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GermanyPolitics13 days ago

Future of pension provision: Bas wants to ask officials to pay pensions

The article discusses Germany's future pension system, focusing on Minister of Labour Bärbel Bas (SPD) aiming to include civil servants in the statutory pension scheme. The Pension Commission is expected to present its findings soon, which will form the basis for a major pension reform by the federal government. The commission includes politicians and scientists and has been tasked with examining various issues such as raising the retirement age or basing pensions on the number of contribution years. The article also mentions the debate over who should contribute to the statutory pension.

Zukunft der Altersvorsorge : Bas will Beamte zur Rentenkasse bitten

In Kürze stellt die Rentenkommission ihr Ergebnis vor. Arbeitsministerin Bas will Beamte einbeziehen. Die JU will die Bafögreform zulasten von Rent­ne­r*in­nen retten.

Schluss mit Pensionen: Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will Beamte in die gesetzliche Rente bringen

Christoph Reichwein/dpa

Das genaue Datum steht noch nicht fest, aber bald sollen die Ergebnisse der Rentenkommission vorliegen. Eigentlich läuft die Frist noch bis zum 29. Juni, aber schon Mitte Juni könnte es so weit sein, verkündete Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) zuversichtlich am Sonntagabend in der ARD-Talkshow „Caren Miosga“. Die Vorschläge der Kommission sollen Grundlage für eine große Rentenreform der Bundesregierung sein. Die Arbeitsministerin hofft auf ein einstimmiges Ergebnis des 13-köpfigen Gremiums , das aus Po­li­ti­ke­r*in­nen und Wis­sen­schaft­le­r*in­nen besteht. Ziel sei es, erste Eckpunkte vor der Sommerpause zu beschließen, erklärte Bas.

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission hat zahlreiche Prüfaufträge erhalten. So wird diskutiert, ob das Renteneintrittsalter angehoben werden soll oder ob künftig die Zahl der Beitragsjahre entscheidend sein soll. Auch die Frage, wer eigentlich in die gesetzliche Rente einzahlen soll, steht zur Debatte. Im Koalitionsvertrag hatte sich Schwarz-Rot darauf verständigt, Selbstständige miteinzubeziehen. Arbeitsministerin Bas befürwortete nun erneut, dass auch Beamte und Abgeordnete einzahlen sollten – ein Vorschlag, der innerhalb der Koalition umstritten ist.

In Deutschland zahlen Beamte nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein, sondern werden im Alter mit Pensionen versorgt, die aus Steuergeldern finanziert werden. Ihre Altersversorgung ist meist viel besser als gesetzliche Renten, denn zur Berechnung von Pensionen werden die Gehälter der letzten Dienstjahre herangezogen. Wie sinnvoll eine Eingliederung wäre, hängt maßgeblich von Details ab – etwa ob alle Beamte in ein neues System überführt werden sollen (sehr kompliziert) oder ob das nur neue Beamte beträfe.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sich bereits im Jahresgutachten 2023/24 ausführlich mit den finanziellen Folgen einer Erweiterung des Versichertenkreises beschäftigt. Die Einbeziehung von Beamten könnte die gesetzliche Rentenversicherung kurz- bis mittelfristig finanziell entlasten, wenn zunächst nur neue Be­am­t*in­nen aufgenommen würden, heißt es darin. Der positive Effekt würde sich jedoch voraussichtlich ab Mitte der 2070er-Jahre wieder umkehren, da Beamte im Schnitt eine höhere Lebenserwartung haben und dadurch auch länger Renten beziehen.

Be­für­wor­te­r*in­nen verweisen gern auf Österreich, wo eine solche Reform bereits umgesetzt wurde . Abgeordnete, Selbstständige und Beamte zahlen dort alle in die gesetzliche Rentenkasse ein. Die Durchschnittsrente ist im Vergleich zu Deutschland im Schnitt um 500 Euro monatlich höher. Allerdings gibt es in Österreich auch einen höheren Beitragssatz und höhere Bundeszuschüsse. Auch die Verbeamtungspraxis wurde deutlich eingeschränkt.

