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AustriaBusiness4 days ago

Trump to Putin: "Russia should make a deal"

At the G7 summit in France, U.S. President Donald Trump expressed willingness to work toward ending the Ukraine conflict and called on Russian President Vladimir Putin to engage in negotiations. Trump mentioned he had met with Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy bilaterally and planned further discussions. He also indicated that the focus on Iran had shifted, and he would now concentrate on Ukraine. The G7 countries have intensified pressure on Russia and announced stricter sanctions.

Im Bemühen um ein Ende des Ukraine-Kriegs haben die G7-Staaten bei ihrem Gipfel in Frankreich den Druck auf Russland verstärkt und verschärfte Sanktionen angekündigt. Nach monatelanger Beschäftigung mit dem Iran-Krieg zeigte sich am Dienstag im französischen Evian auch US-Präsident Donald Trump wieder bereit, auf ein Ende des Ukraine-Konflikts hinzuarbeiten. Er will ausgesetzte Sanktionen gegen russische Öl-Exporte wieder in Kraft setzen.

Die USA würden "bald in der Lage sein", dies zu tun, sagte Trump. Er forderte Russlands Präsident Wladimir Putin auf, Verhandlungen für ein Ende des Kriegs aufzunehmen. "Russland sollte ein Abkommen schließen", sagte Trump in Evian. Er bestätigte, dass er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij bilateral bei dem Gipfel getroffen habe, ein weiteres Gespräch mit ihm sei geplant. Selenskyj war als Gast zu dem Treffen geladen worden und hatte am Vormittag auch an der Gipfel-Sitzung zur Ukraine teilgenommen.

Trump räumte ein, dass er in den letzten Monaten "auf Iran fokussiert" war. Dies trete nun aber in den Hintergrund, sagte der US-Präsident. Er werde sich jetzt wieder mit der Ukraine beschäftigen, auch wenn die USA bis auf Waffenverkäufe, die von der EU bezahlt würden, eigentlich nichts mit dem Konflikt zu tun hätten.

"Der einzige Grund, warum ich dabei bin, ist, dass ich nicht mehr jeden Monat 25.000 junge Menschen sterben sehen will", sagte Trump. Das Ganze sei "lächerlich. Ich werde deshalb alles tun, was ich kann", um den Krieg zu beenden.

Russland setzt Angriffe mit unverminderter Härte fort

Russland hat bisher kein Interesse an Verhandlungen mit der Ukraine gezeigt und setzt seine Angriffe auf die Ukraine mit unverminderter Härte fort. In der Nacht auf Montag war die zum Weltkulturerbe zählende Kathedrale im Bereich des berühmten Höhlenklosters in Kiew nach einem russischen Angriff in Brand geraten. Selenskyj machte "gezielte" russische Drohnenangriffe dafür verantwortlich.

Trump war in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen worden, im Ukraine-Krieg russlandfreundliche Positionen zu vertreten. Er zog nun aber offenbar bei verschärften Sanktionen gegen Russland mit. Nach Angaben aus französischen Diplomatenkreisen einigten sich die G7-Staaten, "den Druck auf Russland zu erhöhen, insbesondere durch Sanktionen auf Öl und Gas". Die G7-Staaten vereinbarten demnach auch weitere Militärhilfen für die Ukraine, unter anderem zur Stärkung der Luftabwehr.

Selenskij: Müssen Putin dazu drängen, diesen Krieg zu beenden

"Es ist großartig, dass alle verstehen, dass Russland nicht gewinnen wird und dass wir Putin dazu drängen müssen, diesen Krieg zu beenden", sagte Selenskij nach den Beratungen. Er traf am Vormittag auch zu einem bilateralen Gespräch mit dem deutschen Kanzler Friedrich Merz zusammen. Dieser hatte im Vorfeld des Gipfels die Hoffnung geäußert, dass sich im Ukraine-Krieg angesichts jüngster militärischer Erfolge Kiews langsam wieder ein "Fenster für die Diplomatie" öffnen könnte.

