Eigentum & Einordnung
Gegründet: 1996
Eigentum
Heise Online ist das Technologie-Nachrichtenportal von Heise Medien, dem 1949 von Heinz Heise gegründeten Hannoverer Verlag (die Heise.de-Nachrichtenseite selbst wurde 1996 gestartet). Das Unternehmen ist noch immer im Privatbesitz und wird von der Gründerfamilie Heise geführt, wobei der dritte Besitzer Ansgar Heise es seit 1999 führt.
Finanzierung
Finanziert als privater, familiengeführter Verlag durch Werbung, Zeitschriften- und Digitalverkäufe und ein Abonnementangebot von heise+, ohne externe Risikokapitalfinanzierung, Partei- oder staatliche Subventionen.
Zugehörigkeit & Haltung
Heise Online ist ein spezialisierter Tech-/IT-Outlet mit einer weitgehend zentristischen redaktionellen Haltung (stark für digitale Rechte und Privatsphäre) und befindet sich im vollständigen Besitz der Heise-Familie ohne Partei-, Staats- oder Konzernkontrolle.
Redaktionelle Tendenz
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Faktentreue
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Artikel
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Krankschreibungen: Zu lasch gegen Blaumacher

Spritpreise ziehen vor Ende des Tankrabatts deutlich an
Aktuelle Berichterstattung

Krankschreibung: Welche Krankschreibung kommt denn jetzt?
The article discusses two main topics. First, it covers the German federal government’s plan to abolish telephonic sick leave reporting and introduce mandatory medical certificates from day one of illness. The current system requires employees to report sickness after three days, but the new proposal would require immediate documentation. Doctors criticize this change, warning of increased workload and bureaucracy. Chancellor Friedrich Merz and Vice-Chancellor Lars Klingbeil have proposed a pragmatic solution, though details remain unclear. Second, the article mentions the resignation of Germany’s national football team coach Julian Nagelsmann following their early exit from the World Cup. Nagelsmann has requested to terminate his contract and plans to meet former Borussia Dortmund and Liverpool manager Jürgen Klopp, who is considered a potential successor.

Wegen Funkstörung: Nach komplettem Stillstand läuft Bahnverkehr wieder an
Am Dienstagabend, dem 24. Juni 2026, kam es zu einer landesweiten Störung, die durch eine Fehlfunktion im digitalen Eisenbahnkommunikationssystem (GSM-R) des Landes verursacht wurde und den gesamten Zugverkehr im ganzen Land zum Stillstand brachte. Der Ausfall dauerte ungefähr zwei Stunden, wobei zahlreiche Passagiere gestrandet waren und lange Warteschlangen an Bahnhöfen entstanden. Gegen ca. 0:30 Uhr wurden die ersten Züge wieder in Betrieb genommen, aber Verzögerungen und Serviceunterbrechungen dürften bis Mittwochmorgen anhalten. Die Deutsche Bahn (DB) führte den Stillstand auf einen technischen Fehler im GSM-R-Netzwerk zurück, das für den modernen Eisenbahnbetrieb von entscheidender Bedeutung ist. Während einige Passagiere Taxi-Gutscheine und Hotelgutscheine erhielten, berichteten andere von Schwierigkeiten, Unterkünfte zu finden, insbesondere in Städten wie Frankfurt. Trotz der Bemühungen von IT-Spezialisten, das Problem schnell zu lösen, lieferte DB keine detaillierten Informationen über die Ursache des Fehlers.

Projekt Aion: Video-Leak zeigt Konzept, wie Microsoft Windows auf KI trimmt
Das Artikel berichtet über ein internes Microsoft-Konzept namens Projekt Aion, das in einem Video geleakt wurde. Das Video zeigt ein neues Betriebssystem, das vollständig umgestaltet ist und auf KI basiert, insbesondere auf Copilot und agilen AI-Agenten. Der Artikel erwähnt, dass das Video möglicherweise aus dem Jahr 2024 stammt und Microsoft damals intensiv an der Integration von KI in Windows arbeitete. Aion hat eine minimale Oberfläche mit einer einzigen Taskbar-Option, die auf einen webbasierten Copilot-Agenten zugreift. Der Artikel vergleicht Aion mit früheren Projekten wie Surface Neo und Windows 10X, die nicht zur Veröffentlichung kamen. Es wird darauf hingewiesen, dass Aion nicht offiziell als Produkt angekündigt wurde, aber KI-Agenten in Zukunft in Windows 11 integriert werden könnten. Zudem wird erwähnt, dass andere Unternehmen wie Humain und Google ebenfalls KI-integrierte Geräte entwickeln.

