Eigentum & Einordnung
Gegründet: 2004
Eigentum
Cicero, ein deutsches Monatsmagazin für politische Kultur, wurde 2004 vom Journalisten Wolfram Weimer gegründet und gehörte ursprünglich zur Verlagsgruppe Ringier. In einem Management-Buy-Out im Jahr 2016 übernahmen Chefredakteure Alexander Marguier und Christoph Schwennicke das Magazin (zusammen mit dem Kunsttitel Monopol) aus Ringier in ihre eigene Res Publica Verlags GmbH in Berlin.
Finanzierung
Finanziert kommerziell durch Verkauf von Zeitungsständen, Print- und Digital-Abonnements und Werbung, wobei der Verlag im Besitz seines Herausgebers und eines privaten Investors und nicht einer Unternehmensgruppe ist.
Zugehörigkeit & Haltung
Cicero ist ein Meinungsmagazine mit einer konservativen, liberalen, Mitte-Rechts-Redaktion, aber es ist in Privatbesitz seiner eigenen redaktionellen Führung und eines privaten Investors ohne Partei-, Kirchen- oder staatliche Kontrolle.
Redaktionelle Tendenz
- Unsere Einschätzung
- Eher konservativ
- Aus der Berichterstattung gemessen
- Mittebasierend auf 149
71/100
Faktentreue
58/100
Objektivität
157
Artikel
152
Berichte
Faktentreue: Wie genau die Artikel dieses Mediums die Fakten wiedergeben, gemessen an Primärquellen und dem Konsens der anderen Medien. Gezählt werden nur Artikel, die ihre Quellen nennen.
Objektivität: Wie neutral der Text ist — ob die Berichterstattung frei von eigenen Vorlieben und Meinungen der Autorin oder des Autors bleibt.
Aktuelle Berichterstattung

Debatte um Afd in CDU: „Die AfD ist eine Westpartei“
Reiner Haseloff, ehemaliger Ministerpräsident Sachsen-Anhalts und CDU-Mitglied, warnt vor einer Kooperation mit der AfD nach den bevorstehenden Landtagswahlen am 6. September. Er argumentiert, dass Teile der AfD in Sachsen-Anhalt verfassungswidrig seien und zu einem grundlegend anderen System mit einem völlig anderen Wertesystem führen würden, wenn eine solche Kooperation erlaubt wäre. Haseloff betont, dass die CDU nicht mit der AfD zusammenarbeiten kann, es sei denn, die Partei ändert ihre derzeitige radikale Haltung.

Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt: Ein Kaffee mit Herrn Siegmund? So lief die MDR-Wahlarena
Vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nahmen führende Kandidaten verschiedener Parteien an einer von MDR ausgestrahlten Fernsehdebatte mit dem Titel "Fakt ist! Wahlarena" teil, in der sie sich mit Fragen der Öffentlichkeit zu Themen wie Bildung, Gasversorgung, Migration, Krieg und Frieden befassten. Die Diskussion konzentrierte sich stark auf Bedenken hinsichtlich Demokratie, gesellschaftlicher Spaltung und der zukünftigen Rolle der AfD, was in Meinungsumfragen zu einer Unterstützung von über 40 Prozent führt. Ein Zuschauer fragte, warum die CDU eine "Firewall" gegen die AfD aufrechterhalten würde, wenn sie sich mit ihren Wählern engagieren wollten. Der CDU-Präsident Sven Schulze erklärte, er habe keine Absicht, mit der AfD zusammenzuarbeiten, betonte aber seine Bereitschaft, mit ihren Unterstützern zu sprechen. Der AfD-Kandidat Ulrich Siegmund beschrieb ein Gefühl des Optimismus unter seinen Unterstützern, während die Linkskandidatin Eva von Angern warnte vor dem Vorschlag der AfD, die Schulpflicht an der Universität zu ersetzen, ein weiteres wichtiges Thema, das besonders für die Opfer von Mobbing war.

Nach Bas und Klingbeil: Das wahrscheinlichste Szenario für einen Komplettumbau der SPD
Der Artikel befasst sich mit der möglichen vollständigen Umstrukturierung der Sozialdemokratischen Partei (SPD) in Deutschland nach dem Ausscheiden prominenter Mitglieder wie Sascha Onken (Bas) und Thomas Klingbeil.

Schutz von Institutionen: Bundesrat sieht sich für AfD-Regierung gewappnet
Der Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte (SPD) stellt fest, dass die Präsenz der AfD zwar politisch spürbar sein könnte, er jedoch keine erheblichen Störungen des Gesetzgebungsprozesses voraussieht. Er betont, dass die demokratischen Kräfte wahrscheinlich die Oberhand gewinnen werden, und betont die Notwendigkeit fortgesetzter Bemühungen, eine von der AfD geführte Regierung zu verhindern. Die AfD führt derzeit in Meinungsumfragen in Sachsen-Anhalt vor der CDU, die die derzeitige Führung innehat. Bovenschulte stellt fest, dass der Bundesrat seine Verfahrensregeln bereits aktualisiert hat, um die Stabilität zu verbessern und potenzielle Herausforderungen für die verfassungsmäßige Ordnung zu verhindern, obwohl diese Änderungen nicht speziell auf die AfD abzielten, sondern nach mehr als drei Jahrzehnten notwendig wurden.

Bündnis Sahra Wagenknecht - Der Sargnagel des BSW
Der Artikel befasst sich mit internen Konflikten innerhalb der politischen Partei Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Deutschland und konzentriert sich auf einen Machtkampf zwischen den Mitführern Sahra Wagenknecht und Katja Wolf. Der Konflikt hat zu einer Spaltung in der Partei geführt, wobei einige Mitglieder aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über Richtung und Strategie ausgeschieden sind.

