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„Remigration“, Russland, Radikalität: Wofür die AfD Sachsen-Anhalt steht
Germany🏛️ PolitikMittevor 22 Tagen

„Remigration“, Russland, Radikalität: Wofür die AfD Sachsen-Anhalt steht

Der Artikel diskutiert die Haltung der AfD (Alternative für Deutschland) in Sachsen-Anhalt vor den Wahlen am 6. September und hebt ihre rechtsextreme Politik und möglichen Auswirkungen auf die Regierungsführung hervor. Der Landesverfassungsschutz klassifiziert die AfD als "rechtsextremistisch" und stellt fest, dass sie derzeit rund 40% in Umfragen hält, was das erste Mal sein könnte, dass eine rechtsextreme Partei in Deutschland in die Regierung kommt. Schlüsselfiguren wie Ulrich Siegmund und Martin Sellner werden hervorgehoben, wobei Siegmund sich für Veränderungen der städtischen Landschaft einsetzt, indem er ausländische Restaurants ins Visier nimmt und die "Remigration" fördert. Der Artikel erwähnt auch, dass die AfD sich auf strenge Einwanderungskontrollen, Asylrechte und die Schaffung einer Task Force für die Beendigung von Ausweisungen konzentriert.

Acht Mitglieder der rechtsextremen extremistischen Gruppe "Last Defense Wave" wurden am Mittwoch vom Oberlandesgericht in Hamburg zu bis zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Die jungen Angeklagten, die der Planung tödlicher Angriffe gegen Migranten und linke Aktivisten beschuldigt wurden, standen vor Anklagepunkten, darunter Mitgliedschaft in einer Terrororganisation und versuchter Mord. Das Gericht verhängte sieben Strafen nach dem Jugendstrafrecht von zwei Jahren und vier Monaten bis zu fünf Jahren. Ein Angeklagter erhielt eine Bewährung von einem Jahr und sechs Monaten.

Nach Ansicht der Vorsitzenden Richterin zielten die Taten darauf ab, Chaos zu schaffen, und sie stellte fest, dass die Bezeichnung der Gruppe als "braune Kinderzimmer" angemessen war. Das zustandsübergreifende Netzwerk, das teilweise aus sehr jungen und sogar minderjährigen Verdächtigen bestand, wurde im Mai 2025 von den Sicherheitskräften demontiert. Einige der Angeklagten wurden während Razzien verhaftet, während andere bereits in Haft waren.

Einige der Verdächtigen hatten bereits erste Anschläge durchgeführt, wie einen nächtlichen Brandanschlag auf ein besetztes Kulturzentrum in Altdöbern, Brandenburg, im Oktober 2024, und einen pyrotechnischen Angriff auf eine Flüchtlingsunterkunft in Schmölln, Thüringen, im Januar 2025. Glücklicherweise kam es zu keinen Verletzungen, die die Ermittler teilweise dem Zufall zuschrieben. Ein weiterer Angriff auf eine Flüchtlingsunterkunft in Senftenberg, Brandenburg war geplant, wurde aber verhindert. Einige der Angeklagten wurden im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hessen verhaftet. Zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung waren sie zwischen 14 und 21 Jahre alt.

Das Oberlandesgericht in Hamburg ist zuständig für staatliche Schutzdelikte in Mecklenburg-Vorpommern. Aufgrund des Alters einiger der Angeklagten fand der Prozess hinter verschlossenen Türen statt. Die Verkündung des Urteils wurde jedoch öffentlich gemacht. Der potenzielle Erfolg der Alternative für Deutschland (AfD) bei den bevorstehenden Bundesstaatsauswahlen zeigt, wie weit der Einfluss der rechten Kräfte gewachsen ist. Jetzt mehr denn je sind Solidarität und Einheit erforderlich, insbesondere mit denen, die aktiv eine starke Zivilgesellschaft unterstützen.

Die Tageszeitung taz arbeitet mit der Kampagne "Alles beginnt im Zentrum" zusammen, die linksgerichtete, selbstverwaltete Räume landesweit unterstützt und für deren Schutz und Erhalt Gelder sammelt.

