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Finanzbranche: Die älteste Bank der Welt plant den nächsten Milliarden-Coup
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Finanzbranche: Die älteste Bank der Welt plant den nächsten Milliarden-Coup

Der Artikel behandelt die italienische Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS), die älteste Bank der Welt, die versucht, mit zwei anderen Banken, Banco BPM und Banca Generali, durch ein auf Aktien basierendes Angebot im Wert von 25,3 Milliarden Euro bzw. 8,7 Milliarden Euro zu fusionieren. Damit entstehe die drittgrößte Bank Italiens mit einer Bilanz von 466 Milliarden Euro und verwalteten Vermögenswerten von 810 Milliarden Euro, was sie zu den zehn größten Finanzinstituten Europas macht. Der Schritt wird von MPS-Chef Luigi Lovaglio als eine strategische Anstrengung angesehen, um eine mögliche Übernahme durch Intesa Sanpaolo zu verhindern, die zuvor 31 Milliarden Euro für MPS angeboten hatte. Intesa zielt darauf ab, Teile von MPS, einschließlich Mediobanca und der Generali-Anteil, zu erwerben, während möglicherweise einige Niederlassungen aufgeteilt und die Marke Unipol vorgeschlagen werden.

Die älteste Bank der Welt, Monte dei Paschi di Siena (MPS), hat Pläne für eine Fusion mit zwei anderen italienischen Banken, Banco BPM und Banca Generali, vorgestellt, um ihre Unabhängigkeit unter dem wachsenden Druck konkurrierender Finanzinstitute zu wahren. 7 Mrd. EUR. Die kombinierte Einheit würde eine Bilanzsumme von 466 Mrd. EUR aufweisen und Vermögenswerte in Höhe von 810 Mrd. EUR verwalten, was sie zu den zehn größten Bankengruppen Europas macht.

Die Initiative wird hauptsächlich Luigi Lovaglio zugeschrieben, dem Vorsitzenden von MPS, der sich aktiv für diese Vorgehensweise eingesetzt hat. Sein Ziel ist es, zu verhindern, dass die Bank von Intesa Sanpaolo, die Anfang des Jahres eine Übernahme vorgeschlagen hatte, demontiert wird. Intesa strebt jedoch nicht die volle Kontrolle über MPS an. Stattdessen zielt es darauf ab, etwa die Hälfte der 1.200 Filialen von MPS zu erwerben und die zentralen Funktionen zu behalten, während die Marke MPS und einige Operationen an die Versicherungsgesellschaft Unipol übertragen werden.

Intesa ist besonders daran interessiert, Mediobanca, eine Tochtergesellschaft von MPS, sowie die Vermögensverwaltungsabteilung und die 13%ige Beteiligung an Generali von MPS zu erwerben. Für viele bedeutet die Aussicht, dass Intesa MPS übernimmt, mehr als nur eine Geschäftsentscheidung, sie signalisiert das Ende einer jahrhundertealten Institution. 1472 gegründet, ist MPS eine der ältesten kontinuierlich operierenden Banken der Welt, und ihr Überleben ist zu einem Symbol für Widerstandsfähigkeit und Tradition geworden.

Diese Bedenken haben sich nun über die lokalen Ebenen hinaus ausgeweitet, und nationale politische Persönlichkeiten treten ein, um die weitere Existenz von MPS zu unterstützen. Premierminister Giorgia Meloni und Vizepremier Matteo Salvini, Führer der Regierungspartei Lega, haben öffentlich ihre Hoffnung geäußert, dass MPS intakt bleiben wird.

In den letzten Jahren hat die von Meloni geführte Regierung eine Politik verfolgt, die darauf abzielt, den Wettbewerb innerhalb der Bankenbranche zu fördern, anstatt die Dominanz der beiden größten Akteure, Intesa Sanpaolo und UniCredit, zu erlauben. Im Rahmen dieser Strategie hat Finanzminister Giancarlo Giorgetti im vergangenen Jahr den Versuch von UniCredit, Banco BPM zu erwerben, effektiv blockiert.

Die staatliche Beteiligung an MPS, die einst die Bank durch erhebliche Subventionen vor dem Ruin rettete, ist unter fünf Prozent gefallen, so dass die Institution zunehmend auf Privatkapital angewiesen ist. Die vorgeschlagene Fusion stellt eine gewaltige Herausforderung für MPS dar. Die Integration von drei großen Banken gleichzeitig würde sorgfältige Planung und Koordination erfordern. Der Erfolg dieses Vorhabens hängt von mehreren Faktoren ab, darunter behördliche Genehmigungen, die Unterstützung der Aktionäre und die Fähigkeit, die Komplexität der Fusion solcher großer Unternehmen zu meistern.

Wenn sie erfolgreich ist, könnte die neue Bank die italienische Finanzlandschaft neu gestalten und sicherstellen, dass eine der ältesten Institutionen des Landes auch in der Neuzeit weiter gedeiht.

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Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒MitteFaktentreue 95Objektivität 88vorgestern
Finanzbranche: Die älteste Bank der Welt plant den nächsten Milliarden-Coup

Der Artikel behandelt die italienische Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS), die älteste Bank der Welt, die versucht, mit zwei anderen Banken, Banco BPM und Banca Generali, durch ein auf Aktien basierendes Angebot im Wert von 25,3 Milliarden Euro bzw. 8,7 Milliarden Euro zu fusionieren. Damit entstehe die drittgrößte Bank Italiens mit einer Bilanz von 466 Milliarden Euro und verwalteten Vermögenswerten von 810 Milliarden Euro, was sie zu den zehn größten Finanzinstituten Europas macht. Der Schritt wird von MPS-Chef Luigi Lovaglio als eine strategische Anstrengung angesehen, um eine mögliche Übernahme durch Intesa Sanpaolo zu verhindern, die zuvor 31 Milliarden Euro für MPS angeboten hatte. Intesa zielt darauf ab, Teile von MPS, einschließlich Mediobanca und der Generali-Anteil, zu erwerben, während möglicherweise einige Niederlassungen aufgeteilt und die Marke Unipol vorgeschlagen werden.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar ein politisch heikles Thema, das Bankenfusionen und staatlichen Einfluß betrifft, stellt jedoch die Situation sachlich dar, ohne offen eine bestimmte politische Fraktion zu begünstigen.

Warum Faktentreue (95): The article provides detailed information about Monte dei Paschi di Siena's proposed mergers with Banco BPM and Banca Generali, including financial figures and strategic motivations. These details align with typical reporting on major banking consolidations in Italy. The mention of Intesa Sanpaolo’s

Warum Objektivität (88): The article presents the situation from the perspective of Monte dei Paschi di Siena and its leadership, particularly highlighting the competitive dynamics with Intesa Sanpaolo. While it remains largely factual, there is a slight editorial tilt toward portraying MPS as actively defending itself agai

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