Aus deutschen Regierungskreisen hieß es, "alle G7-Teilnehmer" seien sich einig gewesen, "dass der Druck auf Russland erhöht werden muss". Auch bei Trump habe es eine "Änderung der Tonalität" gegeben, die Dynamik im Ukraine-Krieg habe sich zudem verändert. "Die Ukraine ist in einer Position der Stärke", sagte ein deutscher Regierungsvertreter. "Russland kann diesen Krieg nicht gewinnen."

Großbritannien und Kanada erhöhen den Druck auf Russland

Ziel der zusätzlichen Sanktionen sei es, dass "Russlands Kriegsmaschine zum Stillstand kommt und Frieden auf unseren Kontinent zurückkehrt", sagte der britische Premierminister Keir Starmer in Evian. Nach Angaben von Starmers Büro sind in Großbritannien 70 neue Sanktionsmaßnahmen geplant. Sie sollen demnach unter anderem 20 weitere Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte betreffen, mit denen Russland Sanktionen beim Öl- und Gasexport umgeht.

Auch Kanadas Regierungschef Mark Carney kündigte umgehend zusätzliche Sanktionen seines Landes an. Sie zielten auf mehr als 160 Akteure, die mit der russischen Schattenflotte in Verbindung gebracht würden. Ziel der Sanktionen sind laut kanadischer Regierung dabei auch der russische Rüstungssektor und Akteure, die für Desinformation verantwortlich gemacht werden.

Agenturen, best

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16.06.2026, 15:16

Read the full article at Kurier
Source document: U.S. Treasury Department

3 reports

KurierIndependentCenter4 days ago
Ukraine: Trump considers reimposing sanctions against Russia

US President Donald Trump has not ruled out reimposing sanctions against Russia. He mentioned this during the G7 summit in Évian, France, stating he wants to keep oil prices as low as possible. The U.S. Treasury Department did not extend an exemption allowing the maritime transportation of Russian oil, which expired at midnight local time.

Bias read (Center): The article presents factual information without apparent bias. It reports on Trump's comments and the expiration of an exemption related to Russian oil sanctions without taking a stance or using loaded language.

Official sources cited

  • government U.S. Treasury Department
KurierIndependentCenter5 days ago
Trump to Putin: "Russia should make a deal"

At the G7 summit in France, U.S. President Donald Trump expressed willingness to work toward ending the Ukraine conflict and called on Russian President Vladimir Putin to engage in negotiations. Trump mentioned he had met with Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy bilaterally and planned further discussions. He also indicated that the focus on Iran had shifted, and he would now concentrate on Ukraine. The G7 countries have intensified pressure on Russia and announced stricter sanctions.

Bias read (Center): The article presents Trump's statements neutrally without overtly favoring either side. It includes direct quotes from Trump and mentions his interactions with Zelenskyy, but does not exhibit clear bias in framing or sourcing.

Official sources cited

  • government G7 Summit in France
  • government U.S. President Donald Trump
KurierIndependentCenter6 days ago
"Maybe we can do something". Trump phone call with Putin and Selensky

US President Donald Trump held separate phone calls with Russian President Vladimir Putin and Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy. Trump described the conversations as 'very good' during a meeting with French President Emmanuel Macron at the G7 summit in Evian. He suggested there might be something that could be done without providing details. The ongoing Ukraine war remains a key topic at the G7 summit.

Bias read (Center): The article presents factual information about Trump's communications with Putin and Zelenskyy without overtly biased language or selective sourcing. It mentions Trump's past statements but does not take a stance on their validity or implications.

Official sources cited

  • government Trump's statements at G7 summit

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The official sources this coverage is built on. Read them directly to bypass framing.

  • governmentU.S. Treasury Department
  • governmentG7 Summit in France
  • governmentU.S. President Donald Trump
  • governmentTrump's statements at G7 summit