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Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut ein angeblich mit Drogen beladenes Boot angegriffen. Auch diesmal fehlen die Beweise. Auch diesmal gibt es Tote.
AP,
jsp
19. Juni 2026, 9:11 Uhr
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Mindestens 211 Menschen sollen bei Einsätzen des US-Militärs gegen angebliche Drogenboote bisher getötet worden sein.
© Petty Officer 2nd Class Triniti/U.S. Pentagon/picture alliance/dpa
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben ein weiteres angeblich mit Drogen beladenes Boot im östlichen Pazifik angegriffen. Bei dem Angriff am Donnerstag seien drei Menschen getötet worden, teilte das US Southern Command auf X mit. Ein dort veröffentlichtes Video zeigt ein Boot, das explosionsartig in Flammen aufgeht.
Seit September vergangenen Jahres greifen die USA in der Karibik und im Pazifik immer wieder Boote an, die mit Drogen beladen sein sollen. Beweise dafür hat die US-Regierung allerdings kaum vorgelegt. Human Rights Watch kritisiert die Angriffe und spricht von »ungesetzlichen
außergerichtlichen Tötungen«.
Mindestens 211 Menschen sollen bei den Angriffen bisher getötet worden sein. Einige von ihnen waren nach Angaben von Behörden und Angehörigen
Fischer.
Auch einige Mitglieder des US-Kongresses
kritisieren das
Vorgehen der Regierung, darunter zunehmend auch Mitglieder der Republikanischen Partei. Am Donnerstag forderten mehrere Senatoren das Pentagon auf, unverändertes Videomaterial der Einsätze vorzulegen.
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