Hitzeschutz als Gemeinschaftsziel - Das Grundgesetz ist kein Wunschkonzert
Der Artikel diskutiert den gegenwärtigen Stand der Hitzeschutzmaßnahmen in Deutschland und betont, dass sie eher die Verantwortung der lokalen Gemeinden bleiben als im Grundgesetz verankert zu sein. Er kritisiert die Bemühungen, die Verfassung zu nutzen, um ideologische Ziele durch die Hintertür voranzutreiben, und schlägt vor, dass solche Versuche die Integrität des Grundgesetzes untergraben könnten. Der Artikel ändert dann den Ton und plädiert für Ruhe und Entspannung, wenn die Temperaturen sinken, und stellt fest, dass nicht jede Hitzewelle apokalyptische Bedingungen signalisiert.

Der unsichtbare Kanzler - Friedrich macht blau
Der Artikel behandelt die längere Abwesenheit von Bundeskanzler Friedrich Merz seit Mitte August 2026, inmitten der mehrfachen Krisen in Deutschland und der sinkenden politischen Position seiner Partei. Es hebt Bedenken über seinen Mangel an öffentlichem Engagement und die Opazität seines Aufenthaltsortes hervor, trotz der Behauptungen seines Sprechers, dass er hinter den Kulissen aktiv bleibt. Das Stück kritisiert das Kanzleramt für das Zurückhalten von Informationen über seine Aktivitäten, was auf einen Mangel an Transparenz und Rechenschaftspflicht hindeutet.

Innerdeutscher Ost-West-Konflikt - Die Spalter der Nation
Der Artikel diskutiert die wachsende Kluft zwischen Ost- und Westdeutschland und konzentriert sich darauf, wie politische und Medien-Eliten die nationale Einheit herausfordern. Er kritisiert Persönlichkeiten wie Björn Höcke und Sahra Wagenknecht für die Förderung spaltender Narrative, die die gemeinsame Identität der Deutschen in Frage stellen. Höcke behauptet, dass Westdeutsche von der amerikanischen Kultur "usurpiert" wurden, während Wagenknecht sich für einen "östlichen Weg" und eine alternative Demokratie einsetzt.

CDU-Politiker Dennis Radtke bei Markus Lanz - Ein Bekenntnis zur Nicht-Politik
Der Artikel behandelt den Auftritt des CDU-Politikers Dennis Radtke in der Sendung Markus Lanz, in der er seinen Rücktritt in Bezug auf die negativen Auswirkungen der unkontrollierten Massenmigration zum Ausdruck brachte. Der Autor kritisiert Radtke dafür, dass er diese Probleme nicht politisch angegangen hat, was darauf hindeutet, dass sein Ansatz einen Mangel an Engagement für die zentralen politischen Verantwortlichkeiten widerspiegelt.

Anleihen - Der Bondmarkt wird zum neuen Herrn der Politik
Der Artikel diskutiert die Transformation des Anleihemarktes in eine dominierende Kraft in der Politik und verweist auf ein Zitat von James Carville, der aufgrund seiner Einschüchterungsmacht als Anleihemarkt wiedergeboren werden wollte. Er hebt den langen Bullenmarkt für Anleihen hervor, der gegen Ende 2021 endete und es Regierungen und Investoren ermöglichte, von sinkenden Zinssätzen und steigenden Anleihekosten zu profitieren. Der Rückgang der Inflation, der zunächst durch restriktive Geldpolitik unter Paul Volcker getrieben wurde, später durch Globalisierung und technologischen Fortschritt unterstützt, führte zu der Annahme, dass die Inflation besiegt wurde. Dies ermöglichte den Zentralbanken, die Zinssätze auf Null oder negative Werte zu drücken, was es den Regierungen ermöglichte, massive Schulden ohne sofortige Rückzahlungslast zu akkumulieren. Diese Situation änderte sich jedoch im Jahr 2021, als die Inflation wieder anstieg, was frühere Annahmen in Frage stellte.

Auswirkungen von Niedrigwasser - „Endverbraucher muss mit Preiserhöhungen rechnen“
In dem Artikel werden die Auswirkungen niedriger Wasserstände auf die Versorgungsketten in Deutschland diskutiert und Schwachstellen in der Logistikinfrastruktur des Landes hervorgehoben.

„Das Interview“ mit Inge Bell - „‚Sexuelle Identität‘ ist ein völlig schwammiger Begriff“
Der Artikel enthält ein Interview mit Inge Bell, einem ehemaligen Vorstandsmitglied der deutschen Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes, in dem sie ihre kritischen Ansichten zu "sexueller Identität" und zeitgenössischer Transpolitik diskutiert.

Ralf Hütter zum 80. Geburtstag - Hohepriester der Zukunft
Der Artikel erinnert an Ralf Hütter, Mitbegründer der einflussreichen elektronischen Musikband Kraftwerk, an seinem 80. Geburtstag. Er hebt Kraftwerks bedeutenden Einfluss über die Popmusik hinaus hervor und beschreibt eine Werbeveranstaltung in Frankfurt, bei der Hütter durch eine visuelle Darstellung geehrt wurde, die Technologie und Kunst kombiniert. Das Stück enthält Informationen über ein Abonnementmodell für den Zugriff auf exklusive Inhalte von Cicero, einschließlich eines Werbeangebots für den ersten Monat zu einem reduzierten Preis.










