Der Artikel der Frankfurter Allgemeine (FAZ) diskutiert die Gründe für die Unterstützung der AfD (Alternative für Deutschland) und konzentriert sich auf psychologische und emotionale Faktoren anstatt auf rein politische Motivationen. Er verweist auf das Konzept des "politischen Aberglaubens" und legt nahe, dass einige Wähler autoritäre Versprechen als eine Form der emotionalen Erleichterung von Angst und Gefühlen der Überforderung suchen. Das Stück kritisiert die vagen und vereinfachten Erklärungen von Politikwissenschaftlern wie Benjamin Höhne, die den Erfolg der AfD der Angst vor Krisen und den Zweifeln an der demokratischen Regierungsführung zuschreiben. Er kritisiert weiter die Bemühungen, die AfD in moderate und radikale Fraktionen zu spalten, und schlägt vor, dass solche Ansätze an Kreativität mangeln und die zugrunde liegenden Wäherschwierig sind.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel werden die AfD-Anhänger als emotional getriebene Individuen dargestellt, die Trost in autoritären Versprechungen suchen, was mit einer linksgerichteten Kritik populistischer und nationalistischer Bewegungen übereinstimmt.




