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GermanyMedicine4 days ago

War in Ukraine: Time is now playing Putin

The article discusses recent developments in the Russia-Ukraine war and their implications, noting that while the situation in Iran may be nearing an end, this does not necessarily mean peace is imminent in Ukraine. It mentions U.S. President Donald Trump's reduced focus on Europe due to events in the Gulf, but also highlights that Trump's efforts regarding Ukraine had already stalled before the Iranian conflict. The article notes that the Ukrainian position remains far from Russian demands, though the balance of power has shifted in favor of Ukraine with attacks into Russian territory. The U.

17.06.2026, 17.06 Uhr

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1. Es gilt das gepöbelte Wort

Trump in Évian

Es gilt das gesprochene Wort. Diesen Hinweis geben Pressesprecher üblicherweise, wenn sie vorab die Redetexte von Politikern verschicken. Die Presse soll sich vorbereiten können, soll aber nur aus dem zitieren, was wirklich gesagt wird.

Beim Rahmenabkommen zum möglichen Ende des Irankriegs setzt Donald Trump auf die Maxime: Es gilt das gepöbelte Wort. Der Text des Entwurfs ist jetzt laut Medienberichten durchgesickert. Die USA verpflichten sich demnach beispielsweise, »alle Arten von Sanktionen« aufzuheben, die derzeit gegen Iran bestehen, sollte ein endgültiges Abkommen zustande kommen. Iran wiederum soll »sofortige Schritte« unternehmen, damit sich der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus normalisiert ( hier die 14 Punkte ). »Der Wortlaut illustriert, was seit Tagen offenbar ist«, sagt mein Kollege Fritz Schaap aus unserem Auslandsressort: »Das als Sieg zu verkaufen, wird für Trump sehr schwer. Die USA haben mit ihrem Feldzug eine strategische Niederlage erlitten.« ( Mehr Hintergrund hier  .)

Aber Trump wäre nicht Trump, wenn er die Niederlage nicht versuchen würde wegzupöbeln. Das Abkommen sei »nicht final«. Und er droht: »Es ist eine Absichtserklärung. Und wenn sie mir nicht gefällt, fangen wir wieder an, auf sie zu schießen und Bomben auf ihre Köpfe zu werfen«, sagte er heute. Unterzeichnet werden soll das Papier am Freitag.

Und Deutschland? Gerade bereitet die Bundesregierung einen schnellen Marineeinsatz in der Straße von Hormus vor, wie meine Kollegen Matthias Gebauer, Dietmar Hipp und Paul-Anton Krüger berichten. Der Vorschlag dürfte ihnen zufolge rechtliche Debatten auslösen.

Hier mehr dazu: Berlin bereitet schnellen Marineeinsatz in Straße von Hormus vor

2. Nazi-Kartei jetzt mit Abgleich von SS-Akten

Hunderttausende SPIEGEL-Leserinnen und -Leser haben in den vergangenen Wochen Millionen Suchanfragen gestellt, um mit unserem digitalen Recherchewerkzeug in der NSDAP-Mitgliederkartei zu suchen. Wir haben das interaktive Tool laufend überarbeitet und aktualisiert, jetzt haben wir Links zu SS-Akten im Bundesarchiv integriert: Nun gleicht es die Treffer mit den Beständen ab, die im Bundesarchiv zur SS und zur Waffen-SS zu finden sind.

Das heißt: Wenn Sie Ihren Opa in der Nazi-Kartei finden, kann die Datenbank nun auch Hinweise darauf liefern, ob er möglicherweise in der SS war.

Dafür wurden im Netz frei verfügbare SS-Namenslisten des Bundesarchivs analysiert. Dort lassen sich etwa 592.000 Personennamen finden, oft mit Geburtsdatum und Geburtsort. Der Abgleich mit der NSDAP-Mitgliederkartei fördert etwa 128.000 Treffer zutage.

Hier zeigen sich allerdings auch die Grenzen unseres Recherchetools und der Bestände: SS und Waffen-SS hatten insgesamt deutlich mehr Mitglieder, nämlich rund eine Million. Komplette Mitgliedslisten liegen aber nirgendwo vor, auch nicht im Bundesarchiv. Und viele Datensätze lassen sich mit den digitalisierten Beständen noch nicht eindeutig abgleichen.

Es bleiben also Unsicherheiten. Auch wer hier nicht auftaucht, kann in der NSDAP oder der SS gewesen sein; umgekehrt bedeutet ein Treffer in den SS-Akten nicht zwingend, dass die Person in der SS war ( mehr dazu hier  ).

