Im Februar 2026 traf der Richter Flávio Jardim vom Ersten Regionalen Bundesgericht (TRF-1) eine umstrittene Entscheidung, die Umweltlizenz für das Volta Grande-Goldmineprojekt der kanadischen Firma Belo Sun entlang des Xingu-Flusses wieder einzuführen. Diese Entscheidung widerrief ein Urteil des Bundesgerichts von Altamira vom Januar, das festgestellt hatte, dass das Bergbauunternehmen nicht alle gesetzlichen Anforderungen des TRF-1 erfüllt hatte, einschließlich der richtigen Konsultation mit indigenen Gemeinschaften und der Durchführung einer indigenen Komponentenstudie (ECI). Die Nationale Stiftung für indigene Völker (FUNAI) und die Bundesstaatsanwaltschaft (MPF) hatten zuvor die Umweltbewertungen des Unternehmens kritisiert und auf erhebliche Lücken wie den Ausschluss selbst erklärter indigener Völker aus Bewertungen und den Mangel an Daten über Gemeinden wie den Juruna-Stamm hingewiesen.
Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel präsentiert die Entscheidung des Richters, das Bergbauprojekt trotz früherer Einwände von FUNAI und MPF zu begünstigen, was auf eine pro-industrielle Haltung hindeutet.




