Der Malteser Yorgen Fenech wurde freigesprochen, der für den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia am 16. Oktober 2017 verantwortlich war. Die Jury stimmte mit acht Stimmen für die Freispruchsentscheidung und nur mit einer Stimme dagegen, nachdem er etwa sieben Jahre in Untersuchungshaft und fünf Jahre in vorbeugender Haft verbracht hatte. Fünf Männer wurden wegen der Organisation und Durchführung des Attentats verurteilt, während Melvin Theuma, ein Vermittler, der Fenechs Gelder erhalten hatte, im Jahr 2019 freigesprochen wurde. Während des Prozesses beschuldigte Fenech Keith Schembri, den ehemaligen Chef des Kabinetts des Premierministers Joseph Muscat, öffentlich als "vero mandante", obwohl er noch nicht formell angeklagt war.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel bezeichnet die Freispruchsentscheidung von Yorgen Fenech als einen bedeutenden politischen Sieg und hebt die systematischen Probleme innerhalb der maltesischen Justiz und des politischen Establishments hervor.