Dennoch überwiegen die Vorteile: In Sekunden lässt sich durchsuchen, was zuvor nur umständlich in Archivregistern zugänglich war.

Hier finden Sie die aktualisierte Nazi-Kartei: Jetzt mit Links zu SS-Akten

3. T.e.a.m.s = toll, ein anderer macht’s

Jede Wette, auch Sie kennen einen Kollegen, bei dem es nicht auffällt, ob er da ist oder nicht. Und Sie kennen die Sprüche: Wenn der anpackt, ist’s als würden vier andere loslassen ( hier mehr  ).

Heute wurde das Gefühl vieler Büroarbeiter, allein vor sich hinzuwurschteln, technisch unterstützt. Eine Störung bei Microsoft Teams steckte dahinter: Das Programm zeigte viele Kolleginnen und Kollegen weltweit als abwesend oder offline, obwohl sie eigentlich am Schreibtisch sitzen sollten.

Der Anwesenheitsstatus spielte offenbar auf mehrere Weisen verrückt. Zum einen bemerkten Nutzer, dass ihr eigener Status nicht stimmte, mal wurden sie als »abwesend«, mal als »beschäftigt«, manchmal sogar als »offline« angezeigt. Selbst wenn sie sich manuell auf »anwesend« schalteten, wurde das wieder aufgehoben. Am frühen Nachmittag verkündete Microsoft Entwarnung: Das Problem sei behoben. Nur der merkwürdige Kollege am Schreibtisch gegenüber sitzt immer noch da.

Hier mehr: Warum Ihre Kollegen gerade alle offline waren

Was heute sonst noch wichtig ist

Viele Wohnungen entstehen laut Analyse oft dort, wo sie kaum gebraucht werden : Der Wohnungsbau in Deutschland kommt kaum voran, in Großstädten spitzt sich die Lage zu. Eine Auswertung zeigt nun: Neu gebaut wird oft dort, wo es kaum Nachfrage gibt .

EU schwächt Regeln für genveränderte Lebensmittel ab : Mit Gentechnik veränderte Lebensmittel dürfen künftig verkauft werden, ohne sie speziell zu kennzeichnen. Auch für Futterp…

Read the full article at Der Spiegel
Source document: Fritz Schaap

3 reports

Der SpiegelIndependentRight4 days ago
News of the day: Iran war deal, Nazi map, No Teams

The article discusses a proposed agreement aimed at ending the Iran war, with details leaked showing the U.S. would lift sanctions against Iran in exchange for immediate steps to normalize shipping through the Strait of Hormuz. The piece highlights President Donald Trump's approach to the deal, emphasizing his tendency to frame setbacks as victories and his willingness to threaten renewed military action if the terms do not meet his approval.

Bias read (Right): The article frames Trump's actions in a manner that emphasizes his assertive and combative rhetoric, suggesting a narrative that aligns with conservative perspectives by highlighting his potential for military escalation and portraying the agreement as a concession rather than a diplomatic success.

Official sources cited

Frankfurter Allgemeine (FAZ)Independent🔒Center5 days ago
War in Ukraine: Time is now playing Putin

The article discusses recent developments in the Russia-Ukraine war and their implications, noting that while the situation in Iran may be nearing an end, this does not necessarily mean peace is imminent in Ukraine. It mentions U.S. President Donald Trump's reduced focus on Europe due to events in the Gulf, but also highlights that Trump's efforts regarding Ukraine had already stalled before the Iranian conflict. The article notes that the Ukrainian position remains far from Russian demands, though the balance of power has shifted in favor of Ukraine with attacks into Russian territory. The U.

Bias read (Center): The article presents a balanced view of the geopolitical situation without overtly favoring any side. It references both Ukrainian and Russian perspectives, as well as international actors like the United States and Germany, without using loaded language or emphasizing one viewpoint over another.

Official sources cited

Deutsche Welle (Deutsch)State / PublicCenter6 days ago
Agreement with Iran: Is the EU now lifting sanctions?

The article discusses the European Union's response to an agreement between the United States and Iran. The joint statement by Germany, France, Britain, and Italy expresses support for the agreement but emphasizes the need for detailed negotiations and swift implementation. The E4 group, along with Canada, Japan, and Australia, has been involved in the peace talks. The article also mentions cautious reactions from EU foreign ministers regarding the deal.

Bias read (Center): The article presents the positions of multiple countries and officials without overtly favoring any side. It includes quotes from various leaders and notes both optimism and caution, suggesting balanced reporting on a politically charged issue.

Official sources cited

  • government Joint E4 Leaders' Statement
  • government German Foreign Minister Johann Wadephul

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