Chatkontrolle: EU-Rat trickst Parlament vor Pause aus
The article discusses a political conflict within the European Union regarding digital privacy laws, specifically the 'digital postal secrecy' issue. The dispute centers around the proposed 'Chatkontrolle 2.0,' which would require technology companies to scan encrypted communications for child sexual abuse material. Talks have stalled due to resistance from the EU Parliament. Meanwhile, the Council of Ministers has moved to reactivate an expired interim regulation, known as 'Chatkontrolle 1.0,' through a legal maneuver. This allows tech firms to voluntarily scan messages using AI and hash matching to detect harmful content. Critics argue this bypasses democratic oversight and pressures lawmakers during the summer recess. The new proposal aims to avoid fragmentation by creating a unified framework, but opponents see it as a tactic to circumvent parliamentary control.

SAP will mit Sparmaßnahmen KI-Ausbau finanzieren
SAP, der Softwarekonzernt, plant Sparmaßnahmen wie reduzierte Neueinstellungen und eingeschränkte Dienstreisen, um Mittel für den Ausbau seiner KI-Technologien zu sichern. Ein SAP-Sprecher bestätigte einen Bericht von Bloomberg, wonach das Management künftig nur spezifische KI-Profilen Priorität gibt und interne Veranstaltungen ohne KI-Bezug aussetzt. Die Maßnahmen sind Teil einer breiteren Strategie, Ressourcen in KI-kompetentes Personal und Technologie zu investieren. SAP-Chef Christian Klein betont seit längerem die KI-Integration, doch die Vertrauenswerte unter Mitarbeitern sanken, und die Aktie verlor seit Jahresbeginn 30 Prozent an Wert.

Kommentar: CISA-Übereifer macht CVSS-Scores wertlos
The article discusses concerns about the reliability of CVSS scores assigned by the U.S. Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) to two vulnerabilities in Apache software: CVE-2026-53434 and CVE-2026-55276. Originally flagged as critical by CISA, these vulnerabilities were later assessed as low severity by Apache developers based on specific conditions. The article highlights how CISA’s practice of updating CVSS scores without consulting the original CVE Numbering Authorities (CNAs) has led to discrepancies in risk assessment, potentially misleading system administrators and users who rely on these scores to prioritize security patches.

Intel verteuert seinen beliebtesten Desktop-Prozessor
Intel has increased the recommended prices for three of its current desktop processors: the Core Ultra 7 270K Plus, Core Ultra 5 250K Plus, and Core Ultra 5 250KF Plus. The price increases range from 10.1% to 16.7%, reflecting rising supply chain costs and strong demand for these processors. Intel stated that the changes align with recent price adjustments across other product lines due to similar factors. In Germany, the actual retail prices are typically lower than U.S. recommendations but are expected to rise accordingly. The Core Ultra 7 270K Plus remains the most sought-after desktop processor at under 300 euros, while the Core Ultra 5 250K Plus and 250KF Plus are priced around 215 euros and 200 euros respectively.

heise+ | Wasserkühlung für die Wohnung: Das bringen Verdunstungskühler
The article discusses residential evaporative coolers, also known as 'verdunstungskühler,' which are marketed as portable alternatives to traditional air conditioners. It explains their basic function, noting that they work by using evaporation to cool the air, which is then distributed via a fan. The piece highlights the affordability of these devices, with small models starting at around 20 euros and larger ones costing up to 100 euros—significantly less than conventional air conditioners. While the article acknowledges the potential cooling effect, it also points out possible drawbacks, such as the need for water and the limited effectiveness compared to true air conditioning units.

