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GermanyEconomy11 days ago

Big cities warn of the Reich's heating law

The article discusses Germany's proposed 'Heating Law' (Gebäudemodernisierungsgesetz), which aims to modernize heating systems by promoting renewable energy sources such as heat pumps and district heating networks. However, the law has been criticized by several major German cities like Hamburg, Frankfurt, and Munich, who argue it creates uncertainty and could hinder investments in climate-friendly heating solutions. The law relaxes requirements for new heating systems to include at least 65% renewable energy and allows fossil fuel-based heating systems to remain in use longer. Critics worry a

Das Wichtigste in Kürze

• Damit Deutschland seine Klimaziele erreichen kann, muss es beim Heizen umrüsten: Erneuerbare Energien statt Öl und Gas. Für die Wärmewende sind zwei Technologien besonders zentral: Kommunale Wärmenetze (etwa Fernwärme) und die Wärmepumpe.

• Doch der neue Gesetzentwurf von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) weicht die bisherigen Regelungen auf. So sollen die Pflicht zu 65-Prozent Erneuerbare Energien bei neuen Heizungen fallen und fossile Heizungen länger betrieben werden können.

• Einige der größten Städte Deutschlands – darunter Hamburg, Frankfurt und München – warnen gegenüber CORRECTIV: Der Gesetzentwurf führt zu mehr Unsicherheit und verhindert womöglich Investitionen in klimafreundliches Heizen.

• Insbesondere der Ausbau von Fernwärme erfordert Millioneninvestitionen, die sich nur lohnen, wenn hinreichend Haushalte danach auch ans Netz angeschlossen werden. Wenn Menschen jedoch weiter auf Gas- und Ölheizungen setzen, steht die Wirtschaftlichkeit und damit der Ausbau der Wärmenetze infrage.

• Auch die Investitionen der Menschen in Wärmepumpen könnten ausgebremst werden.

Es ist eines der umstrittensten Vorhaben der schwarz-roten Koalition: das Gebäudemodernisierungsgesetz, oft „Heizungsgesetz“ genannt. Ab Donnerstag wird es im Bundestag verhandelt. Nicht nur Umweltverbände kritisieren den Entwurf, auch Kommunen, die die Wärmewende umsetzen sollen, äußern Bedenken. CORRECTIV fragte bei Großstädten wie Hamburg, München und Frankfurt nach, welche Folgen das Gesetz für sie hätte. Die Antworten sind alarmierend: Es könnte Investitionen in klimafreundliche Energien bremsen, Verunsicherung schüren und die Energiewende verzögern.

Darum geht es im Kern

Um die gesetzlich verankerten Klimaziele zu erreichen – besonders die Klimaneutralität bis 2045 –, muss Deutschland beim Heizen auf erneuerbare Energien umstellen. Derzeit werden fast drei Viertel der Wohnungen mit Gas oder Öl beheizt.

Deshalb sieht das bislang gültige Gebäudeenergiegesetz der Ampelkoalition vor, dass neu eingebaute Heizungen künftig zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen.

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Der Entwurf aus dem Hause Katherina Reiches würde diese Pflicht abschaffen – ebenso wie das geplante Aus für Öl- und Gasheizungen nach 2045. Die Bundesregierung begründet das mit Technologieoffenheit: Statt fester Vorgaben sollen verschiedene Wege zur Emissionsminderung möglich sein – etwa über den Einsatz von Biogas oder Beimischungen.

Der Gesetzentwurf könnte sowohl Fernwärme als auch Wärmepumpe ausbremsen

Zahlreiche der von CORRECTIV befragten Städte sehen genau darin ein Problem. Besonders aus Hamburg, München, Freiburg, Frankfurt/Main und Rostock kommen starke Zweifel: Statt für klare Verhältnisse sorge das geplante Gesetz für vermehrte Unsicherheit, so der Tenor. Weniger kritisch äußerten sich Stuttgart, Halle und Mannheim.

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Im Fokus der Kritiker steht die Fernwärme, eine Schlüsseltechnologie der Wärmewende. Die Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) warnt: „Der Gesetzesentwurf beeinträchtigt den dringend erforderlichen Ausbau der Fernwärme erheblich. Gerade in urbanen Räumen ist dieser jedoch für das Erreichen der Klimaziele von zentraler Bedeutung“.

Weitere Städte, darunter München und Frankfurt, teilen diese Befürchtung gegenüber CORRECTIV.

Die zweite zentrale Technologie, die Wärmepumpe, könnte ebenfalls ins Hintertreffen geraten. Verbraucher könnten weiterhin auf Öl- und Gasheizungen setzen.

So heißt es auf Anfrage aus dem Münchner Klima-und Umweltschutzreferat sowie von den Stadtwerken München: „Wir nehmen im Moment wahr, dass sich die politische Unsicherheit rund um den Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes eher hemmend auf die Entscheidung von Gebäudeeigentümern zum Umstieg auf innovative Wärmelösungen auswirkt. “

So hängen Fernwärme und Wärmepumpe bislang zusammen

Beide Technologien sind wichtige Säulen der Wärmewende. Fernwärme eignet sich – als zentralisierte Lösung – besonders für dicht besiedelte Gebiete. Wärmepumpen hingegen kommen als dezentrale Lösung an vielen Orten infrage.

In der aktuellen Rechtslage sind…

Read the full article at CORRECTIV
Source document: CORRECTIV

2 reports

CORRECTIVIndependentCenter11 days ago
Big cities warn of the Reich's heating law

The article discusses Germany's proposed 'Heating Law' (Gebäudemodernisierungsgesetz), which aims to modernize heating systems by promoting renewable energy sources such as heat pumps and district heating networks. However, the law has been criticized by several major German cities like Hamburg, Frankfurt, and Munich, who argue it creates uncertainty and could hinder investments in climate-friendly heating solutions. The law relaxes requirements for new heating systems to include at least 65% renewable energy and allows fossil fuel-based heating systems to remain in use longer. Critics worry a

Bias read (Center): The article presents the controversy around the proposed legislation without taking a clear stance. It includes perspectives from both critics (cities and environmental groups) and does not explicitly favor one side over the other. The language remains neutral, focusing on the potential economic and

Official sources cited

Der SpiegelIndependentLeft13 days ago
Katherina Reiche: Federal states oppose new heating law

The proposed Building Modernization Act faces opposition in the Federal Council, with a majority of state environment ministers rejecting key aspects of the legislation. The draft aims to repeal the previous 'Heating Law' introduced by former Green Economy Minister Robert Habeck, which required new heating systems to operate at least 65% with renewable energy. If passed, the new law would allow homeowners to continue using gas and oil heating systems and remove the ban on fossil fuel heating by 2045. Critics argue the proposal undermines climate goals and promotes reliance on fossil fuels.

Bias read (Left): The article frames the proposed legislation as a threat to climate goals and criticizes it for promoting fossil fuels, aligning with environmental concerns typically associated with left-leaning perspectives. It highlights opposition from state environment ministers and emphasizes the potential harm

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