ON
← Back to feed
GermanyCultureOverlooked from the right2 days ago

UAE imposes limits on teen social media access

The United Arab Emirates has implemented a new policy requiring social media platforms to remove accounts created by users under the age of 15 within 12 months, or face a complete ban. The measure aims to protect minors from exposure to inappropriate content, unsafe interactions, excessive usage, and the collection of their personal data. This makes the UAE the first Arab nation to impose such restrictions, following similar actions in other countries like Australia, Britain, Canada, and several European nations.

Aktualisiert am 15. Juni 2026, 13:15 Uhr

Die britische Regierung plant ein Social-Media-Verbot für Teenager unter 16.

© Carlos Jasso/​PA Wire/​dpa

Keine sozialen Medien mehr für Teenies unter 16 - und nicht nur das: Die britische Regierung will die Nutzung von weiteren digitalen Diensten für Kinder und Jugendliche erheblich einschränken. Entsprechende Maßnahmen stellte Premierminister Keir Starmer in London vor.

Bei einer Pressekonferenz sprach Starmer von einem «großen Moment» für das Land. Alle Eltern wünschten sich, dass ihre Kinder gesund und glücklich seien, sagte er. Doch Social Media verursache das Gegenteil. «Soziale Medien machen Kinder unglücklich. Sie machen es Mobbern leichter, sie zu schikanieren und zu missbrauchen», machte der Premier seine Haltung deutlich.

Mit der Ankündigung folgt das Vereinigte Königreich dem Vorbild Australiens. Australien hatte im Dezember 2025 als erstes Land der Welt ein generelles Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt. Mittlerweile wollen immer mehr europäische Länder dem Beispiel folgen - und Großbritannien will gar noch weitergehen. Schließlich wolle man jungen Menschen wieder ihre Kindheit zurückgeben, sagte Starmer.

Was die Briten vorhaben

Die Pläne sollen Starmer zufolge bis Weihnachten verabschiedet werden und das Verbot im Frühjahr 2027 in Kraft treten - die konkrete Umsetzung wird noch ausgearbeitet. Ein Überblick über die geplanten Maßnahmen:

Im Kern steht das Verbot von Social-Media-Diensten für unter 16-Jährige. Dazu zählen etwa «Snapchat, TikTok, YouTube, Instagram, Facebook und X», wie es in einer Mitteilung heißt. Messaging-Apps wie WhatsApp und Signal fallen hingegen nicht unter das Verbot.

Auf Gaming- und Live-Streaming-Plattformen sollen Erwachsene nicht mehr mit Kindern chatten können.

Für Teenies unter 18 wird eine digitale Sperrstunde in Erwägung gezogen, um ungesunde Gewohnheiten wie das nächtliche Scrollen zu bekämpfen.

Ins Visier nehmen will die Regierung auch romantische und/oder sexuelle KI-Chatbots, bei denen die Systeme Beziehungen vorgaukeln. Dafür soll ein Mindestalter von 18 Jahren gelten. «Ähnliche intime Funktionen» sollen für Nutzer unter 18 generell bei KI-Systemen eingeschränkt werden.

Starmer: Verbot trotz mancher Vorteile richtige Entscheidung

Die Entscheidung der Briten war in den vergangenen Wochen bereits erwartet worden. Über Monate hatte sich die Regierung in einer Konsultationsphase beraten. Experten wurden hinzugezogen, und auch Umfragen und Tests mit Jugendlichen und ihren Eltern durchgeführt. Eine überwiegende Mehrheit sprach sich für restriktivere Gesetze und Altersbeschränkungen aus.

Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, soziale Medien hätten Jugendlichen auch Vorteile gebracht, sagte Starmer. Ein vollständiges Verbot sei angesichts der Risiken und negativer Konsequenzen dennoch die richtige Entscheidung.

