Das Neunte Berufungsgericht entschied in Richards v. Newsom, dass ein kalifornisches Gesetz, das von bundesweit lizenzierten Waffenhändlern (FFLs) die Installation und Wartung von 24-Stunden-Videoüberwachungssystemen verlangt, nicht gegen den Vierten Verfassungszusatz verstößt. Das Gesetz verpflichtet diese Unternehmen, Innenansichten von Eingängen / Ausgängen, Feuerwaffenanzeigen und Verkaufspunkten aufzuzeichnen, Aufnahmen für mindestens ein Jahr zu speichern und den Zugriff über Gerichtsbeschlüsse zu ermöglichen. Die Entscheidung befasst sich mit der Frage, ob das Gesetz FFLs dazu zwingt, als staatliche Akteure zu handeln und damit den Schutz des Vierten Verfassungszusatzes vor unzumutbaren Durchsuchungen zu untergraben. Das Gericht lehnte eine gezielte Anfechtung des Gesetzes ab und konzentrierte sich auf die Unterscheidung zwischen erzwungener Aufzeichnung und staatlichem Zugriff auf gespeicherte Daten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion der rechtlichen Argumente rund um die Auswirkungen des vierten Verfassungszusatz des kalifornischen Gesetzes.



