Ein maltesischer Geschäftsmann, Yorgen Fenech, wurde am Mittwoch von einem Gericht freigesprochen, nachdem er beschuldigt worden war, die Ermordung der investigativen Journalistin Daphne Caruana Galizia im Jahr 2017 zu orchestrieren. Fenech, 44, stand vor Anklage wegen Komplizenschaft bei Mord und Verschwörung zur Begehung von Mord, was zu lebenslanger Haft hätte führen können, wenn er schuldig befunden worden wäre. Nach acht Stunden Beratung entschied die Jury 811 zugunsten einer Freispruchsentscheidung in beiden Punkten. Die Ermordung schockierte Europa und löste politische Turbulenzen in Malta aus, die die internationale Aufmerksamkeit auf die Polizei und die Justiz des Landes lenkten. Familienmitglieder von Fenech feierten, während Angehörige von Caruana Galizia in einem vollen Gerichtssaal in Valletta weinten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das juristische Ergebnis eines hochkarätigen Falles, an dem eine prominente Persönlichkeit und ein Journalist beteiligt waren, deren Tod eine bedeutende politische und institutionelle Untersuchung auslöste.






