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CHBusiness3 days ago

The Golden Parachutes: strong opinions despite a short debate

The Swiss federal government plans to abolish severance payments for top officials, sparking debate in the Federal Council. The issue involves relatively small sums compared to private sector practices, but has generated strong opinions. Marianne Binder (Middle Party) supports abolishing the payments, arguing the federal administration should set an example. Hans Wicki (Free Democratic Party) opposes the move, calling it populist and citing ongoing legal uncertainties.

Abfindungszahlungen beim Bund

Die goldenen Fallschirme: Starke Meinungen trotz kurzer Debatte

Topkader des Bundes sollen künftig keine Abfindungen mehr erhalten, doch die Meinungen im Ständerat sind gespalten.

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Es geht nicht um Millionenbeträge. Die Summe aller Abgangsentschädigungen ans Topkader der Bundesverwaltung liegt bei einigen Hunderttausend Franken pro Jahr. Und doch ist in Berichten über die Abgangszahlungen die Rede von «fürstlicher Finanzierung» und «grosszügigen goldenen Fallschirmen».

Mit gutem Beispiel voran

Marianne Binder, Mitte-Ständerätin aus dem Aargau, ist für eine Abschaffung der Abgangszahlungen. Man empöre sich immer wieder über exzessive Abgangssaläre in der Privatwirtschaft, also «sollte die Bundesverwaltung mit gutem Beispiel vorangehen».

Genau genommen sind Abgangsentschädigungen in der Privatwirtschaft bereits verboten – konkret bei Firmen, die an der Börse sind. Der Ständerat will dieses Verbot auch auf die Bundesverwaltung ausweiten. Betroffen davon wären Topkader wie Amtsdirektorinnen oder Chefs und Verwaltungsrätinnen von Bundesbetrieben wie der SBB.

Doch nicht alle Ständeräte sind für das Verbot. Hans Wicki, freisinniger Ständerat aus Nidwalden, findet, der Vorstoss sei «Populismus». Es gäbe das Problem, dass man «einem Gerichtsfall gegenübersteht und man die Stelle lange nicht besetzen kann, weil er nicht entschieden ist», so Wicki. In der sehr kurzen Debatte im Ständeratssaal ergreifen jedoch weder Wicki noch andere Gegner des Entschädigungsverbots das Wort.

Wenn sich eine Direktorin krankschreiben lässt, dann können Sie diese Stelle nicht mehr besetzen, bis die Frist abgelaufen ist.

Nur Finanzministerin und oberste Personalchefin des Bundes Karin Keller-Sutter wehrt sich: Sie warnt wie ihr Parteikollege Wicki vor langwierigen Gerichtsfällen und anderen Problemen, wenn sich ein Abgang in der Führungsetage nicht mit Geld lösen lässt. «Wenn sich eine Direktorin krankschreiben lässt, dann können Sie diese Stelle nicht mehr besetzen, bis die Frist abgelaufen ist», erklärt sie im Ratssaal der kleinen Kammer.

Bundesrat möchte Verbot umgehen

Der Ständerat aber beschliesst das Entschädigungsverbot deutlich. Als Nächstes ist der Nationalrat am Zug. Doch Finanzministerin Karin Keller-Sutter macht noch im Ständeratssaal klar: Wenn das Verbot kommt, dann werde der Bundesrat fürs Topkader andere Wege suchen, zum Beispiel «längere Kündigungsfristen oder die Freistellung mit Lohnfortzahlung».

Ich würde es problematisch finden, wenn der Bundesrat diese Aussage wahr machen würde. Wir haben etwas beschlossen und daran hat man sich zu halten.

Mitte-Ständerätin Marianne Binder reagiert irritiert auf die angedeuteten Umgehungsmöglichkeiten der Bundesrätin. «Ich würde es problematisch finden, wenn der Bundesrat diese Aussage wahr machen würde. Wir haben etwas beschlossen und daran hat man sich zu halten», kritisiert sie.

In Zukunft wird sowohl das Verbot der Abgangsentschädigungen als auch seine mögliche Umgehung noch zu reden geben.

Rendez-vous, 18.8.2026, 12:30 Uhr

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srf/fann;liea

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Source document: Marianne Binder, Mitte-Ständerätin

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SRF NewsState / PublicCenter3 days ago
The Golden Parachutes: strong opinions despite a short debate

The Swiss federal government plans to abolish severance payments for top officials, sparking debate in the Federal Council. The issue involves relatively small sums compared to private sector practices, but has generated strong opinions. Marianne Binder (Middle Party) supports abolishing the payments, arguing the federal administration should set an example. Hans Wicki (Free Democratic Party) opposes the move, calling it populist and citing ongoing legal uncertainties.

Bias read (Center): The article presents both perspectives without overtly favoring one side. It includes direct quotes from opposing politicians and provides balanced context about the financial scale and legal considerations. No loaded language or biased sourcing is evident.

Official sources cited

  • government Marianne Binder, Mitte-Ständerätin
  • government Hans Wicki, freisinniger Ständerat

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