Der kanadische öffentlich-rechtliche Rundfunk CBC kündigte an, dass er eine Ausnahme von seiner allgemeinen Politik machen würde, bestimmte Angriffe nicht als "Terrorismus" für die Anschläge vom 11. September zu bezeichnen, nachdem US-Beamte, kanadische Politiker und andere weit verbreitete Kritik geäußert hatten. Die Politik, die zuvor von Reportern verlangte, Beschreibungen von Angriffen offiziellen Quellen zuzuschreiben, anstatt den Begriff "Terrorismus" unabhängig zu verwenden, wurde unter die Lupe genommen, nachdem ein durchgesickertes Memo Journalisten an die Richtlinie vor dem 25. Jahrestag des 11. September erinnerte. Als Reaktion darauf erklärte der leitende Direktor für journalistische Standards des CBC, Basemra, dass die Entscheidung darauf abzielte, Klarheit und Verständnis der Öffentlichkeit zu verbessern, während die Praxis der Zuweisung von Motiven an Experten beibehalten wurde. Die Änderung folgte auf starke Reaktionen von Persönlichkeiten wie dem FBI-Direktor, dem US-Botschafter in Kanada und Mitgliedern des US-Kongresses, die die ursprüngliche Haltung als respektlos oder irreführend für die Opferenz der Anschläge vom 11. September verurteilte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Situation objektiv und beschreibt sowohl die Politikänderung als auch die Kritik verschiedener politischer Persönlichkeiten, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.



