Spusu's Gründer Franz Pichler äußerte sich ruhig über den Eintritt neuer Discount-Marken wie Yellow und Hörbi in den Markt. Er betonte, dass der Fokus seines Unternehmens mehr auf der internationalen Expansion als auf dem heimischen Wettbewerb liegt. Pichler, der Spusu gegründet hat, sieht ein erhebliches Wachstumspotenzial im Ausland, insbesondere in Märkten, in denen das Unternehmen bereits eine Präsenz hat. Spusu, ein virtueller Mobilfunknetzbetreiber (MVNO) mit Sitz in Österreich, startete seinen Betrieb in Deutschland nach einem Jahrzehnt langen Bemühen. Das Unternehmen begann in Italien, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz zu operieren, bevor es nach Deutschland expandierte.
Pichler erklärte, dass der deutsche Markt aufgrund der sprachlichen und kulturellen Ähnlichkeiten mit Österreich immer ein strategisches Ziel war. Der langjährige Geschäftspartner des Unternehmens in Deutschland seit 2011 spielte eine entscheidende Rolle bei der Erleichterung dieser Expansion. Auf die Frage, ob die verspätete Einführung in Deutschland besorgniserregend sei, antwortete Pichler, dass dies im Nachhinein von Vorteil sei. Er hob das umfangreiche Wissen im MVNO-Sektor und die hohen Motivationsniveaus der Mitarbeiter hervor, die die Kultur und die Kundenkommunikationsstrategien von Spusu verstehen. Pichler stellte fest, dass das Unternehmen einen klaren Geschäftsplan für Deutschland hatte, der innerhalb der ersten eineinhalb Monate des Betriebs übertroffen wurde.
In Bezug auf die frühere Ankündigung des Unternehmens, wieder normal zu werden und langsamer zu wachsen, erklärte Pichler, dass die Verschiebung absichtlich war. 7 Millionen Euro. Sie bedienen über 700.000 mobile Kunden und wurden als die zufriedensten Kunden in allen Branchen in Österreich anerkannt. International hat Spusu bemerkenswerte Fortschritte gemacht. In Italien haben sie 150.000 Kunden, während in Großbritannien die Zahl bei 185.000 liegt, mit einem monatlichen Anstieg von 8.000 bis 10.000 Kunden.
In Deutschland startete das Unternehmen am 15. Juni und bedient derzeit zwischen 4.000 und 5.000 Kunden, obwohl es noch keine vollständige Werbekampagne gestartet hat. Pichler erkannte die Verringerung des Werbebudgets für 2025 an, die im Vergleich zu 2024 um 67 Prozent gesenkt wurde. Dies entspricht der Strategie des Unternehmens, die Marketingkosten zu senken. Er schrieb die schweren Werbebemühungen des Vorjahres einer geplanten und erfolgreichen Kampagne zu, die zu einer starken Leistung führte. Für 2025 strebt das Unternehmen eine Rückkehr zu einem ausgewogeneren Ansatz an, um ein stetiges Kundenwachstum aufrechtzuerhalten.
Er glaubt, dass das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis des Unternehmens die Kundenzufriedenheit gewährleistet und die Notwendigkeit aggressiver Wettbewerbsstrategien minimiert. Diese Perspektive spiegelt eine breitere Strategie wider, die sich auf Qualität und Kundenbindung konzentriert, anstatt auf direkte Rivalität.
Seit April wurden sechs Geschäfte umgestaltet, um spezielle "Humanic Sports"-Abschnitte zu bieten, die Laufschuhe, Sportschuhe und Turnschuhe von Marken wie On, Adidas, Nike, Asics, New Balance, Brooks, Hoka und Salomon anbieten. Das Sneaker-Segment trägt erheblich zum Humanic-Umsatz bei und macht 30 bis 35 Prozent des Umsatzes des Unternehmens aus. Mit Mass als neuem Eigentümer konzentriert sich Humanic stark auf sportliche und Lifestyle-Schuhe und nutzt die bestehenden Partnerschaften der Gruppe, einschließlich Skechers. Dieser strategische Schritt entspricht den Erwartungen in der Branche, angesichts der wachsenden Nachfrage nach Sportbekleidung.
Der CEO von Humanic, Armin Weger, lobte die Partnerschaft mit Mass und hob die kombinierten Stärken beider Unternehmen im europäischen Einzelhandel hervor. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, gemeinsame Expertise und Wachstumsambitionen zu nutzen und eine stabile Grundlage für zukünftige Entwicklungen zu schaffen. Humanic betreibt 199 Geschäfte in neun Ländern und beschäftigt etwa 2.000 Mitarbeiter. In Österreich unterhält das Unternehmen 66 Shoe4You- und 62 Humanic-Standorte.
Weger bekräftigte sein Vertrauen in die Expansion und stellte fest, dass noch Lücken im Ladennetz bestehen, insbesondere im Westen Österreichs für Humanic und Shoe4You.
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