Im Juni ist die Sonneneinstrahlung besonders hoch. Doch nicht nur die Jahreszeit ist entscheidend.
15.06.2026, 18:25
Entscheidend für das Sonnenbrandrisiko sind zudem Bewölkung, Höhe über Meer, und der Untergrund. Anders als manche denken, hat die Temperatur keinen Einfluss auf die Stärke der UV-Strahlung.
Strahlung derzeit am stärksten
Kurz vor Sonnenhöchststand am 21. Juni steht die Sonne besonders hoch am Himmel. Ihre Strahlen legen deshalb nur einen kurzen Weg durch die Atmosphäre zurück und werden somit auf dem Weg zur Erde weniger abgeschwächt als im Winter.
Legende:
Die Sonne ist zum Greifen nah.
Christian Beutler
In den Bergen ist die Sonneneinstrahlung besonders stark, da die Atmosphäre dort dünner ist und somit weniger UV-Strahlung absorbiert. Die Strahlungsintensität nimmt mit der Höhe ungefähr um zehn Prozent pro 1000 m zu.
Die Sonne kann auch von unten scheinen
Nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung ist entscheidend, sondern auch der Untergrund. Schnee reflektiert bis zu 80 Prozent des Sonnenlichts und erhöht dadurch die UV-Belastung.
Legende:
Auf dem Vierwaldstättersee scheint die Sonne doppelt.
Urs Gutfleisch
Auch eine Wasseroberfläche kann einen beträchtlichen Teil des Sonnenlichts reflektieren und die UV-Belastung verstärken.
Wolken schützen nicht immer
Legende:
Kein Sonnenschutz, dafür aber ein schönes Lichtphänomen.
René Fausch
Dichte Wolken können einen Grossteil der UV-Strahlung abschirmen. Doch aufgepasst: Dünne Wolken lassen beträchtliche Mengen an UV-Strahlung durch, weshalb Sonnenschutz auch bei leichter Bewölkung erforderlich ist.
Eine Abschätzung zur aktuellen Stärke der UV-Strahlung finden Sie in unserer UV-Prognose .
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