Der Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses "Neue Eisenstädter" (Nebau), der von der Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf (SPÖ) und dem Verfahrensrichter Wolfgang Köller vorgelegt wurde, kommt zu dem Schluss, dass die staatliche Aufsicht "beispielhaft" und die Ernennung eines Regierungsbeauftragten "berechtigbar" war. Der Bericht kritisiert die rot-grüne Provinzregierung nicht dafür, dass sie die Stellungnahme ihres Sonderprüfers Johannes Zink bezüglich des Verkaufs von Investorwohnungen und hoher Zinsen angenommen hat. Das Problem bleibt jedoch ungelöst, da die Eigentumsübertragung von Nebau noch nicht abgeschlossen ist und der Regierungsbeauftragte weiterhin tätig ist. Zwei Beschwerden gegen die Ernennung des Beauftragten sind noch beim Landesverwaltungsgericht (LVwG) anhängig. Die Untersuchung konzentrierte sich auf den Zeitraum vom 1. bis 15. Oktober 2025, seitdem jedoch erhebliche Veränderungen aufgetreten sind, darunter der Plan der Provinz, 70% der Verpflichtungen von Landbau zu übernehmen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Ergebnisse eines offiziellen Untersuchungsausschusses in ausgewogener Weise und zitiert sowohl die Schlussfolgerungen des Ausschusses als auch die laufenden rechtlichen Herausforderungen.





