Bei Northvolt raucht schon lange kein Schlot mehr / picture alliance / TT NEWS AGENCY | Jonas Westling
Der Fall Northvolt
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„Kollektive Halluzinationen” statt „grüner Umstellung“
Nach der Pleite des schwedischen Batterieherstellers Northvolt werden nicht nur Investoren und Politiker zur Verantwortung gezogen, sondern auch der einst gefeierte Gründer Peter Carlsson. War Europas grüne Industrieoffensive auf Wunschdenken aufgebaut?
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Jens Mattern ist freier Auslandskorrespondent für Polen, das Baltikum und Skandinavien.
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Wer ist schuld an der Northvolt-Misere? Die Regierung in Stockholm hat sich nach monatelanger Untersuchung zu ersten Konsequenzen durchgerungen: Das Führungspersonal des staatlichen Pensionsfonds „AP-Fonder“ musste gehen. Dies sind jene, die für die Investition von umgerechnet 539 Millionen Euro in das Batterie-Unternehmen verantwortlich waren. Northvolt ging im März 2025 pleite, und somit war auch das Geld der schwedischen Renten-Einzahler verloren. Die Leiter der Fonds hätten durch einen formalen Trick das Verbot umgangen, in ein nicht-börsennotiertes Unternehmen zu investieren, zudem hätten die Manager nicht die entsprechenden Kompetenzen gehabt, Northvolt wirklich bewerten zu können.
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