Johnson & Johnson (J&J) schlägt eine 5,5 Milliarden US-Dollar teure Siedlung vor, um Zehntausende von Klagen in den USA zu lösen, in denen behauptet wird, dass ihr Talkum-Babypulver und verwandte Produkte Eierstockkrebs verursachen. Die Siedlung, die etwa 76.000 Fälle abdeckt, zielt darauf ab, einen langjährigen Rechtsstreit zu beenden, der das Unternehmen seit Jahren beeinträchtigt. J&J bestreitet die Vorwürfe und erklärt, dass seine Produkte sicher sind und keinen Asbest enthalten. Das Unternehmen plant, ab dem nächsten Jahr Zahlungen in Höhe von bis zu 3 Milliarden US-Dollar anzubieten, ohne dass zusätzliche Zahlungen vor 2028 erforderlich sind. Die Rechtsvertreter müssen die Siedlung genehmigen, damit sie endgültig wird. J&J hat zuvor weltweit den Verkauf von Talkum-Babypulver eingestellt und auf Maisstärke-basierte Alternativen umgestellt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über den Rechtsstreit, in dem sowohl die Leugnung von Unrecht durch J&J als auch die Behauptungen der Kläger zitiert werden.




