der persönlichen Verbindung im fotografischen Prozess betonen. , ein Imam und Besitzer eines Essensstandes. An einem besonders kalten Tag lud er sie zu Tee in seinen Laden ein.

Nach einer Diskussion über seine Arbeit und die große kurdische Gemeinde in Parchim bat sie um Erlaubnis, ihn zu fotografieren. Dieser Ansatz unterstreicht ihr Engagement für den Aufbau von Beziehungen vor der Aufnahme von Bildern. Von Kessel betont, dass die Intensität des Blicks eines Subjekts bestimmt, ob sie für die Aufnahme in die Kampagne ausgewählt werden. Sie glaubt, dass die Fotografie von Natur aus politisch ist und sich auf die Bildung von Verbindungen konzentriert, anstatt nur das Erscheinen zu dokumentieren. Die Porträts zielen darauf ab, Vertrauen und Stärke zu vermitteln, wie auf dem Bild der 88-jährigen Rita A. aus Neustrelitz zu sehen ist, die auf einer Schaukel schwingt, mit dem Anschein, eine Faust zu heben.

Die Kampagne zielt darauf ab, dem Aufstieg der rechten Stimmung mit friedlichen Mitteln entgegenzuwirken, indem sie sich an die Bewegung zusammen bewegen orientiert, die den Dialog der Konfrontation vorzieht. Obwohl die Initiative nicht explizit gegen die Alternative für Deutschland (AfD) ist, fördert sie verschiedene Formen des Protests.

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Plakataktion in MV: „Wir haben keine Angst. Wir zeigen Gesicht“

Der Artikel beschreibt eine von der Fotografin Sabina von Kessel in Mecklenburg-Vorpommern (MV) organisierte Graswurzelkampagne, bei der sie Portraits von Einheimischen erstellt und sie auf Plakaten unter dem Motto "Wir zeigen Gesicht. Für ein weltoffenes MV" präsentiert. Die Initiative zielt darauf ab, die Vielfalt der Menschen in der Region vor den Regionalwahlen zu präsentieren. Von Kessel betont die Authentizität gegenüber der traditionellen politischen Propaganda, indem sie eher reale Einstellungen als inszenierte Hintergründe verwendet. Die Plakate enthalten Zitate wie "Bunt statt braun" und "Liebe ist stärker als Hass", die Themen Offenheit und Einheit hervorheben. Das Projekt umfasst sowohl öffentliche Plakate als auch eine Ausstellung im Kulturzentrum STRAZE in Greifswald. MV Von Kessel, die in der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika gearbeitet hat, kehrt zu ihren lokalen Wurzeln zurück, um die globale Bedeutung von Perspektiven innerhalb der Gemeinschaften hervorzuheben.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Kampagne als ein progressiver Gegensatz zu traditionellen politischen Botschaften dargestellt, der die Inklusivität, Vielfalt und das globale Bewusstsein betont.

Warum Faktentreue (85): The article accurately describes the 'Wir zeigen Gesicht' campaign organized by photographer Sabine von Kessel, including details like the number of posters printed (3,750), locations where they were posted (Malchin, Gielow, Neustrelitz, Greifswald, Rostock, Schwerin), and the exhibition at STRAZE i

Warum Objektivität (82): The tone remains neutral, focusing on describing the campaign and its goals without overtly promoting any political agenda. However, there is slight editorializing when mentioning reactions to the posters, such as quoting a friend’s response, which adds a subjective element.

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