Der Artikel reflektiert Angela Merkels 2015er Erklärung "Wir schaffen das" während der europäischen Migrationskrise, jetzt elf Jahre später. Er argumentiert, dass Merkel die Fähigkeit gemäßigter Kräfte in Europa, Migration zu verwalten, überschätzt hat, was rechten Parteien erlaubt, durch Ausnutzung von Ängsten und Spannungen rund um die Einwanderung Einfluss zu gewinnen. Der Artikel hebt das Scheitern der EU-weiten Zusammenarbeit hervor und zitiert Ungarns Viktor Orbán als Beispiel dafür, wie populistische Führer Migrationsfragen zu politischen Zwecken manipulieren. Er verweist auch auf spezifische Vorfälle wie die Kölner Silvester-Attacken und die Behandlung von Migranten in Wien, was darauf hindeutet, dass diese Ereignisse politisiert wurden, um die Anti-Einwanderungs-Stimmung zu schüren.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel stellt die Migration als gescheiterte politische Herausforderung dar und betont den Aufstieg des rechten Populismus und die Unfähigkeit moderater Regierungen, sie wirksam anzugehen.