Microsofts neue KI-Einheit soll 6.000 Experten direkt bei Kunden einbetten
Microsoft investiert 2,5 Milliarden US-Dollar in eine neue operative Geschäftseinheit namens Microsoft Frontier Company, die Unternehmen dabei unterstützen soll, maßgeschneiderte KI-Systeme mit messbarem geschäftlichem Nutzen zu entwickeln. Die Initiative basiert auf dem Modell von Palantir, bei dem KI-Ingenieure direkt bei Kunden eingesetzt werden, um Systeme gemeinsam zu integrieren. Microsoft kooperiert mit Partnern wie Accenture, Capgemini, EY, KPMG und PwC und hat bereits Projekte mit der London Stock Exchange Group, Unilever und Novo Nordisk angestoßen. Das Unternehmen betont Datenschutz und Flexibilität, indem es Kunden ermöglicht, verschiedene Modelle einzusetzen, ohne dass Daten in Trainingsdaten fließen. Gleichzeitig will Microsoft durch tiefere Integration in bestehende IT-Systeme und laufende Betriebsleistungen die Abhängigkeit von seinen Diensten erhöhen.
Kompressor-Kühlbox Mobicool MCF32 im Test: Kühlt stationär und mobil bis -10 °C
The article reviews the Mobicool MCF32 compressor cooler box, highlighting its capacity of 31 liters, ability to cool down to -10°C, and versatility in operating on 12V, 24V, and 230V power sources. It targets users such as campers, van drivers, boaters, and frequent travelers. The review discusses the design, materials, and usability, noting the classic blue-white plastic casing, removable lid for easier cleaning, and compact size suitable for tight spaces. It also mentions the lack of a water drain and the absence of wheels or telescopic handle compared to larger models. The article evaluates the practicality and performance of the cooler box at a price starting from €160.

Neuzulassungen im Juni: E-Autos boomen, Verbrenner verlieren weiter
In June 2026, Germany saw a 15.7% increase in new car registrations compared to the previous year, totaling 296,378 units. The share of battery-electric vehicles (BEVs) rose significantly to 28.4%, up from 18.4% in June 2025, with 84,057 new electric cars registered—a 78.2% increase year-on-year. Hybrid vehicles also grew by 16.8%, reaching 39% of total registrations. In contrast, internal combustion engines continued their decline, with gasoline-powered cars dropping to 20.5% market share and diesel vehicles falling to 11.4%. The average theoretical CO₂ emissions of new cars decreased by 13.6% to 92.6 g/km. Tesla and BYD experienced triple-digit growth in registrations, while German brands like Smart and Mini saw strong increases. SUVs maintained their dominance with 37.5% market share, while compact cars declined slightly.

KI-Rechenzentren: Tech-Lobby drängt EU zur Aufweichung von Klimaregeln
Wie die Financial Times berichtet, erwägt die Europäische Union, die Nachhaltigkeitsregeln für KI-Rechenzentren erheblich zu lockern. Ursprünglich verlangten die vorgeschlagenen Vorschriften, dass Rechenzentren nur dann grüne Energiezertifikate verwenden, wenn der Strom zur gleichen Zeit und in der gleichen Preiszone wie ihr Verbrauch erzeugt wurde und aus Anlagen stammt, die nicht älter als zehn Jahre sind. Dies zielte darauf ab, die Emissionskompensation besser an die tatsächliche Stromversorgung auszurichten und neue Projekte für erneuerbare Energien zu fördern. Ein von der Branche beeinflusster Entwurf würde jedoch diese Anforderungen aufheben und potenziell Nuklearenergiezertifikate zulassen, was Ländern wie Frankreich zugute käme. Die Änderungen könnten es für Rechenzentren einfacher und billiger machen, Emissionen mit Zertifikaten auszugleichen, selbst wenn sie fossile Brennstoffe verwenden. Der überarbeitete Vorschlag steht zur Diskussion unter Vertretern der EU-Kommission und Energieexperten, bleibt jedoch nicht abschließlich. Inzwischen berichten Unternehmen wie Amazon und Google über steigende Emissionen aufgrund von KI-Infrastruktur, was die Spannungen zwischen den klimatischen und technologischen Zielen hervorhebt.

Cloud wird zur Achillesferse der deutschen Wirtschaft
The article discusses the growing reliance of German companies on cloud computing and the associated risks of outages. According to the Bitkom Cloud Report 2026, 46 percent of companies believe a prolonged cloud outage would halt their operations, while 9 percent would have to stop work immediately. On average, businesses could operate without cloud services for about three days. The report highlights the critical role of cloud infrastructure, comparing it to essential utilities like electricity and internet access. It also notes that 86 percent of surveyed companies already use cloud services, with many moving applications there and increasing use of AI tools. While companies are taking steps to prepare for outages—such as having contingency plans and local backup systems—only 8 percent use a second cloud provider for redundancy. The study was based on a representative survey of 603 German companies with at least 20 employees.
Übersehen
Unterberichtet & einseitig