Junge Union will von Alten nehmen und Jungen geben

Der Bundestagsabgeordnete Johannes Winkel (CDU) machte angesichts der aktuellen Spardebatten einen ganz neuen Vorschlag. Der Chef der Jungen Union sprach sich jüngst dafür aus, den aktuellen Rent­ne­r*in­nen Geld abzuzwacken, um damit die von Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) abgeblasene Bafög-Reform zu retten . Und das Elterngeld, das von Bildungsministerin Karin Prien (CDU) zusammengekürzt werden soll , am besten gleich mit.

Statt der geplanten Rentenanpassung von 4,2 Prozent, die ab 1. Juli 2026 gelten soll, sollten die rund 21 Millionen Rent­ne­r*in­nen nur 3 Prozent Erhöhung bekommen, der Rest solle jüngeren Menschen und Eltern zugutekommen, forderte er in der Bild -Zeitung . Winkel bemüht dafür das Stichwort Generationengerechtigkeit, gemäß der Logik: die armen Jungen gegen die reichen Alten. Dabei sind laut dem jüngsten Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands sowohl jüngere als auch ältere Menschen armutsgefährdet. Zudem folgen die gesetzlichen Renten der Lohnentwicklung, die jährliche Anpassung ist deshalb nicht willkürlich.

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Die SPD lehnte diesen Vorschlag entsprechend ab. Besonders Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen seien auf die gesetzliche Rente angewiesen, um im Ruhestand über die Runden zu kommen, erklärte die sozialpolitische Sprecherin Annika Klose, die auch Mitglied der Rentenkommission ist: „Insofern sind wir strikt dagegen, die geplanten Rentenerhöhungen zu streichen.“ Generationen gegen…

Read the full article at taz – die tageszeitung
Source document: Bärbel Bas' Vorschlag zur Rentenreform

3 reports

taz – die tageszeitungIndependentCenter13 days ago
Future of pension provision: Bas wants to ask officials to pay pensions

The article discusses Germany's future pension system, focusing on Minister of Labour Bärbel Bas (SPD) aiming to include civil servants in the statutory pension scheme. The Pension Commission is expected to present its findings soon, which will form the basis for a major pension reform by the federal government. The commission includes politicians and scientists and has been tasked with examining various issues such as raising the retirement age or basing pensions on the number of contribution years. The article also mentions the debate over who should contribute to the statutory pension.

Bias read (Center): The article presents factual information without overtly biased language or selective sourcing. It reports on the planned inclusion of civil servants in the pension system and the upcoming recommendations from the Pension Commission. There is no clear emphasis on one side of the political spectrum,

Official sources cited

  • government Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD)
  • government Rentenkommission
taz – die tageszeitungIndependentLeft13 days ago
The basic proposal for pensions: fewer officials

SPD Arbeitsministerin Bärbel Bas hat einen Vorschlag zur Reform der Beamtenpensionen vorgeschlagen, wonach Beamte in die Rentenkasse einzahlen und keine Pension mehr erhalten sollen. Die Kritik richtet sich gegen den hohen Anteil von Beamten und ihre höheren Pensionen, die als unverhältnismäßig angesehen werden. Die Kosten für Beamtenpensionen belaufen sich auf etwa 60 Milliarden Euro pro Jahr. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Beamtenpensionen im Vergleich zur gesetzlichen Rente oft noch den Lebensstandard besser sichern.

Bias read (Left): The article frames the proposal by SPD minister Bärbel Bas as a progressive reform aimed at reducing the special status of civil servants and aligning their pensions with those of other citizens. It highlights the high costs of civil servant pensions and criticizes the disparity between public and法定

Official sources cited

CiceroIndependentCenter13 days ago
The Commission has also been asked to take a decision on the implementation of the reforms.

The article discusses Bärbel Bas, leader of the SPD, during an interview with Caren Miosga. It portrays Bas as defending her role as a critic within the coalition government while highlighting the SPD's struggle between governmental responsibility and internal identity crisis. The piece references Bas's recent comments at a Ständehaus-Treff event where she addressed personal criticisms faced as a minister.

Bias read (Center): The article provides a balanced overview of Bärbel Bas's position without overtly favoring any particular political stance. It focuses on her role as a critic within the government and mentions her personal challenges without taking a clear ideological side.

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