Neue Entdeckungen aus der Höhle Hohle Fels im Südwesten Deutschlands deuten darauf hin, dass alte Menschen Kunst als entscheidendes Element für ihr Überleben und Erfolg während der Eiszeit genutzt haben könnten. Zwei winzige Vogelfiguren, geschnitzt aus Mammutelfenbein, sowie Fragmente einer Geier-Knochenflöte wurden während der Feldsaison 2025 entdeckt. Diese Artefakte, die auf etwa 40.000 Jahre zurückgehen, wurden am 29. Juli im Museum für Vorgeschichte und Eiszeitkunst in Blaubeuren, Deutschland, enthüllt.
Der Archäologe Alexander Janas vom Senckenberg-Zentrum für menschliche Evolution und Paläoumwelt in Tübingen (Deutschland) beschrieb die Erkundung der Höhle während einer jüngsten Hitzewelle als sowohl körperlich herausfordernd als auch intellektuell lohnend. Trotz der heißen Temperaturen draußen bleibt das Innere von Hohle Fels kühl und zieht Forscher wie Janas und andere jeden Sommer an. In den letzten drei Jahrzehnten hat die Höhle bemerkenswerte Funde hervorgebracht, darunter die älteste menschliche Figur der Welt, die 40.000 Jahre alte Venus von Hohle Fels, und die frühesten bekannten Musikinstrumente.
Diese Artefakte bieten einen Einblick in das Leben einiger der frühesten Homo sapiens in Europa, die während der Aurignacienzeit lebten. Amy Clark, eine Paläolit-Archäologin an der Harvard University, betonte die Bedeutung dieser Entdeckungen.
Er glaubt, dass die in der Höhle gefundenen künstlerischen Errungenschaften einen entscheidenden Moment in der Menschheitsgeschichte darstellen und eine Verschiebung der kognitiven und kulturellen Raffinesse markieren, die möglicherweise zum Überleben dieser frühen Menschen in harten Eiszeitbedingungen beigetragen haben könnte.
"Dies ist das ultimative Labor", bemerkte Conard und betonte, wie wichtig es ist, die Faktoren zu verstehen, die die menschliche Innovation und Anpassung während dieser kritischen Periode vorangetrieben haben. Hohle Fels, was auf Deutsch "hohler Fels" bedeutet, liegt in einem Flusstal im Schwäbischen Jura, einer Hochlandregion mit ähnlichen Höhlensystemen.
Diese Artefakte wurden zunächst als selten angesehen, aber nachfolgende Entdeckungen haben gezeigt, dass solche künstlerischen Ausdrucksformen weit verbreiteter waren als bisher angenommen. Die Anwesenheit dieser künstlerischen Kreationen wirft Fragen über die Rolle des Symbolismus und der Kreativität in frühen menschlichen Gesellschaften auf.
Forscher untersuchen weiterhin die Zusammenhänge zwischen künstlerischer Innovation und dem breiteren Kontext der menschlichen Evolution und versuchen zu verstehen, wie diese Elemente die Entwicklung der menschlichen Zivilisation geprägt haben.
1 Berichte
Phys.orgUnabhängigMitteFaktentreue 95Objektivität 90vor 4 Tagen Künstler der Eiszeit schnitzten vor 40.000 Jahren aus Mammut-Elfenbein Vogelfiguren in DaumengrößeArchäologen entdeckten zwei winzige Vogelfiguren, die etwa 2x1x0,5 cm messen und aus Mammut-Elfenbein in der Höhle Hohle Fels im Südwesten Deutschlands geschnitzt wurden. Diese Artefakte stammen aus einer Zeit vor etwa 40.000 Jahren und stellen einige der kleinsten bekannten Eiszeitskulpturen dar und zeigen komplizierte Details, darunter prominente Augen und federähnliche Markierungen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Dieser Artikel stellt eine wissenschaftliche Entdeckung ohne politische Implikationen dar. Er konzentriert sich auf archäologische Funde und ihre Bedeutung für das Verständnis prähistorischer menschlicher Kreativität und Symbolik.
Warum Faktentreue (95): The article provides precise details about the bird figurines, including their size, material, and placement within the cave. It attributes the findings to the 2025 excavation and includes direct quotes from Professor Nicholas Conard, ensuring alignment with the cross-source consensus. It also speci
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