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GermanySports12 days ago

Lucksatlas: Erfurt and Augsburg in the front, Rostock in the back

The 'Glücksatlas' study by the University of Freiburg and the Süddeutsche Klassenlotterie ranks Erfurt as the happiest city among 40 German major cities, followed by Augsburg and Düsseldorf. Rostock comes last. The report highlights Erfurt's low rents, high environmental quality, and slightly above-average economic situation. It also notes that residents of eastern German cities tend to be older, live alone more often, have lower incomes, higher unemployment rates, and less homeownership compared to western cities.

Erfurter Bevölkerung laut »Glücksatlas« am zufriedensten

In Erfurt ist die allgemeine Lebenszufriedenheit der Menschen im Vergleich von 40 deutschen Großstädten am höchsten. Das geht aus dem aktuellen »Glücksatlas« hervor, den die Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) erstellt hat. Die Thüringer Landeshauptstadt liegt in dem Großstadtranking auf Platz eins, gefolgt von Augsburg in Bayern und Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen. Schlusslicht ist Rostock .

Erfurt sei das beste Beispiel einer ruhigen ostdeutschen Großstadt, schreiben die Autoren der Studie. »Die Mieten sind gering, die Umweltqualität hoch und die wirtschaftliche Lage ist im Städtevergleich sogar leicht überdurchschnittlich.«

Erfurt hat rund 215.000 Einwohner, auf dem Glücksindex der Studie erreicht es einen Wert von 7,74. Schlusslicht Rostock kommt nur auf 5,8. Unter den anderen ostdeutschen Städten sticht Erfurt damit heraus, denn im Vergleich zählen die Einwohner ostdeutscher Großstädte zu den unglücklichsten.

Die ostdeutschen Großstädter seien im Durchschnitt älter, leben häufiger allein und seltener im Wohneigentum. Auch die Arbeitslosenquoten seien noch höher als im Westen und das verfügbare Einkommen geringer. Berlin auf Platz 35 und Dresden auf Platz 31 liegen eher im hinteren Feld des Rankings. Allerdings sind mit Frankfurt am Main (Platz 38) und Wiesbaden (Platz 39) auch zwei westdeutsche Städte noch weiter hinten.

Mehr als 23.000 Menschen befragt

Für das Ranking wurden insgesamt 23.286 Menschen zwischen 16 und 84 Jahren vom Institut für Demoskopie Allensbach im Zeitraum von Januar 2023 bis April 2026 repräsentativ befragt. Die Befragten leben in den 40 größten Städten Deutschlands mit mehr als 200.000 Einwohnern.

Für die Umfrage wurde mündlich und persönlich die Frage gestellt: »Wenn Sie einmal alles in allem nehmen, wie zufrieden sind Sie insgesamt zurzeit mit Ihrem Leben?« Die Befragten bewerteten individuell, was ihr Leben lebenswert macht. Daneben wurde ein Index der objektiven Lebensqualität aus 30 Indikatoren in acht Kategorien erstellt, darunter Wohnen, Kriminalität, Wohlstand und Arbeitsmarkt, Gesundheit, Familie und Bildung.

Das Großstädterranking des »Glücksatlas«

Rang 2026

Rang 2025

Stadt

Glücksindex 2026

1

6

Erfurt

7,74

2

4

Augsburg

7,42

3

3

Düsseldorf

7,41

4

2

Krefeld

7,37

5

12

Kiel

7,34

6

5

Aachen

7,33

7

8

Mönchengladbach

7,31

8

11

Oberhausen

7,3

9

10

Duisburg

7,27

10

9

Hamburg

7,2

11

7

Münster

7,2

12

14

Halle (Saale)

7,17

13

1

Kassel

7,16

14

17

Mannheim

7,16

15

13

Bonn

7,15

16

20

Mainz

7,14

17

16

Chemnitz

7,12

18

18

Lübeck

7,11

19

23

Essen

7,09

20

24

Köln

7,06

21

19

Stuttgart

7,04

22

22

Bielefeld

7,01

23

30

Magdeburg

6,99

24

15

Leipzig

6,98

25

27

München

6,98

26

21

Freiburg im Br.

