Eigentum & Einordnung
Gegründet: 1954
Eigentum
Kurier ist eine langjährige österreichische Tageszeitung (in ihrer modernen Form im Jahr 1954 neu ins Leben gerufen), die mehrheitlich vom Banken- und Genossenschaftskonglomerat Raiffeisen kontrolliert wird, das eng mit der konservativen OeVP verbunden ist. Raiffeisen und kleine Aktionäre halten über die Mediaprint / Telekurier-Strukturen etwa 50,56%, während die deutsche Privatgesellschaft Funke Mediengruppe (ehemals WAZ) etwa 49,44% hält; Raiffeisen kündigte an, die Beteiligung an Funke im Zeitraum 2024-2025 vollständig zu erwerben. Kurier und die Boulevardzeitung Kronen Zeitung teilen sich seit 1988 das Mediaprint-Verlags- und Vertriebsunternehmen.
Finanzierung
Kurier wird kommerziell durch Werbung, Print- und Digital-Abonnements finanziert, die im Rahmen des von Raiffeisen/Funke unterstützten Gemeinschaftsunternehmens Mediaprint betrieben werden; es erhält auch die allgemeinen Pressezuschüsse Österreichs, jedoch keine zweckgebundene Parteifinanzierung.
Zugehörigkeit & Haltung
Obwohl der Kurier eine kommerzielle Zeitung ist, ist sein Mehrheitseigentümer Raiffeisen ein mächtiger Konglomerat, der historisch mit der OeVP verbunden ist und seinen Eigentümern bemerkenswerte politisch-ökonomische Bindungen gibt.
Redaktionelle Tendenz
- Unsere Einschätzung
- Mitte
- Aus der Berichterstattung gemessen
- Mittebasierend auf 865
82/100
Faktentreue
74/100
Objektivität
1414
Artikel
1414
Berichte
Faktentreue: Wie genau die Artikel dieses Mediums die Fakten wiedergeben, gemessen an Primärquellen und dem Konsens der anderen Medien. Gezählt werden nur Artikel, die ihre Quellen nennen.
Objektivität: Wie neutral der Text ist — ob die Berichterstattung frei von eigenen Vorlieben und Meinungen der Autorin oder des Autors bleibt.
Aktuelle Berichterstattung

Buchmesse-Gast Tschechien: Štěpánka Jislovás Herzensansprüche in Rot und Blau
In dem Artikel wird Štěpánka Jislová's Graphic Novel 'Heartcore' diskutiert, der Themen von Beziehungskämpfen und Selbstentdeckung untersucht.

Umgestaltung der Lainzer Straße: Grätzl startet Petition gegen Umbau
Die Lainzer Straße in Österreich soll ab 2027 saniert werden. Lokale Unternehmen sind besorgt, dass der geplante Radweg die Parkplätze reduzieren und den Kundenzugang negativ beeinflussen wird. Als Reaktion darauf wurde eine Petition gegen die Neugestaltung gestartet, um diese Bedenken zu beseitigen, bevor Änderungen umgesetzt werden.

Trump genehmigt Hinrichtung durch Erschießungskommando der US-Armee
Der Artikel berichtet, dass US-Präsident Donald Trump die Hinrichtung von Nidal Hasan, dem Täter der Schießerei 2009 in Fort Hood, durch ein Erschießungskommando der US-Armee genehmigt hat. Die Hinrichtung soll über ein militärisches Erschießungskommando erfolgen, was eine bedeutende Entwicklung im Gerichtsverfahren gegen Hasan darstellt, der zuvor für den Mord an 13 Menschen und die Verwundung von 32 anderen während des Angriffs zum Tode verurteilt wurde.

Buchmesse-Gast Tschechien: Jaroslav Rudiš' Roadtrip in einem weißen Sarg
Der Artikel behandelt Jaroslav Rudiš' Buch "Where the Dead Speak", in dem die schönsten Friedhöfe Europas erforscht und verstorbene Großmütter Aufgaben geben.

Koalition zwischen „hochnervös“ und Neuwahlen
Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) erwägt die Bildung einer neuen Koalition mit Marterbauer als potenziellem Vizekanzler, was zu Unruhen innerhalb der aktuellen Drei-Parteien-Koalition geführt hat.

Pfarrer von Steinakirchen/Forst plötzlich verstorben
Der Artikel berichtet über den plötzlichen Tod von Pater von Steinakirchen/Forst, einem beliebten Pfarrer, der vor kurzem im September mit seiner Gemeinde in Klein Erlauftal zwei Jubiläen feierte.

