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GermanyEconomyOverlooked from the right12 days ago

Inequality in business: Who earns an annual salary with only 2.5 days of work?

A study by Oxfam Germany reveals that the 100 largest European companies significantly exacerbate inequality through mechanisms such as large dividends for shareholders, excessive CEO compensation, and insufficient investment in ecological transition. The report highlights that top managers earned an average of €5.9 million annually, with men earning 23% more than their female counterparts. The German bank Deutsche Bank has the largest gender pay gap among these firms, where men earn 38.8% more than women on average.

Ungleichheit in Unternehmen : Wer verdient ein Jahresgehalt mit nur 2,5 Tagen Arbeit?

Die 100 größten Unternehmen Europas verschärfen die Ungleichheit massiv, zeigt eine Oxfam-Studie. Wie die Politik die Konzerne im Zaum halten könnte.

Bayer-Zentrale im Dunkeln: Der Pharmakonzern bezahlte 2024 Ak­tio­nä­r*in­nen trotz Verlusten

Felix Kästle/dpa

Schwierige wirtschaftliche Zeiten, Inflation oder hohe Stromkosten treffen nicht alle gleichermaßen. Im Gegenteil, eine kleine Gruppe verdient weiterhin saftig: Geschäftsführer und Aktionärinnen.

Oxfam Deutschland hat untersucht , wie die 100 umsatzstärksten europäischen Unternehmen Ungleichheit verschärfen – etwa durch „milliardenschwere Dividenden für Aktionär*innen, maßlose CEO-Vergütungen oder vernachlässigte Investitionen in den ökologischen Wandel“, so Leonie Petersen, die bei der Organisation Expertin für die sozial-ökologische Transformation ist. Ihr Team hat verschiedene Aspekte von Ungleichheit der 100 Unternehmen, darunter 27 aus Deutschland, mit Daten von 2022 bis 2024 untersucht.

Laut Oxfam verdienten die Top­ma­na­ge­r*in­nen im Schnitt 5,9 Millionen Euro im Jahr, wobei Männer rund 23 Prozent mehr verdienten als ihre Kolleginnen. 89 Firmen stellten diese Informationen bereit.

Beim Gender-Pay-Gap liegt die Deutsche Bank auf dem unrühmlichen ersten Platz: Im Durchschnitt verdienten dort Männer 38,8 Prozent mehr als Frauen – unabhängig ihrer Jobtitel. Es gibt aber auch Fälle, in denen Frauen sogar mehr verdient haben als Männer. Das war im untersuchten Zeitraum bei 12 der 100 Unternehmen so, darunter beim Autobauer BMW und Logistikunternehmen DHL Group.

Top­ma­na­ge­r*in­nen verdienen 78-mal mehr als der Schnitt

Unabhängig vom Geschlecht hat Oxfam zudem die Gehälter der Führungsebene mit dem durchschnittlichen Einkommen im Unternehmen verglichen. Die Top­ma­na­ge­r*in­nen der 100 Unternehmen verdienten 2024 demnach 78-mal mehr. Spitzenkräfte der französischen Supermarktkette Carrefour verdienten sogar das 365-Fache von Mitarbeitenden mit einem durchschnittlichen Gehalt.

Wird das Managergehalt nicht mit dem Durchschnittsgehalt, sondern mit dem Medianlohn verglichen, ergibt sich sogar ein Verhältnis von durchschnittlich fast 160 zu 1. Der Medianlohn entspricht dem Gehalt, das in der Mitte liegt, wenn man alle Gehälter der Höhe nach auflistet. Das kann aussagekräftiger als der Durchschnitt sein, wenn einen interessiert, was ein normales Gehalt im Unternehmen ist.

