In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump .
Hanna Masa
US-Senator im Krankenhaus eingeliefert
Der bekannte republikanische US-Senator Mitch McConnell ist ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der 84-Jährige, der seine Partei jahrelang in der Kongresskammer anführte, sei am Morgen (US-Ortszeit) dorthin gebracht worden, zitierten etwa die US-Sender CNN und Fox News übereinstimmend seinen Sprecher David Popp. „Er wird dort hervorragend versorgt“. Angaben zum Grund des Krankenhausaufenthalts oder dem Gesundheitszustand McConnells machte er demnach nicht.
Der erzkonservative Politiker gilt seit langem als wichtiger Strippenzieher in der US-Politik, er sitzt seit 1985 im US-Senat. Bevor John Thune dort Mehrheitsführer der Republikaner wurde, lenkte McConnell in der Kammer jahrelang die Geschicke seiner Partei. Dabei schrieb er Geschichte als der am längsten amtierende Anführer einer Partei in der Parlamentskammer.
Auch während Donald Trumps erster Präsidentschaft führte er dort die Republikaner an - und spielte entsprechend eine wichtige Rolle für dessen erste Amtszeit. Während Trumps zweiter Amtszeit fiel er allerdings auch mit Kritik an dessen Politik auf.
McConnell sorgte bereits in der Vergangenheit mit gesundheitlichen Problemen für Schlagzeilen. 2023 etwa war er während eines privaten Abendessens in einem Hotel in Washington gestürzt. Er zog sich eine Gehirnerschütterung zu und wurde deshalb in einem Krankenhaus behandelt. In der Folge hatte er Aussetzer bei Pressekonferenzen. Das schürte Sorgen um seinen Gesundheitszustand.
Kampfsportspektakel am Sonntagabend zu Trumps Geburtstag
US-Präsident Donald Trump wird heute 80 Jahre alt und will an seinem Geburtstag ein umstrittenes Kampfsportspektakel direkt vor dem Weißen Haus verfolgen. In einer Arena auf dem Südrasen seines Amtssitzes sollen ab 20.00 Uhr Ortszeit (2.00 Uhr MESZ am Montag) martialische Käfigkämpfe der Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) ausgetragen werden. Kritiker versuchten das Event mit einer Klage zu verhindern, hatten damit aber keinen Erfolg.
Schon im Jahr zuvor, an Trumps 79. Geburtstag, hatte in der Hauptstadt eine Großveranstaltung stattgefunden, die auf reichlich Kritik stieß: Vor den Augen des Präsidenten wurde eine Militärparade zelebriert – mit schweren Panzern, Fallschirmspringern und Helikoptern. Offizieller Anlass war damals ein Festakt zum 250. Gründungsjubiläum des US-Heeres. Für viele im Land wirkte die Inszenierung jedoch eher wie ein persönliches Geschenk für den Präsidenten. Ein Eindruck, der nun erneut aufkommt.
Auch beim Kampfspektakel in diesem Jahr ist der offizielle Anlass nicht Trumps Geburtstag. Stattdessen werden als Begründung die Feierlichkeiten rund um den 250. Unabhängigkeitstag der USA angeführt. Der ist allerdings auf den 4. Juli datiert.
Sebastian Gubernator
Kennedy Center entfernt Trumps Namen von der Fassade
Der Name von US-Präsident Donald Trump ist von der Fassade des Kennedy Centers in Washington entfernt worden. Nach einem entsprechenden Gerichtsbeschluss und dem Ablauf einer verlängerten Frist nahmen Arbeiter die Buchstaben von der Außenwand des renommierten Kulturzentrums ab. Eine weiße Plane verdeckte einen Teil der Schrift, dem Trump seinen Namen hatte hinzufügen lassen – dahinter liefen die Arbeiten. Zuvor hatte ein US-Bundesrichter den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Rückbenennung zu stoppen.
Das Kulturzentrum war 1971 zu Ehren des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy errichtet worden. Trump bezeichnete es nach seiner Wiederwahl als linke Institution und kündigte ein „patriotisches“ Kulturprogramm an. Er entließ die Leitung des Kennedy Centers und setzte ein neues Direktorium unter seinem Vorsitz ein. Dieses beschloss, Trumps Namen auf der Fassade über den von Kennedy zu setzen.
Bundesrichter Christopher Cooper entschied Ende Mai, dass diese Hinzufügung rechtswidrig sei, da allein der US-Kongress das Recht zur Umbenennung habe. Er ordnete an, dass Trump seinen Namen binnen zwei Wochen von der Marmorfassade des Kulturzentrums entfernen lassen müsse. Von der Website war Trumps Name bereits Anfang der Woche entfernt worden.
Trump-Regierung muss entfernte Tafeln zu Sklaverei und Klima wieder aufstellen
Die US-Regierung muss nach einem Gerichtsbeschluss zuvor entfernte Ausstellungsstücke und Informationstafeln zu Themen wie Sklaverei und Klimawandel in Nationalparks wieder aufstellen. Das Vorgehen der Regierung stelle einen gefährlichen Präzedenzfall der Zensur dar, erklärte die zuständige Bundesrichterin in Boston, Angel Kelley, am Freitag. Sie ordnete per einstweiliger Verfügung an, dass die Objekte bis zum 4. Juli wieder an Ort und Stelle sein müssen, wenn sich in den USA die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung zum 250. Mal jährt. Geklagt hatten mehrere Gruppen von Umweltschützern und Historikern. Das Innenministerium bezeichnete Kel…
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