Buchmesse-Gast Tschechien: Mit Klára Vlasáková benommen in den Untergang
Der Artikel behandelt den Roman "Die Kugel" der tschechischen Autorin Klára Vlasáková und beschreibt ihn als eine sich langsam entfaltende, erschreckende Dystopie.

Buchmesse-Gast Tschechien: Jarka Kubsovas Hommage an eine Kultautorin
Jarka Kubsova widmet ihr neues Buch "Im Licht des neuen Tages" der tschechischen Kultschriftstellerin Božena Němcová. Der Artikel hebt die kulturelle Bedeutung der tschechischen Literatur und ihre Repräsentation auf der renommierten internationalen Veranstaltung hervor. Er betont die Anerkennung von Němcová, einer bemerkenswerten Persönlichkeit in der tschechischen Literaturgeschichte, durch Kubsovas Werk. Diese Ankündigung unterstreicht die Bedeutung der tschechischen Beiträge zur globalen Literatur.

Immer in Beziehungen - ist das gesund?
Eine Mutter überlegt, ob es für ihren Sohn von Vorteil wäre, eine Zeit lang alleinstehend zu sein, da er schnell von einer Beziehung zur anderen wechselt.

Nach Chaos-Gipfel: Jetzt spricht SPÖ-Ludwig
Die Überschrift "Nach Chaos-Gipfel: Jetzt spricht SPÖ-Ludwig" deutet darauf hin, dass es ein chaotisches Treffen (Gipfel) gab, das dazu geführt hat, dass SPÖ-Chef Ludwig sich äußert. Der Artikel behandelt wahrscheinlich die Folgen dieses Ereignisses und konzentriert sich auf die politischen Auswirkungen und Reaktionen der SPÖ-Partei. Angesichts der Erwähnung eines "Chaos-Gipfels" scheint die Situation politisch belastet zu sein, was auf mögliche Kontroversen oder Meinungsverschiedenheiten während des Treffens hinweist. Der Artikel kann die Gründe für das Chaos, die Haltung der SPÖ-Ludwig und weitere politische Auswirkungen untersuchen.

"Keine starke Stimmung" – Ludwig erteilt Zeiler Absage
Wiener Bürgermeister Michael Ludwig kommentiert die Entscheidung von Andreas Babler, aus der SPÖ auszusteigen, und erklärt, wie die Partei ihre neue Struktur gestaltet. Nach einem langen Krisengipfel und dem Schrittweise-Rückzug betont Bablers Ludwig, dass die SPÖ innerhalb der Partei einen klaren Wunsch nach Veränderung hatte. Er bestätigt, dass eine Lösung gefunden wurde, bei der Bablers Wechsel erst im nächsten Jahr stattfindet, um die Genesungen von Finanzminister Markus Marterbauer zu respektieren. Ludwig weist zudem darauf hin, dass Bablers Abgang keine Überraschung für den Koalitionspartner sein wird. Zudem erwähnt er, dass die Ambitionen des Medienmanagers von Zeigerhard Gerhard Babiler nicht unterstützt werden, da keine starke Stimmung dafür bestehe.

Debatte um neues Spital: Kann sich Stockerau das leisten?
Der Artikel befasst sich mit der Debatte um den Bau eines neuen Krankenhauses in Stockerau, Österreich. Das Projekt erfordert die Verlegung des Sportzentrums Alte Au, was Bedenken der Anwohner geweckt hat. Ein Schreiben des Staates weist darauf hin, dass die Gemeinde erheblichen finanziellen Druck ausgesetzt ist, was die Kontroverse darüber verstärkt, ob sich die Stadt das neue Krankenhaus leisten kann.

Wie weitermachen? Das Dilemma der Überlebenden vom 7. Oktober
Die kleine israelische Stadt Nir Oz wurde am 7. Oktober zum Einstiegspunkt für Hamas-Terroristen, ein Ereignis, das zu erheblichen Verlusten an Leben und Trauma für die lokale Gemeinschaft führte. Das israelische Militär wurde dafür kritisiert, dass es zu spät ankam, um den Angriff zu verhindern. Drei Jahre nach dem Massaker kämpfen die Bewohner mit der Herausforderung, ihr Leben inmitten des anhaltenden Konflikts und der Unsicherheit wieder aufzubauen. Der Artikel untersucht die emotionalen und praktischen Schwierigkeiten, mit denen die Überlebenden konfrontiert sind, wenn sie versuchen, voranzukommen.

















