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2,50 Euro für einen Euro? - Ministerin Alabali Radovan lässt Unsinn über die deutsche Entwicklungshilfe-Rendite verbreiten
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2,50 Euro für einen Euro? - Ministerin Alabali Radovan lässt Unsinn über die deutsche Entwicklungshilfe-Rendite verbreiten

Das deutsche Entwicklungsministerium (BMZ) veröffentlichte am 25. August einen Beitrag auf LinkedIn, in dem Ministerin Reem Alabali Radovan unter Verweis auf eine Studie des Ibero-Amerika-Instituts der Universität Göttingen behauptete, dass aus jedem Euro Entwicklungshilfe 2,50 Euro deutsche Exporte entstünden und dadurch 380.000 Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen würden. Die Studie zeigt zwar einen Zusammenhang zwischen Entwicklungshilfe und Exporten, jedoch ist eine solche Korrelation nicht gleichbedeutend mit Kausalität. Die Effekte lassen sich hauptsächlich bei größeren Schwellenländern, nicht bei bei den klassischen Entwicklungsländern erklären. Die Analyse betont, dass die Studie nur einen Teilbereich der Entwicklungshilfe untersucht und die Ergebnisse stark vom verwendeten Schätzverfahren abhängen. Das erste Modell wurde als nicht robust eingestuft, weshalb die Behauptung des BMZ als fragwürdig angesehen wird.

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2,50 Euro für einen Euro? - Ministerin Alabali Radovan lässt Unsinn über die deutsche Entwicklungshilfe-Rendite verbreiten

Das deutsche Entwicklungsministerium (BMZ) veröffentlichte am 25. August einen Beitrag auf LinkedIn, in dem Ministerin Reem Alabali Radovan unter Verweis auf eine Studie des Ibero-Amerika-Instituts der Universität Göttingen behauptete, dass aus jedem Euro Entwicklungshilfe 2,50 Euro deutsche Exporte entstünden und dadurch 380.000 Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen würden. Die Studie zeigt zwar einen Zusammenhang zwischen Entwicklungshilfe und Exporten, jedoch ist eine solche Korrelation nicht gleichbedeutend mit Kausalität. Die Effekte lassen sich hauptsächlich bei größeren Schwellenländern, nicht bei bei den klassischen Entwicklungsländern erklären. Die Analyse betont, dass die Studie nur einen Teilbereich der Entwicklungshilfe untersucht und die Ergebnisse stark vom verwendeten Schätzverfahren abhängen. Das erste Modell wurde als nicht robust eingestuft, weshalb die Behauptung des BMZ als fragwürdig angesehen wird.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Analyse kritisiert die Darstellung der Entwicklungshilfe als wirtschaftlich profitabel für Deutschland und betont die methodischen Schwächen der Studie.

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Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

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