Die AfD hat in der Bundesrepublik Deutschland seit fast drei Jahren eine politische Führungsrolle inne, die in der Bundesregion von Sachsen-Anhalt seit fast drei Jahren von einem Mann regiert wird.

Viele Kandidaten fördern die "Remigration", unterhalten Verbindungen zu Russland oder haben Verbindungen zur "Cousin-Affäre", einem Korruptionsskandal, an dem hochrangige Beamte beteiligt waren. Ulrich Siegmund, der Vorsitzende der AfD in Sachsen-Anhalt und ein potenzieller zukünftiger Ministerpräsident, skizzierte seine Vision für die Region während eines geheimen Treffens in Potsdam im November 2023. Siegmund schlug drastische Veränderungen der Stadtlandschaft vor und drängte ausländische Restaurants, das Leben für nicht-einheimische Einwohner weniger attraktiv zu machen. Martin Sellner, Leiter der Identitären Bewegung, präsentierte einen umfassenden Plan für die "Remigration" und schlug vor, Deutsche mit Migrationshintergrund als Deckmantel zu vertreiben.

Das Bundesverwaltungsgericht hielt dieses Konzept für unvereinbar mit der Menschenwürde. Das Wahlprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt konzentriert sich auf "Remigration" als Schlüsselelement ihrer Einwanderungspolitik. Es fordert strenge Grenzkontrollen und die effektive Beendigung des Asylrechts. Die Partei zielt darauf ab, eine Arbeitsgruppe zur Beschleunigung von Abschiebungen zu gründen, die sich auf "kulturell fremde" Migranten konzentriert.

Obwohl der Think-Tank vor zwei Jahren offiziell aufgelöst wurde, ist er weiterhin Veranstaltungsort der Partei und ihrer extremistischen Verbündeten. Oliver Kirchner, Fraktionsführer der Sachsen-Anhalt-AfD, bezeichnete Kubitschek während des jährlichen "Prussian Festivals" als Freund und zitierte Oswald Spengler, einen mit dem Dritten Reich verbundenen Philosophen. Spengler befürwortete eine Rückkehr zu "preußischen Werten" und betonte die Idee, dass der Staat führt und das Volk folgt, was als autoritär angesehen wird.

7 Berichte

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigProgressivFaktentreue 96Objektivität 89vor 23 Tagen
Prozess gegen Letzte Verteidigungswelle: Bis zu fünf Jahre Haft für Jungnazis

Der Artikel berichtet über die Verurteilung von acht jungen Mitgliedern der rechtsextremen Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle" in Hamburg, Deutschland. Die Gruppe plante tödliche Angriffe gegen Flüchtlinge und Linke, einschließlich Brandstiftung und Bombenanschläge. Das Gericht verhängte Gefängnisstrafen von bis zu fünf Jahren nach dem Jugendstrafrecht. Drei wurden für die Führung der Gruppe verurteilt, und der vorsitzende Richter beschrieb ihre Handlungen als Versuche, Chaos zu schaffen. Die Gruppe wurde im Mai 2025 von den Sicherheitskräften demontiert, und einige Angeklagte hatten bereits Angriffe durchgeführt, wie das niederbrennen eines Kulturzentrums in Brandenburg und das anzünden eines Flüchtlingsuntergangs in Thüringen. Der Fall unterstreicht den wachsenden Einfluss rechtsextremer Gruppen in Deutschland, insbesondere vor den bevorstehenden Regionalwahlen, bei denen die rechtsextreme AfD voraussichtlich an Boden gewinnen wird.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die rechtsextreme Gruppe als eine Bedrohung für die gesellschaftliche Stabilität und betont die Notwendigkeit von Solidarität und Unterstützung durch die Zivilgesellschaft, die sich an den linken Werten orientiert.

Warum Faktentreue (96): The article accurately reflects the primary source, detailing the sentences, charges, and the group's activities. It includes specifics about the arrests and the timeline of events. Minor discrepancies include the omission of the exact date of the investigation conclusion, but overall, it remains fa

Warum Objektivität (89): The language used is generally objective, though there is a slight tendency toward sensationalism in phrasing such as 'Nazi-Gruppe' and 'Jungnazis.' These terms carry ideological connotations but are standard in reporting on far-right groups.

