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Hautgeruch und Mikrobiom: Wen Gelsen am liebsten stechen
Austria🏛️ PolitikMittevor 11 Tagen

Hautgeruch und Mikrobiom: Wen Gelsen am liebsten stechen

Eine internationale Studie der Florida International University (FIU) untersuchte, welche Faktoren bestimmte Mückenarten anziehen. Dabei wurden 119 Freiwillige mit drei gefährlichen Mückenarten ausgesetzt: der Gelbfiebermücke (Aedes aegypti), der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) und der Südlichen Hausmücke (Culex quinquefasciatus). Das Ergebnis zeigte, dass jede Mücke unterschiedliche chemische Signale bevorzugt. Die Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift iScience, betont, dass die individuelle Körperchemie einen großen Einfluss auf die Anziehungskraft hat. Die Forschenden fanden heraus, dass die Gelbfiebermücke Vorbeliebe für Menschen ohne künstliche Duftstoffe und Männer zeigt, während die Asiatische Tigermücke von Hautverbindungen angezogen wird. Die Südlichen Hausmücke sind orientiert an natürlichen organischen Merkmalen. In Österreich wurden diese Mückenarten nach allen asiatischen Ländern verbreitet.

Forscher der Florida International University haben entdeckt, dass verschiedene Mückenarten unterschiedliche Arten von Menschen aufgrund ihrer Körperchemie bevorzugen, wie eine in der Zeitschrift iScience veröffentlichte Studie zeigt. Die Forschung umfasste 119 Freiwillige, die drei der gefährlichsten Mückenarten der Welt ausgesetzt waren: Aedes aegypti, die Gelbfieber-Mücke; Aedes albopictus, die asiatische Tiger-Mücke; und Culex quinquefasciatus, die südliche Hausmücke. Die Ergebnisse zeigten, dass kein Individuum für alle drei Arten gleichermaßen attraktiv war.

Die Studie ergab, dass die Anziehungskraft weitgehend durch die persönliche Körperchemie bestimmt wird. Aedes aegypti bevorzugt Individuen ohne künstliche Düfte und zeigt eine leichte Vorliebe für Männer. Diese Art ist tagsüber aktiv und ist in Österreich nicht vorhanden. Aedes albopictus, das in allen österreichischen Staaten bestätigt wurde, wird von erhöhten Ketonen und pflanzenähnlichen Verbindungen angezogen, die natürlich von der menschlichen Haut ausgeschieden werden.

In Österreich ist neben dem mittlerweile etablierten Aedes albopictus auch die gewöhnliche Hausmücke (Culex pipiens) weit verbreitet. Diese Art wird von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter Kohlendioxidemissionen, Körpergeruch und das Hautmikrobiom. Kohlendioxid, insbesondere von größeren Körpern oder erhöhter Atmung, dient als starkes Signal.

Das Hautmikrobiom, das zwischen den Individuen variiert, beeinflusst den daraus resultierenden Körpergeruch und damit die Wahrscheinlichkeit, gebissen zu werden. Körperwärme, Schweiß und Feuchtigkeitsgehalt spielen auch eine Rolle, besonders nach körperlicher Aktivität oder bei heißem Wetter. Genetische und physiologische Unterschiede tragen weiter zu Variationen in der Attraktivität bei. Die Forscher sammelten neben ihren Präferenztests sowohl Geruchs- als auch Mikrobiomproben. Dr. Kaylee Marrero, die die Studie leitete, stellte fest, dass das Team nicht erwartete, dass die verschiedenen Arten verschiedene Menschen bevorzugen.

Der menschliche Körpergeruch umfasst über 1.000 flüchtige organische Verbindungen, von denen viele noch unerforscht sind. Diese Erkenntnisse könnten Wissenschaftlern dabei helfen, wirksamere, artenspezifische Mückenschutzmittel zu entwickeln, die auf die dominanten Mückenspezies in bestimmten Regionen zugeschnitten sind. Matthew DeGennaro, Neurogenetiker und Leiter des Forschungsteams, betonte die potenziellen Auswirkungen der Ergebnisse. Die Isolierung der Komponenten des menschlichen Geruchs, die Mücken anziehen oder abstoßen, könnte zu neuen Strategien bei der Bekämpfung vektorübertragener Krankheiten führen, sagte er.

Die Studie stellt den ersten direkten Vergleich dar, wie verschiedene Mückenarten auf dieselben Individuen reagieren, und bietet wertvolle Daten für zukünftige Initiativen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, die darauf abzielen, die Übertragung von Krankheiten durch gezielte Interventionen zu reduzieren.

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Kurier logoKurierParteinahMitteFaktentreue 85Objektivität 72vor 11 Tagen
Hautgeruch und Mikrobiom: Wen Gelsen am liebsten stechen

Eine internationale Studie der Florida International University (FIU) untersuchte, welche Faktoren bestimmte Mückenarten anziehen. Dabei wurden 119 Freiwillige mit drei gefährlichen Mückenarten ausgesetzt: der Gelbfiebermücke (Aedes aegypti), der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) und der Südlichen Hausmücke (Culex quinquefasciatus). Das Ergebnis zeigte, dass jede Mücke unterschiedliche chemische Signale bevorzugt. Die Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift iScience, betont, dass die individuelle Körperchemie einen großen Einfluss auf die Anziehungskraft hat. Die Forschenden fanden heraus, dass die Gelbfiebermücke Vorbeliebe für Menschen ohne künstliche Duftstoffe und Männer zeigt, während die Asiatische Tigermücke von Hautverbindungen angezogen wird. Die Südlichen Hausmücke sind orientiert an natürlichen organischen Merkmalen. In Österreich wurden diese Mückenarten nach allen asiatischen Ländern verbreitet.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Artikel behandelt wissenschaftliche Forschung zur Mückenverbreitung und ihrer Reaktion auf menschliche Chemie. Es gibt keine politische Bewertung oder parteipolitische Haltung, sondern lediglich eine Darstellung von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Der Artikel bleibt sachlich und berichtet über

Warum Faktentreue (85): The article reports on a study conducted by researchers from Florida International University involving 119 volunteers exposed to three types of mosquitoes. It accurately describes the findings that no single person was equally attractive to all three mosquito species, and that each species prefers

Warum Objektivität (72): The article presents the study's findings in a clear and informative manner, but it includes some emotionally charged language such as 'gefährlichsten Mückenarten der Welt' (three most dangerous mosquito species) which may influence reader perception. While it cites a spokesperson (Matthew DeGennaro

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