Ein Bericht des New South Wales Ombudsman zeigt, dass mehr als ein Drittel der dem Department of Communities and Justice (DCJ) vorgelegten pränatalen Berichte aufgrund fehlender verfügbaren Sachbearbeiter nicht untersucht wurden. Diese Berichte, die Bedenken hinsichtlich des Wohlergehens ungeborener Kinder aufwerfen, wurden häufig geschlossen, ohne einem Fallmanager zugeteilt oder auf zusätzliche Unterstützungsdienste verwiesen zu werden. Der Ombudsman hob hervor, dass fast die Hälfte der Berichte über ungeborene Kinder, die als gefährdet identifiziert wurden, ebenfalls nicht untersucht wurden. Darüber hinaus stellte der Bericht fest, dass DCJ fälschlicherweise davon ausgegangen war, dass es die gleiche rechtliche Autorität über ungeborene Kinder hat wie über Kinder nach der Geburt, was zu Situationen führte, in denen Familien rechtswidrig unter Druck gesetzt wurden, an pränatalen Fallarbeiten ohne ihre Zustimmung teilzunehmen. Der Ombudsman betonte, dass DCJ keine rechtliche Befugnis hat, Familien dazu zu zwingen, sich an Aktivitäten wie Hausbesuchen oder Drogentests während der Schwangerschaft zu beteiligen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält Tatsachen, die sich aus einem offiziellen Bericht des Bürgerbeauftragten ergeben, ohne offen eine politische Seite zu bevorzugen.






