Ein Bericht der norwegischen Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) besagt, dass im Iran bereits über 500 Menschen seit Jahresbeginn hingerichtet wurden, darunter mindestens 16 Frauen und 13 politische Gefangene, die angeblich für verbotene Oppositionsgruppen aktiv waren. Die Hinrichtungen, die oft im Zusammenhang mit den regierungskritischen Demonstrationen im Januar stehen, werden als Mittel zur Schüchterung der Bevölkerung und Verhinderung neuer Proteste angesehen. US-Präsident Donald Trump forderte das Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran und bezeichnete dies als humanitäre Krise. Mehr als 30 Länder, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada und die EU, haben ebenfalls einen Appell an Teheran gerichtet, die Hinrichtungen von regierungskritischen Demonstranten zu stoppen. Amnesty International berichtete weiter, dass bereits 2159 Menschen vor Jahr im Iran hingerichtet wurden, wobei die Zahl der Hinrichtungen seit Anfang des Februar ist.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die Menschenrechtsverletzungen durch die iranische Regierung und erwähnt die Forderungen internationaler Akteure wie der EU, der USA und zahlreicher Länder, was eine linke Ausrichtung vorschlägt.





