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Fenech wurde überraschend freigesprochen, jetzt ist der Mord an der Journalistin Caruana ohne Auftraggeber
Italy🏛️ PolitikEher progressiv2.9.2026

Fenech wurde überraschend freigesprochen, jetzt ist der Mord an der Journalistin Caruana ohne Auftraggeber

Der Malteser Yorgen Fenech wurde freigesprochen, der für den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia am 16. Oktober 2017 verantwortlich war. Die Jury stimmte mit acht Stimmen für die Freispruchsentscheidung und nur mit einer Stimme dagegen, nachdem er etwa sieben Jahre in Untersuchungshaft und fünf Jahre in vorbeugender Haft verbracht hatte. Fünf Männer wurden wegen der Organisation und Durchführung des Attentats verurteilt, während Melvin Theuma, ein Vermittler, der Fenechs Gelder erhalten hatte, im Jahr 2019 freigesprochen wurde. Während des Prozesses beschuldigte Fenech Keith Schembri, den ehemaligen Chef des Kabinetts des Premierministers Joseph Muscat, öffentlich als "vero mandante", obwohl er noch nicht formell angeklagt war.

Yorgen Fenech, ein maltesischer Geschäftsmann und Erbe der Tumas-Gruppe, wurde von Verschwörung und Komplizenschaft bei der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia freigesprochen. Das Urteil kam, nachdem eine Neun-Mitglieder-Jury mit acht Stimmen für und einer gegen die Freispruchsentscheidung entschieden hatte. Die Entscheidung beendete fast sieben Jahre Untersuchungshaft für Fenech, der im November 2019 verhaftet worden war, als er versuchte, an Bord seiner Familienjacht aus dem Land zu fliehen. Er wurde kurz darauf auf Kaution in Malta freigelassen.

Der Prozess dauerte 44 Tage und beinhaltete umfangreiche Beweise, die von den Staatsanwälten vorgelegt wurden, darunter abgefangene Kommunikationen, Telefonaufzeichnungen, finanzielle Transaktionen und Zeugenaussagen. Dieser Beweisbestand führte zu mehreren parallelen Ermittlungen in Korruptionsnetzwerke in ganz Malta. Trotz dieser Fülle von Informationen konnte die Anklage jedoch nicht über jeden vernünftigen Zweifel hinaus feststellen, dass Fenech direkt für die Bestellung des Attentats verantwortlich war. Während des Prozesses konzentrierten sich die Verteidiger auf Inkonsistenzen in der Aussage des Schlüsseldächters Melvin Theuma, der zuvor gestanden hatte, als Vermittler in der Verschwörung tätig zu sein.

Theuma hatte angedeutet, dass Fenech ihm 150.000 Euro für die Tötung gegeben habe. Die Verteidigung wies jedoch auf Widersprüche in Theumas Darstellung hin und nutzte Fenechs eigene Aussage, um die Anklage zu bestreiten. Fenech bezeugte vor Gericht und beschuldigte den engen Mitarbeiter des ehemaligen Premierministers Joseph Muscat, Keith Schembri, der wahre Kopf hinter dem Mord zu sein. Schembri hat immer jede Beteiligung bestritten und wurde nie formell im Zusammenhang mit dem Verbrechen angeklagt. Fenech behauptete, er sei lediglich ein Sündenbock und wies auf Schembri als den wahren Organisator des Angriffs hin.

Der Prozess führte auch zu Vorwürfen einer früheren Verschwörung aus dem Jahr 2015 mit der Beteiligung des ehemaligen Finanzministers Eddie Fenech, obwohl diese Behauptungen nie durch gerichtliche Verfahren belegt wurden.

Der Vermittler, Melvin Theuma, wurde 2019 nach Zusammenarbeit mit den Behörden und der Identifizierung von Fenech als derjenige, der ihn bezahlt hatte, um das Verbrechen zu begehen, begnadigt. Nach der Freispruchsentscheidung verließ Fenech das Gerichtsgebäude als freier Mann, umgeben von Journalisten, die draußen warteten. Seine Freilassung markierte das Ende einer langen Periode der Rechtsunsicherheit und der Verwahrung.

Die Freispruchsentscheidung von Fenech lässt die Frage, wer den Mord angeordnet hat, unbeantwortet. Während mehrere Personen für ihre Rolle bei der Durchführung des Angriffs verurteilt wurden, wurden keine prominenten Persönlichkeiten für die Leitung der Operation zur Rechenschaft gezogen.

So ist dieser Bericht entstanden. Objektive Nachrichten hat diesen Bericht aus 3 Quellartikeln mit KI-gestützter Synthese nach unserer Methodik verfasst. Es ist unser eigener Text, keine Kopie eines einzelnen Mediums. Unsere Methodik lesen.

