Die Datenschutzorganisation noyb hat Schufa einen Aufhebungsbrief geschickt, in dem behauptet wird, dass die Kreditagentur eine "Schattendatenbank" mit veralteten und historischen Daten über Millionen von Personen unterhält. Diese Behauptung wurde erstmals durch eine gemeinsame Untersuchung von NDR und der Süddeutschen Zeitung im Juli aufgedeckt, die ergab, dass Schufa Aufzeichnungen über alte Kredite, Kreditkarten, Pfändungen und private Insolvenzen, Schulden, die viele Menschen bereits vor Jahren beglichen haben, aufbewahrt. Der Bericht stellte fest, dass diese Daten längst gelöscht werden sollten. Noyb argumentiert, dass Schufa gegen EU-Recht verstößt, indem es keine vollständigen und genauen Kopien aller verarbeiteten Daten auf Anfrage zur Verfügung stellt, wie vom Europäischen Gerichtshof entschieden wurde.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Frage als Rechtsverletzung durch Schufa dargestellt, wobei die Rechte der Einzelpersonen und die Rolle von Regulierungsbehörden wie dem Europäischen Gerichtshof hervorgehoben werden.