6,97

27

34

Braunschweig

6,96

28

26

Bochum

6,95

29

32

Hannover

6,91

30

25

Dortmund

6,9

31

29

Dresden

6,86

32

31

Bremen

6,85

33

28

Wuppertal

6,82

34

33

Gelsenkirchen

6,81

35

37

Berlin

6,71

36

36

Nürnberg

6,71

37

38

Karlsruhe

6,57

38

35

Frankfurt am Main

6,51

39

39

Wiesbaden

6,5

40

40

Rostock

5,8

Großstädter tendenziell unzufriedener

Mit zunehmender Stadtgröße sinke im Durchschnitt die Lebenszufriedenheit, erklärten die Studienmacher. Das sei ein Muster, das sich mit wenigen Ausnahmen wie Hamburg oder Düsseldorf durch das gesamte Städteranking ziehe. Ein Grund für die Unzufriedenheit seien etwa die teuren Mieten und eine vergleichsweise hohe Kriminalitätsrate. Zudem werde die Infrastruktur von den Bewohnern unterdurchschnittlich bewertet, führten die Studienmacher aus.

Auch die mentale Gesundheit der Bevölkerung sei im Vergleich schwächer, hieß es weiter. Mit einem extrem hohen Anteil an Einpersonenhaushalten zeige sich Berlin als »sozialer Extremfall«. Die Hauptstadt habe aber auch überdurchschnittlich hohe Geburtenzahlen.

Süddeutschland eher unglücklicher

Süddeutsche Städte seien trotz hohen Wohlstands schwächer, resümieren die Verfasser. Die Einkommen und die Wohneigentumsquote seien hoch, die Kriminalität niedrig und die Bildungs- wie Gesundheitsversorgung vorbildlich. »Trotzdem berichten die Einwohner der süddeutschen Großstädte von einer eher mäßigen bis geringen Lebenszufriedenheit«, so das Fazit. Ein möglicher Grund könnten horrend hohe Mieten sein: »München ist die teuerste Großstadt Deutschlands, zudem gibt es viele Alleinlebende«, heißt es in der Studie.

München, die teuerste Großstadt Deutschlands

Und auch sonst läuft vieles nicht rund. Städte wie München , Frankfurt am Main oder Wiesbaden hätten alle eine schlechte Umweltqualität sowie eine überforderte Infrastruktur. Auch bei Einkommen und Vermögen gebe es »eine hohe Ungleichheit«. Das senke für den ärmeren Teil der Bevölkerung die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Alltag in der Stadt teilhaben zu können, »während sich Wohlhabendere in eigene Milieus zurückziehen«, so die Erkenntnisse aus dem Glücksatlas.

Heraus sticht allerdings Augsburg. Die Stadt kommt auf Platz zwei und kann der Untersuchung zufolge mit gemäßigten Mietpreise…

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Source document: Glücksatlas

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Der SpiegelIndependentCenter12 days ago
Lucksatlas: Erfurt and Augsburg in the front, Rostock in the back

The 'Glücksatlas' study by the University of Freiburg and the Süddeutsche Klassenlotterie ranks Erfurt as the happiest city among 40 German major cities, followed by Augsburg and Düsseldorf. Rostock comes last. The report highlights Erfurt's low rents, high environmental quality, and slightly above-average economic situation. It also notes that residents of eastern German cities tend to be older, live alone more often, have lower incomes, higher unemployment rates, and less homeownership compared to western cities.

Bias read (Center): The article presents factual data from an independent study without overtly biased language or selective sourcing. It reports findings objectively, including both positive aspects of Erfurt and challenges faced by eastern German cities, without taking a clear ideological stance.

Official sources cited

  • study Glücksatlas
  • organisation University of Freiburg
  • organisation Süddeutsche Klassenlotterie (SKL)

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  • studyGlücksatlas
  • organisationUniversity of Freiburg
  • organisationSüddeutsche Klassenlotterie (SKL)