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GermanyCulture17 days ago

A leak reveals how the Kremlin, intelligence and private companies work together

A leak has revealed details about how the Kremlin, intelligence agencies, and private companies collaborate in carrying out various actions. These include mysterious incidents such as plastic skeletons with messages found near the Brandenburg Gate in Berlin and the defacement of Holocaust memorials and synagogues in Paris. The leaked documents also provide insights into these events and suggest coordination by Russia's influence apparatus.

Als vor dem Brandenburger Tor in Berlin vor einem Jahr in Beton gegossene Plastikskelette aufgefunden wurden, hielt die Polizei dies für eine sonderliche Kunstaktion. An den Skeletten war der Spruch angebracht: „Warte immer noch auf meine Rente. Danke, Merz“.

Weitere rätselhafte Vorfälle kommen hinzu: Bereits im Mai 2025 waren das Holocaust-Museum und drei Synagogen in Paris mit grüner Farbe beschmiert worden. Im September wurden vor neun Moscheen und Kulturzentren in der französischen Hauptstadt Schweineköpfe hinterlassen.

Die Vorfälle in Paris und weitere Aktionen finden sich nun in einem russischen Leak wieder, das Anfang Mai im Internet verbreitet wurde. Die Dokumente liefern auch Hinweise auf die Aktion in Berlin.

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Ein gutes Dutzend Screenshots mit Chatnachrichten sowie Projektberichte geben einen tiefen Einblick in die Kommandozentrale des russischen Beeinflussungsapparats, der offenbar solche und andere Aktionen koordiniert. Zuerst hatte t-online darüber berichtet .

In Projektberichten werden verschiedene Aktionen dokumentiert, wie etwa hier das Platzieren von Schweineköpfen vor Moscheen in Paris (Screenshots, Verpixelung und Collage: CORRECTIV)

Das Leak liefert nicht nur fehlende Puzzleteile bei der Suche nach Verantwortlichen solcher Aktionen. Es zeigt auch, dass sich in Russlands hybridem Krieg verschiedenste Akteure enger koordinieren als bislang bekannt.

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Ein Leak aus dem Account einer Kreml-Mitarbeiterin

Das Leak, das CORRECTIV ausgewertet hat, wird auch als „SDA-Leak“ bezeichnet. Das Kürzel steht für die „Social Design Agency“, eine russische PR-Agentur, die – angeleitet vom Kreml – Desinformationskampagnen gegen den Westen durchführt. CORRECTIV fand zudem heraus , dass Zugriffe auf Konten der SDA von IP-Adressen der russischen Regierung erfolgten.

Ein erstes Datenleck aus der Agentur gab es bereits im September 2024. Das neue Dokumenten-Paket liefert noch tiefere Einblicke in ihre Arbeitsweise.

Screenshots zeigen die interne Kommunikation über die russische Slack-Alternative „VK Teams“, außerdem enthält das Leak Projektberichte, die offenbar über die Plattform ausgetauscht wurden. Die Dateien wirken authentisch, dieselbe Benutzeroberfläche hat CORRECTIV bei Recherchen zur Desinformationskampagne „Doppelgänger“ entdeckt, hinter der die SDA steckt.

Doch es handelt sich keineswegs um ein reines „SDA-Leak“. Denn in dem Arbeitschat finden sich auch Mitarbeiter anderer russischer Einrichtungen wie dem „Institut für die Entwicklung des Internets“, die wegen ihrer Tätigkeiten wie die SDA von der EU und den USA sanktioniert sind. Sie tragen alle Pseudonyme, doch mittels einer Mitgliederliste lassen sich einige von Ihnen realen Personen zuordnen.

So ist nachvollziehen, dass die Screenshots aus dem Leak aus der Perspektive von Sofia Sacharowa stammen, einer Mitarbeiterin der Präsidialadministration. Die Kreml-Verwaltung kuratiert die Arbeit der SDA. Sacharowa ist es auch, die von einer Verabredung mit dem AfD-Politiker Maximilian Krah schreibt, der offenbar bestimmte Inhalte über seine Kanäle verbreiten sollte. Krah spricht von einer „Ente“. So eine Abmachung gebe es nicht, Sacharowa kenne er nicht.

Zu erkennen ist: Verschiedene Akteure des russischen Beeinflussungsapparats arbeiten in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung zusammen – und koordinieren sich dort womöglich auch mit dem militärischen Geheimdienst GRU.

Steckt die SDA hinter den Sabotage-Aktionen?

Hinweise auf Sabotage-Aktionen stammen aus einem Gespräch zwischen Sacharowa und einem Mitarbeiter mit dem Pseudonym „Edward Bernays“. Er berichtet ihr über die Farb-Attacken auf jüdische Einrichtungen: „Ziel der Aktion – Diskreditierung der französischen Behörden, die unfähig sind, die Welle des islamischen Antisemitimus in Paris zu stoppen“.

In einer anderen Nachricht von Anfang 2025 schickt „Bernays“ an die Kreml-Mitarbeiterin Sacharowa einen Bericht…

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Source document: Leaked Documents

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CORRECTIVIndependentCenter17 days ago
A leak reveals how the Kremlin, intelligence and private companies work together

A leak has revealed details about how the Kremlin, intelligence agencies, and private companies collaborate in carrying out various actions. These include mysterious incidents such as plastic skeletons with messages found near the Brandenburg Gate in Berlin and the defacement of Holocaust memorials and synagogues in Paris. The leaked documents also provide insights into these events and suggest coordination by Russia's influence apparatus.

Bias read (Center): The article presents factual information based on leaked documents without overtly favoring any political side. It describes events and their potential connections to Russian activities but does not use biased language or selectively present information to support a particular viewpoint.

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