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Hamburg plant Verbot von Smart Glasses in Bädern und Bahnen
Germany🏛️ PolitikEher progressivvor 2 Std.

Hamburg plant Verbot von Smart Glasses in Bädern und Bahnen

Der Hamburger Stadtrat, angeführt von der rot-grünen Koalition und unterstützt von der Linkspartei, schlägt ein Verbot von Smart Glasses mit integrierten Kameras in öffentlichen Bereichen wie Schwimmbädern, Saunen, Umkleidekabinen und öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Privatsphäre zu schützen, da diese Geräte Personen heimlich ohne deren Wissen aufzeichnen können. SPD-Mitglied Hansjörg Schmidt argumentiert, dass Smart Glasses im Gegensatz zu Smartphones es den Menschen schwer machen zu wissen, ob sie aufgezeichnet werden. Grüne Vertreterin Eva Botzenhart zitiert einen Fall, in dem eine Frau ohne Zustimmung mit Smart Glasses am Alster Wasser gefilmt wurde und später in einem weit verbreiteten TikTok-Video auftauchte. Der Vorschlag fordert auch Bundesvorschriften für die Verwendung von Smart Glasses und betont Bedenken hinsichtlich der Gesichtserkennungstechnologie und ihres potenziellen Eingriffs in die Privatsphäre.

3 Berichte

Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒Mittevor 2 Std.
Datenschutz: Hamburg will Smart Glasses in Bädern und Bahnen verbieten

Die rot-grüne Koalition von Hamburg hat zusammen mit der Linkspartei vorgeschlagen, intelligente Brillen, Geräte mit integrierten Kameras und Aufnahmekapazitäten, in bestimmten öffentlichen Bereichen wie Stadtbäder und öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbieten. Der Vorschlag zielt darauf ab, die Privatsphäre der Einzelpersonen zu schützen, indem er verdeckte Filmaufnahmen in Räumen wie Schwimmbädern, Umkleidekabinen, Ruhebereichen und öffentlichen Verkehrsmitteln verhindert. Die Initiative hebt Bedenken hinsichtlich der Schwierigkeit hervor, festzustellen, ob jemand mit intelligenten Brillen im Vergleich zu Smartphone-Kameras aufzeichnet. Die Koalition fordert auch eine Regulierung dieser Geräte auf Bundesebene und betont die Notwendigkeit, aufdringliche Technologien wie Gesichtserkennungssoftware in privaten Räumen zu verhindern.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die vorgeschlagene Gesetzgebung neutral und zitiert mehrere politische Parteien (SPD, Grüne, Linke) und ihre erklärten Bedenken bezüglich der Privatsphäre.

heise online logoheise onlineUnabhängigProgressivvor 3 Std.
Hamburg plant Verbot von Smart Glasses in Bädern und Bahnen

Der Hamburger Stadtrat, angeführt von der rot-grünen Koalition und unterstützt von der Linkspartei, schlägt ein Verbot von Smart Glasses mit integrierten Kameras in öffentlichen Bereichen wie Schwimmbädern, Saunen, Umkleidekabinen und öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Privatsphäre zu schützen, da diese Geräte Personen heimlich ohne deren Wissen aufzeichnen können. SPD-Mitglied Hansjörg Schmidt argumentiert, dass Smart Glasses im Gegensatz zu Smartphones es den Menschen schwer machen zu wissen, ob sie aufgezeichnet werden. Grüne Vertreterin Eva Botzenhart zitiert einen Fall, in dem eine Frau ohne Zustimmung mit Smart Glasses am Alster Wasser gefilmt wurde und später in einem weit verbreiteten TikTok-Video auftauchte. Der Vorschlag fordert auch Bundesvorschriften für die Verwendung von Smart Glasses und betont Bedenken hinsichtlich der Gesichtserkennungstechnologie und ihres potenziellen Eingriffs in die Privatsphäre.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird das Thema als Schutz der Privatsphäre des Einzelnen gegen mögliche Überwachung durch intelligente Brillen dargestellt, was mit progressiven Werten übereinstimmt.

Der Spiegel logoDer SpiegelUnabhängigProgressivvor 4 Std.
Hamburg plant Verbot von Smart Glasses in Bädern und Bahnen

Die rot-grüne Koalition von Hamburg und die Linkspartei schlagen ein Verbot von Smart Glasses mit integrierten Kameras in öffentlichen Bereichen wie Schwimmbädern, Saunen, Umkleideräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Der Vorschlag zielt darauf ab, die Privatsphäre zu schützen, indem unerlaubte Aufnahmen von Personen, insbesondere von Frauen, verhindert werden, die zunehmend ohne Zustimmung gefilmt werden. Die Gesetzgeber argumentieren, dass Smart Glasses es den Zuschauern schwer machen zu wissen, ob eine Aufnahme stattfindet. Sie zitieren einen Fall, in dem eine Frau heimlich am Ufer des Flusses Alster gefilmt wurde und später in einem weit verbreiteten TikTok-Video auftauchte. Die Koalition fordert auch Bundesvorschriften für die Verwendung von Smart Glasses und betont die Besorgnis über Gesichtserkennungstechnologie und Datenschutzverletzungen.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Thema als ein Datenschutzproblem, das vor allem Frauen betrifft und sich an fortschrittlichen Werten orientiert.

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Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

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