Die Welt logoDie WeltUnabhängig🔒MitteFaktentreue 85Objektivität 90vor 22 Tagen
IWH-Studie: AfD-Wahlprogramm Sachsen-Anhalt – 2,2 Mrd. Euro Lücke

Der Artikel berichtet über eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung (IWH), die das Wahlprogramm der Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen-Anhalt analysierte.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert auf der Grundlage einer Studie eine sachliche Analyse der wirtschaftlichen Vorschläge der AfD, ohne offen die Haltung der Partei zu unterstützen oder zu kritisieren.

Warum Faktentreue (85): The article discusses an IWH study about the AfD's election program in Saxony-Anhalt but does not mention the failed AfD anti-fascist ban proposal in Saxony. It focuses on a different topic entirely, so it cannot be judged on the primary source document. However, the factual claims about the IWH stu

Warum Objektivität (90): The article presents information objectively, focusing on the IWH study and its findings without apparent bias or emotional language. It avoids taking sides in the debate over the AfD's policies.

Der Spiegel logoDer SpiegelUnabhängigMitteFaktentreue 65Objektivität 70vor 26 Tagen
AfD in Sachsen-Anhalt: Dieser Mann regiert seit knapp drei Jahren eine Kleinstadt

Der Artikel mit dem Titel "AfD in Sachsen-Anhalt: Dieser Mann regiert seit knapp drei Jahren eine Kleinstadt" scheint sich auf einen lokalen Politiker im Zusammenhang mit der AfD (Alternative für Deutschland) im Land Sachsen-Anhalt zu konzentrieren.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Titel des Artikels bezieht sich auf die AfD, eine rechtsextreme politische Partei in Deutschland, was auf ein politisch aufgeladenes Thema hindeutet.

Warum Faktentreue (65): The article discusses political sentiment in Mecklenburg-Vorpommern, referencing similar issues to those in Saxony-Anhalt. It does not directly reference the primary source documents, limiting its factual alignment with them.

Warum Objektivität (70): The tone is critical of political apathy and right-wing sentiments, suggesting a slight left-leaning perspective. While not overtly biased, the critique leans toward a particular viewpoint.

n-tv logon-tvUnabhängigKonservativFaktentreue 65Objektivität 5530.7.2026
Umfrage zu Sachsen-Anhalt: AfD baut Führung aus - aber die Grünen werden zum Spielverderber - n-tv.de

Der Artikel berichtet über eine Umfrage zum Bundesstaat Sachsen-Anhalt in Deutschland, die darauf hindeutet, dass die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) an Boden verliert, während die Grünen als potenzielles Hindernis auftauchen.

Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel präsentiert die Grünen als "Spielverderber", was "Spoiler" oder "Hindernis" bedeutet und eine negative Wahrnehmung ihres wachsenden Einflusses impliziert.

Warum Faktentreue (65): The article accurately reports the AfD’s rising support and the CDU’s decline, citing the Infratest Dimap poll. It also mentions the Greens' growing presence, which matches the primary source document.

Warum Objektivität (55): The article maintains a neutral tone, focusing on the data and implications without overtly supporting any particular party. It avoids emotionally charged language and sticks to reporting the facts.

Der Spiegel logoDer SpiegelUnabhängigProgressivFaktentreue 65Objektivität 5030.7.2026
Frauke Brosius-Gersdorf hält AfD-Wahlprogramm in Sachsen-Anhalt für verfassungswidrig

