Eine Studie, die in der Zeitschrift American Antiquity veröffentlicht wurde, untersucht die historische Praxis der Wohngräber, in denen Personen in oder in der Nähe ihrer Familienhäuser begraben wurden. Forscher unter der Leitung von Dr. Sabina Cveček analysierten ethnographische Aufzeichnungen aus 60 Gesellschaften weltweit und fanden heraus, dass nur 12% diesen Brauch praktizierten. Diese Zahl überraschte das Team und veranlasste weitere Untersuchungen, warum solche Bestattungen häufiger auf archäologischen Stätten beobachtet wurden als moderne ethnographische Aufzeichnungen. Die Studie legt nahe, dass frühe besiedelte Gemeinschaften Wohngräber möglicherweise verwendet haben, um territoriale Grenzen zu markieren, aber die Gründe für den Niedergang dieser Praxis sind unklar.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt eine akademische Studie über Bestattungspraktiken in verschiedenen Kulturen mit Schwerpunkt auf archäologischen und anthropologischen Funden.