Diskussionen um Einschränkungen von Social-Media-Plattformen für Minderjährige gibt es derzeit in einigen europäischen Ländern. Mehrere EU-Länder haben bereits angekündigt, ein Social-Media-Verbot für Minderjährige gesetzlich festlegen zu wollen. In Deutschland steht ein Verbot ebenso zur Debatte. Auch deshalb steht die Europäische Union unter Druck, weil nur die EU-Kommission den großen Plattform-Betreibern Vorschriften machen darf.

Beschränkungen leicht zu umgehen?

Frei von Kritik sind solche Vorhaben nicht. Datenschützer und andere Experten warnen etwa immer wieder davor, dass ein Verbot leicht umgangen werden kann. In Australien konnten viele Jugendliche trotz des Verbots Plattformen weiter nutzen, indem sie etwa auf VPN-Dienste zugriffen oder Konten mit einem gefälschten Geburtstagsdatum anlegten. Mit den weit verbreiteten VPN-Diensten kann einer Internetseite vorgegaukelt werden, man greife von einem anderen Staat aus auf ihr Angebot zu. Befürchtet wird auch, dass Kinder in weniger regulierte Bereiche des Internets gedrängt werden könnten.

Starmer räumte ein, dass es durchaus Jugendliche gebe, die versuchen würden, ein Verbot zu umgehen. Die britische Regierung verspricht jedoch, aus den Erfahrungen Australiens lernen und wirksamere Altersüberprüfungen einsetzen zu wollen. Er stellte zudem klar, die Tech-Giganten und nicht die Kinder in der Pflicht zu sehen. Man werde keine Maßnahmen gegen Teenies ergreifen, die versuchten, die Regeln zu umgehen, sagte Starmer.

Britischer Premier unter Druck

Der britische Premier kämpft derzeit um seine Zukunft, der Zeitpunkt seiner Ankündigung gilt deshalb auch als strategische Entscheidung. Seit Wochen sieht er sich mit Rücktrittsforderungen konfrontiert. Ex-Verteidigungsminister John Healey war zuletzt überraschend zurückgetreten. Mit Blick auf die am Donnerstag anstehende Nachwahl im Bezirk Makerfield, bei der sein innerparteilicher Rivale Andy Burnham den Sprung ins Parlament schaffen und ihm sein Amt streitig machen könnte, stehen dem Premier harte Tage bevor.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224458/3

Read the full article at Die Zeit
Source document: WAM (state news agency)

2 reports

Deutsche Welle (English)State / PublicCenter2 days ago
UAE imposes limits on teen social media access

The United Arab Emirates has implemented a new policy requiring social media platforms to remove accounts created by users under the age of 15 within 12 months, or face a complete ban. The measure aims to protect minors from exposure to inappropriate content, unsafe interactions, excessive usage, and the collection of their personal data. This makes the UAE the first Arab nation to impose such restrictions, following similar actions in other countries like Australia, Britain, Canada, and several European nations.

Bias read (Center): The article presents the policy change factually without overtly favoring any side. It includes background information on similar measures taken in other countries and mentions both the rationale behind the policy and criticisms regarding enforcement and social impact. There is no evident bias in ph

Official sources cited

  • government WAM (state news agency)
Die ZeitIndependentLeft6 days ago
Social Media: 'Big Moment': Brits Plan Social Media Detox for Teenagers

The British government plans to introduce a social media ban for teenagers under 16, aiming to protect children from the negative effects of social media such as bullying and abuse. The proposal was announced by Prime Minister Keir Starmer during a press conference, where he described it as a 'great moment' for the country. The UK aims to follow Australia's example, which implemented a similar ban in December 2025. The measures are expected to be finalized by Christmas and take effect in early 2027.

Bias read (Left): The article presents the policy as a positive initiative led by the government, using quotes from Prime Minister Keir Starmer who frames the issue as a societal benefit. The emphasis on protecting children from harm through regulation aligns with progressive values often associated with left-leaning

Official sources cited

  • government British Government Announcement
  • government Australia's Social Media Ban Implementation

Go to the primary sources (3)

The official sources this coverage is built on. Read them directly to bypass framing.

  • governmentWAM (state news agency)
  • governmentBritish Government Announcement
  • governmentAustralia's Social Media Ban Implementation