Verantwortlicher Redakteur: Matej BašaFehler entdeckt? Melden

3 Berichte

ANSA logoANSAUnabhängigMitteFaktentreue 90Objektivität 852.9.2026
Malta: Der mutmaßliche Auftraggeber der Ermordung von Daphne Caruana Galizia wird freigesprochen

In Malta wurde der Tycoon Yorgen Fenech wegen Verschwörung und Mitwirkung am Mord an Daphne Caruana Galizia, die 2017 mit einer Bombe getötet wurde, freigesprochen. Nach einem langen Prozess wurden acht Stimmen zugunsten der Verteidigung und eine zugunsten des Anklägers abgegeben.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Quellen, die zitiert werden, sind hauptsächlich rechtliche und institutionelle Quellen, und die Erzählung versucht, neutral zu bleiben, auch wenn sie sich mit sensiblen Themen wie Korruption und staatlicher Verantwortung befaßt.

Warum Faktentreue (90): This article provides detailed information about the verdict, including the date of the trial, the charges, and the timeline of events. It accurately reflects the cross-source consensus and does not introduce any new or conflicting information. The mention of Melvin Theuma and his role is consistent

Warum Objektivität (85): The article maintains a neutral tone, focusing on reporting the facts without expressing personal opinion. While there is some emotional language ('Una scena difficilmente immaginabile'), it remains within the bounds of journalistic reporting and does not overtly favor any party.

Il Fatto Quotidiano logoIl Fatto QuotidianoUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 752.9.2026
Daphne Caruana Galizia, freigesprochen Fenech, der maltesische Milliardär, war der Auftraggeber des Mordes an der Journalistin

Yorgen Fenech, ein maltesischer Milliardär und Erbe der Tumas Group, wurde der Verschwörung und Komplizenschaft bei der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia freigesprochen. Die neun Geschworenen stellten fest, dass er nicht der Kopf hinter ihrem Mord war, der am 16. Oktober 2017 durch eine Autobombe stattfand. Das Urteil folgte nach etwa acht Stunden Beratung, mit einer Stimme von 8 zu 1. Fenech wurde im November 2019 verhaftet, als er versuchte, mit dem Boot zu fliehen, wurde aber später in Malta gegen Kaution freigelassen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine sachliche Darstellung des Gerichtsverfahrens und des Ergebnisses des Freispruchs von Yorgen Fenech im Zusammenhang mit dem Mord an Daphne Caruana Galizia.

Warum Faktentreue (85): The article confirms Fenech’s acquittal and provides details such as the vote count and the accusation that he paid 150,000 euros for the murder. It aligns with the other sources but lacks some contextual depth regarding the broader implications of the verdict. The mention of his release on bail is

Warum Objektivität (75): There is a slightly more emotive tone when describing Fenech’s release, using phrases like 'è stato assolto' and 'l’uomo era accusato di aver pagato 150mila euro'. While this is common in news reporting, it may lean toward emphasizing the gravity of the accusations before the verdict.

Open logoOpenUnabhängigProgressivFaktentreue 75Objektivität 652.9.2026
Fenech wurde überraschend freigesprochen, jetzt ist der Mord an der Journalistin Caruana ohne Auftraggeber

Der Malteser Yorgen Fenech wurde freigesprochen, der für den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia am 16. Oktober 2017 verantwortlich war. Die Jury stimmte mit acht Stimmen für die Freispruchsentscheidung und nur mit einer Stimme dagegen, nachdem er etwa sieben Jahre in Untersuchungshaft und fünf Jahre in vorbeugender Haft verbracht hatte. Fünf Männer wurden wegen der Organisation und Durchführung des Attentats verurteilt, während Melvin Theuma, ein Vermittler, der Fenechs Gelder erhalten hatte, im Jahr 2019 freigesprochen wurde. Während des Prozesses beschuldigte Fenech Keith Schembri, den ehemaligen Chef des Kabinetts des Premierministers Joseph Muscat, öffentlich als "vero mandante", obwohl er noch nicht formell angeklagt war.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel bezeichnet die Freispruchsentscheidung von Yorgen Fenech als einen bedeutenden politischen Sieg und hebt die systematischen Probleme innerhalb der maltesischen Justiz und des politischen Establishments hervor.

Warum Faktentreue (75): The article reports the acquittal of Yorgen Fenech as the mastermind behind the murder of Daphne Caruana Galizia, citing eight votes for acquittal and one against. It aligns with the cross-source consensus from ANSA and Il Fatto Quotidiano. However, it mentions 'il quadro giudiziario sull’assassinio

Warum Objektivität (65): The tone suggests some level of disappointment or surprise at the outcome, using phrases like 'cade il castello accusatorio' and 'i vertici del potere politico ed economico maltese escono indenni'. This indicates a slight bias towards the political and economic elites being exonerated.

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