Johnson & Johnson (J&J) hat sich bereit erklärt, bis zu 7,9 Milliarden Dollar zu zahlen, um etwa 76.000 Klagen zu lösen, in denen behauptet wird, dass seine auf Talkum basierenden Babypulverprodukte Eierstockkrebs verursacht haben. Die Einigung umfasst sowohl Bundes- als auch Landesgerichtsfälle und erfordert die Zustimmung von 95% der Klägerinnen. Der Vizepräsident von J&J nannte die Forderungen "verdienstlos", während die Anwälte der Kläger den Deal nach einem jahrzehntelangen Rechtsstreit als faire Lösung bezeichneten. Die Zahlungen erfolgen in Raten zwischen 2027 und 2028, wobei der endgültige Betrag potenziell 7 Milliarden Dollar übersteigt, abhängig von den Beteiligungsraten. In Australien wird ein Sammelklage gegen J&J fortgesetzt, mit Plänen für eine Fallverwaltungskonferenz Ende 2026.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über die Einigung und zitiert sowohl die Führungskräfte von J&J als auch die Anwälte der Kläger.




