Der sächsische Innenminister Armin Schuster (CDU) forderte die Erweiterung des Anwendungsbereichs der Chat-Überwachung nach einer EU-Verordnung über den sexuellen Missbrauch von Kindern hinaus auf andere schwere Straftaten wie Terrorismus und Extremismus. Dieser Antrag wurde in einer Antwort des sächsischen Innenministeriums auf eine Untersuchung der AfD-Fraktion enthalten, die im November 2025 veröffentlicht wurde. Während die Antwort darauf hinwies, dass die Massenüberwachung unschuldiger Personen vermieden werden sollte, schlug sie vor, dass gezielte Maßnahmen mit gerichtlicher Genehmigung den Schutz von Kindern verbessern und schwerwiegende Straftaten bekämpfen könnten. Derzeit konzentriert sich das EU-Gesetz über die Sicherheit von Chats in erster Linie auf die Bekämpfung von Kinderpornografie, aber diese Initiative wurde vorübergehend eingestellt, da Bedenken hinsichtlich der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bestehen. Die Verordnung befindet sich noch in Verhandlung zwischen der Europäischen Kommission, dem Parlament und dem Rat.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel präsentiert die Forderung nach einer erweiterten Überwachung als legitime Maßnahme zum Schutz von Kindern und zur Verbrechensverhütung, die mit konservativen Sicherheitsprioritäten übereinstimmt.