Der Durchschnitt kann durch Ausreißer wie extrem hohe Vorstandsgehälter auch weit von dem entfernt liegen, was die meisten Menschen im Unternehmen verdienen. In den untersuchten Unternehmen dürfte das vielfach der Fall sein. Laut der Oxfam-Studie verdienten dort Ge­schäfts­füh­re­r*in­nen in nur 2,5 Tagen so viel, wie Mitarbeitende mit Mediangehalt in einem ganzen Jahr. Die Berechnungen basieren nicht auf allen 100 Unternehmen, denn nur die Hälfte von ihnen hat die für die Berechnung nötigen Daten veröffentlicht.

Die Ungleichheit in europäischen Unternehmen hat in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter zugenommen : Etwa in Großbritannien lag das Verhältnis zwischen Vergütung von Ge­schäfts­füh­re­r*in­nen und dem durchschnittlichen nationalen Einkommen im Jahr 1986 bei 30 zu 1, im Jahr 2022 bereits bei 124 zu 1.

Mehr Geld für Ak­tio­nä­r*in­nen als grüne Transformation

Oxfam hat sich nicht nur mit der Gehaltsstruktur der Unternehmen beschäftigt. Als Ausdruck von Ungleichheit sieht es die Organisation auch, wenn ein Unternehmen sich mehr um die Ak­tio­nä­r*in­nen kümmert als um die eigene Zukunft und damit auch die der Arbeitnehmer*innen.

Die Hälfte der Unternehmen gab dem Bericht nach 32-mal mehr Geld für ihre Ak­tio­nä­r*in­nen aus als für grüne Investitionen.

Oxfam fordert eine dauerhafte Übergewinnsteuer sowie Vorgaben zu Führungsgehältern

Und: Die deutschen Unternehmen Vodafone und Bayer sowie der Schweizer Bergbau- und Rohstoffkonzern Glencore schütteten 2024 sogar Dividenden an die Ak­tio­nä­r*in­nen aus, obwohl sie Verluste machten. Auch die Deutsche Bahn und ZF Friedrichshafen gehören dazu, wenngleich hier die Aktionärsstruktur einen Unterschied macht. Statt privaten Aktionären gehören die Anteile der Deutschen Bahn der Bundesrepublik Deutschland.

Hauptaktionär des Autozulieferers ZF ist mit knapp 94 Prozent die Zeppelin-Stiftung, die treuhänderisch von der Stadt Friedrichshafen geführt wird und Geld für kulturelle und soziale Zwecke ausgibt. Gleichzeitig kündigte ZF Friedrichshafen ebenfalls 2024 an, 14.000 Stellen abbauen zu wollen.

Die Mehrheit der Unternehmen hat allerdings private Anteilseigner*innen. Im Schnitt zahlten die europäischen Firmen ihnen über zwei Drittel der Gewinne aus, entweder über Dividenden oder über Aktienrückkäufe.

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„Das ist kein zufälliges Ergebnis wirtschaftlicher Entwicklungen, sondern Ausdruck eines Systems, das zu einem enormen Einfluss von Großkonzernen und der Konzentration von Milliardenve…

Read the full article at taz – die tageszeitung
Source document: Oxfam Study on Inequality in the 100 Largest European Companies

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taz – die tageszeitungIndependentLeft12 days ago
Inequality in business: Who earns an annual salary with only 2.5 days of work?

A study by Oxfam Germany reveals that the 100 largest European companies significantly exacerbate inequality through mechanisms such as large dividends for shareholders, excessive CEO compensation, and insufficient investment in ecological transition. The report highlights that top managers earned an average of €5.9 million annually, with men earning 23% more than their female counterparts. The German bank Deutsche Bank has the largest gender pay gap among these firms, where men earn 38.8% more than women on average.

Bias read (Left): The article uses critical language toward corporate practices, emphasizing systemic inequality, high executive salaries, and gender pay gaps. It cites Oxfam, a progressive organization focused on social justice, and frames the issue as a result of corporate behavior rather than market forces or free

Official sources cited

  • organisation Oxfam Study on Inequality in the 100 Largest European Companies

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  • organisationOxfam Study on Inequality in the 100 Largest European Companies