Leila Abolhasani, eine 43-jährige Frau aus Shahin Shahr, Iran, wurde während der landesweiten Proteste, die im Januar 2026 ausbrachen, verhaftet. Sie war zunächst nur vor Ort für ihre Arbeit in Nagel- und Schönheitsdienstleistungen und die Erziehung von zwei Teenagern bekannt. Nach ihrer Inhaftierung wurde sie wegen "Moharebeh" angeklagt, einer schweren Straftat im Rahmen des iranischen Rechtssystems, die Feindschaft gegen Gott bedeutet, weil sie angeblich während der Proteste einen Supermarkt angezündet hatte. Ihre Familie bestreitet den Vorwurf und behauptet, sie habe den Vorfall lediglich aufgezeichnet. Trotz des Mangels an öffentlich verfügbaren Beweisen oder Details zu ihrem Prozess erhielt Abolhasani vom Richter Vahid Hemmatnejad am Revolutionsgericht von Isfahan ein Todesurteil. Ihr Fall wird derzeit vom Obersten Gerichtshof des Iran überprüft.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Fakten des Falles von Leila Abolhasani, ohne offen eine Seite zu bevorzugen. Er enthält Informationen aus mehreren Quellen, wie HRANA und IranWire, und verwendet keine emotional geladene Sprache oder lässt selektiv den Kontext aus.