In dem Artikel werden die Bedenken von Verfassungsrechtsexpertin Frauke Brosius-Gersdorf bezüglich des Wahlprogramms der AfD in Sachsen-Anhalt diskutiert. Das Programm schlägt ein "Willkommensgeschenk" für Neugeborene vor, aber nur, wenn mindestens ein Elternteil Deutscher ist. Brosius-Gersdorf argumentiert, dass dies eine Verfassungsverletzung darstellt, da es auf der Grundlage der Nationalität der Eltern diskriminiert und die Grundrechte einschließlich des Familienschutzes und der Nichtdiskriminierung verletzt. Sie betont, dass alle Familien unabhängig von ihrer Herkunft nach dem Grundgesetz geschützt werden sollten. Die AfD, die vom Verfassungsschutzbüro des Staates als rechtsextremistisch bezeichnet wird, strebt die alleinige Regierungsführung in Sachsen-Anhalt an, die derzeit in Umfragen führend ist.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Vorschlag der AfD als Verfassungswidrigkeit, verwendet juristische Terminologie und betont die Diskriminierung nichtdeutscher Eltern.

Warum Faktentreue (65): The article directly quotes the primary source document, stating that the AfD has 41% support and the CDU at 24%. It accurately reflects the poll results and the broader implications, maintaining alignment with the primary source.

Warum Objektivität (50): While the article acknowledges the severity of the situation, it remains relatively neutral in tone, avoiding overly emotional language. It presents the facts without taking sides, though it emphasizes the urgency of the political climate.

CORRECTIV logoCORRECTIVUnabhängigKonservativFaktentreue 60Objektivität 70vor 22 Tagen
„Remigration“, Russland, Radikalität: Wofür die AfD Sachsen-Anhalt steht

Der Artikel diskutiert die Haltung der AfD (Alternative für Deutschland) in Sachsen-Anhalt vor den Wahlen am 6. September und hebt ihre rechtsextreme Politik und möglichen Auswirkungen auf die Regierungsführung hervor. Der Landesverfassungsschutz klassifiziert die AfD als "rechtsextremistisch" und stellt fest, dass sie derzeit rund 40% in Umfragen hält, was das erste Mal sein könnte, dass eine rechtsextreme Partei in Deutschland in die Regierung kommt. Schlüsselfiguren wie Ulrich Siegmund und Martin Sellner werden hervorgehoben, wobei Siegmund sich für Veränderungen der städtischen Landschaft einsetzt, indem er ausländische Restaurants ins Visier nimmt und die "Remigration" fördert. Der Artikel erwähnt auch, dass die AfD sich auf strenge Einwanderungskontrollen, Asylrechte und die Schaffung einer Task Force für die Beendigung von Ausweisungen konzentriert.

Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert die Politik der AfD unter Verwendung von Begriffen, die mit Rechtsextremismus verbunden sind, wie "Remigration", "völkischen Tarnbegriff" und "kulturfremden Flüchtlingen".

Warum Faktentreue (60): The article mentions an IWH study regarding the AfD's financial implications, but it does not provide full details or cite the primary source documents. This limits the ability to verify the accuracy of the claims made.

Warum Objektivität (70): The tone is somewhat alarmist, emphasizing the economic consequences of an AfD-led government. While not overtly biased, the emphasis on negative outcomes may skew perception slightly.

Süddeutsche Zeitung logoSüddeutsche ZeitungUnabhängig🔒MitteFaktentreue 60Objektivität 5530.7.2026
41 Prozent für AfD in Sachsen-Anhalt: Lage ist zu brenzlig, um icht dagegen zu kämpfen

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigt, dass 41 Prozent der Wähler in Sachsen-Anhalt die Partei Alternative für Deutschland (AfD) unterstützen. Dieses hohe Unterstützungsniveau spiegelt die wachsende Besorgnis der Bevölkerung über die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen der Region wider. Die Situation ist so angespannt geworden, dass sich die lokalen Politiker gezwungen fühlen, diese Probleme direkt anzugehen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert statistische Daten über die Stimmengewinnung der AfD, ohne offen eine bestimmte Perspektive zu bevorzugen.

Warum Faktentreue (60): The article reports on the AfD gaining influence and the Greens potentially blocking their path, referencing the Infratest Dimap poll. It provides accurate numbers and contextualizes the political landscape, staying aligned with the primary source.

Warum Objektivität (55): The tone is somewhat dismissive of the Greens’ role, implying they may hinder the AfD’s progress. This subtle bias affects the overall objectivity score, though it remains mostly neutral.

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