Nach einem Terroranschlag in Wien im Jahr 2020 wurde Moussa Al-Hassan Diaw, damals Leiter der Organisation Derad, die sich auf die De-Radikalisierung konzentrierte, eine prominente Figur in Diskussionen über die Bekämpfung der Radikalisierung unter jungen Muslimen. In dieser Woche wurde jedoch bekannt, dass das österreichische Justizministerium und die Stadt Wien ihre Zusammenarbeit mit Derad beendet haben. Die Entscheidung folgt auf Vorwürfen, dass die NGO enge Verbindungen zur Muslimbruderschaft hat, einer Organisation, die mit dem "politischen Islam" in Verbindung steht und die demokratischen Systeme untergraben und islamische Werte in der Gesellschaft fördern will. Diese Behauptungen wurden von der Verfassungsschutzbehörde Österreichs, DSN, vorgebracht.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Beendigung der Zusammenarbeit von Derad mit der Regierung als notwendigen Schritt wegen angeblicher Verbindungen zur Muslimbruderschaft, die als "politischer Islam" bezeichnet wird.



