Der Fall hatte Malta zutiefst erschüttert und führte zum Rücktritt von Premierminister Joseph Muscat im Jahr 2019. Caruana Galizia, die für die Aufdeckung von Korruption in der maltesischen Politik und Wirtschaft bekannt war, wurde im Oktober 2017 getötet. Die Freispruchsentscheidung beendet einen der längsten Mordprozesse in der Geschichte Maltas. Drei Auftragskiller hatten sich bereits schuldig erklärt und verbüßen Gefängnisstrafen von 15 bis 40 Jahren, während zwei andere Männer, die für die Lieferung der Bombe verurteilt wurden, lebenslängliche Haftstrafen erhielten. Eine Jury hat den 44-jährigen Unternehmer in Valletta wegen Beihilfe zum Mord und krimineller Verschwörung freigesprochen, wobei das Urteil auf acht gespalten wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das rechtliche Ergebnis eines hochkarätigen Mordfalls, an dem ein prominenter Journalist beteiligt war, und seine politischen Auswirkungen auf neutrale Weise.






