Ein 25-jähriger Afghane wurde nach einem tödlichen Autoanschlag auf eine Gewerkschaftsdemonstration in München zum Lebenstrauma verurteilt. Das Oberlandesgericht München bestätigte die besondere Schwere der Schuld und erschwerte damit eine Freilassung auf Bewährung nach 15 Jahren Gefängnis. Der Angeklagte wird beschuldigt, willentlich Menschen in Deutschland angegangen zu haben, um eine 'gottgefällige Tat' zu begehen und sich als guter Muslim zu beweisen. Der Anschlag führte zur Tötung einer Frau und ihrer Tochter sowie schweren Verletzungen zahlreicher Demonstranten. Die Bundesanwaltschaft forderte eine lebenslange Haftstrafe, während die Verteidigung Freiheitsstrafe von 15 Jahren und eine Unterbringung in der Psychiatrie beantragte, da der Angeklagte möglicherweise an Schopphren leiden leidet.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel betont die staatliche Strafverfolgung und die moralische Verantwortung der Angeklagten, wobei der islamistische Hintergrund und die Verbindung mit politischen Konflikten in der Region hervorgehoben werden.




