Der spanische Premierminister Pedro Sánchez hat Russland und Israel beschuldigt, Desinformationen im Zusammenhang mit der Migrantenkrise in der spanischen Enklave Ceuta zu verbreiten. Er behauptet, dass falsche Informationen, die über Online-Plattformen verbreitet wurden, die mit diesen Ländern verbunden sind, zur Situation beigetragen haben. Sánchez erwähnte auch eine internationale rechtsextreme Bewegung, die Migrationsfragen nutzt, um Spanien und Europa anzugreifen. Die Krise betraf über 72.000 Menschen, die versuchten, von Marokko nach Ceuta zu gelangen, was laut offiziellen Berichten zu mindestens 91 Todesfällen führte, obwohl einige NGOs höhere Zahlen schätzen. Spanien kündigte ein 168-Millionen-Euro-Hilfepaket zur Unterstützung der Wirtschaft von Ceuta an. Untersuchungen der Ursachen des Massenzustroms sind im Gange, wobei Sánchez erklärte, dass Fehlinformationen über die Deportationspolitik Teil des Problems waren.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Aktionen Russlands und Israels als Verbreitung von Desinformation, was mit einer linksgerichteten Perspektive übereinstimmt, die häufig ausländische Einmischung und rechtsextreme Bewegungen kritisiert.




